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Abnehmrechner: Das Grundprinzip

Von   22. November 2015

Das Grundprinzip des Abnehmens

Immer wieder lese ich die Frage, ob es realistisch wäre in 2 Wochen 5 Kilo Gewicht zu verlieren oder in 10 Tagen 3 Kilo abzunehmen oder in 1 Woche 1 Kilo oder jegliche andere Kombination von überschaubaren 1-4 Wochen und ambitionierten 1-8 Kilogramm.

Doch was ist denn nun wirklich realistisch und wo stößt der Körper an physikalische Grenzen?

Es gibt eine Faustformel, die im Grunde genommen all das ziemlich simpel überblicken lässt:

Um 1 kg Körperfett zu verlieren, muss man über einen bestimmten Zeitraum 7000kcal weniger zu sich nehmen als man verbraucht.

Dabei gibt es 3 unterschiedliche Herangehensweisen:

– weniger Kalorien essen – wir essen täglich ein klein wenig weniger als wir verbrauchen
– mehr Kalorien verbrennen – wir treiben strukturell mehr Sport
– eine Kombination aus beidem

Wichtig ist dabei, die kumulierte Energiebilanz zählt!

Abnehmen: Kenne deine Energiebilanz

Essen wir an einem Tag 500 kcal weniger, dafür am nächsten Tag jedoch 500kcal mehr, ist und bleibt die Energiebilanz Null, d.h. es wird sich gar nix ändern, wir nehmen weder zu noch ab.

Je mehr wir täglich einsparen, desto schneller nehmen wir ab. Doch dem Ganzen sind natürliche Grenzen gesetzt:

Eine junge Frau hat einen täglichen Energieverbrauch von 1500 kcal –> Berechne deinen täglichen Energieverbrauch hier:

Wenn diese Frau täglich 500 kcal (also 33% ihres täglichen Verbrauchs) weniger isst oder mehr verbraucht (z.B durch Sport), benötigt sie knapp 14 Tage um 1 kg Körperfett zu verlieren, wie du auch auf folgender Grafik erkennen kannst.

Abnehmrechner: Berechne, wie lange es dauert, bis du abnimmst

Die Grafik zeigt einen potentiellen täglichen Gewichtsverlust bei 500 Kcal-Einsparung pro Tag

abnehmrechner

Du bist der Meinung, dass du täglich noch mehr kcal sparen kannst?

Du willst es lieber etwas langsamer angehen lassen?

Nutze den Abnehmrechner und schau dir deine individuelle Grafik an.

Dir ist noch nicht ganz klar, wie dir der Rechner beim Abnehmen helfen soll?

Dann schau dir die detailierte Erklärung in 4 Lektionen hier an:

–> Abnehmrechner

Lerne mit Hilfe des Abnehmrechners in 4 Lektionen deinen Kalorienverbrauch sowie deine tägliche Kalorienaufnahme zu berechnen.

Schnell Gewicht verlieren: Das 2 Wochen Abnehmprogramm

Von   20. November 2015

Du versuchst schon seit längerem abzunehmen, aber leider bisher ohne Erfolg?
Du hast das Gefühl, dass du alles erdenklich Mögliche versucht hast, aber nix schlägt an?
Du hast das Gefühl, dass dein Stoffwechsel völlig lahm gelegt ist?
Selbst extreme Diäten bringen nicht den gewünschten Erfolg?
Du bist völlig unzufrieden mit dir selbst?

Das lässt sich ändern!

Das 2 Wochen Abnehmprogramm

Folgende Vorteile verspricht mein 2 Wochen Programm:

  • gesundes Abnehmen ohne Hungern
  • ihr seht schnell erste Erfolge
  • euer Körper sendet euch Signale, die euch zeigen, ob ihr auf dem richtigen Weg seid (und damit meine ich nicht nur die Anzeige auf der Waage
  • ihr entgiftet
  • ein natürliches Hungergefühl (ihr esst nur noch dann, wenn ihr wirklich Hunger habt)
  • ein völlig neues Köpergefühl
  • eine deutlich gesündere Gesichtsfarbe
  • neu gewonnene Kontrolle über eurer Gewicht (ihr wisst, was ihr tun müsst, um weiter abzunehmen und wisst auch, wie ihr kleine Sünden ohne große Probleme ausgleichen könnt, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen)

Die 2 Wochen sind hart, danach wird es aber umso einfacher und die Rückfallquote geht gegen Null, da ihr (bei richtiger Durchführung) innerhalb der 2 Wochen ein völlig neues Körpergefühl bekommt (ohne zu Hungern und ohne ständig ans Essen denken zu müssen). Dies wird euch ganz natürlich davon abhalten in alte Muster zurück zu verfallen.

Alles, was ihr tun müsst, findet ihr in folgender Anleitung.

So geht’s:

Versuche mal 2 Wochen maximal 50-100g Kohlenhydrate am Tag zu dir zu nehmen. Gib die ersten Tage am besten strikt ein, was du isst, das geht z.B. über meinen Rezeptrechner (www.rezeptrechner-online.de).
Du wirst erschrocken sein, wie wenig 50-100g KH pro Tag sind! Ich hab mal 2 Wochen mit 70g pro Tag gemacht – das geht! Darunter zu bleiben ist wirklich nicht einfach.
Generell musst du nicht viel weniger essen als sonst. Wichtig ist nur, dass du so wenig KH wie möglich isst. Das Gute ist, dass du durch die wenigen KH auch keinen Appetit haben wirst, da dein Insulinspiegel nicht ansteigt. Ziel des Ganzen ist es deinen Körper zu zwingen, Fett zu verbrennen (und das ununterbrochen).
Die Logik ist folgende: Der Körper greift zunächst immer auf die Energiereserve zurück, die er am einfachsten und ohne großem Aufwand verarbeiten kann: Zucker in Form von Kohlenhydraten (KH). Hat der Körper keinen Zucker zur Verfügung, signalisiert er das (durch Hunger/ Appetit). Wenn du ihm aber ein paar Tage keinen Zucker gibst, ist er gezwungen auf andere Energiespeicher zurückzugreifen (Fett). Der Körper braucht jedoch 5-7 Tage um erst einmal richtig Fett zu verbrennen (dazu muss er erst einmal Ketonkörper aufbauen – das dauert ungefähr eine Woche).
In der ersten Woche wirst du vermutlich viele der folgenden Signale vom Körper bekommen: Die ersten Tage ohne KH wirst du dich unter Umständen auch sehr schwach fühlen, (setzt meist so am 2.-3. Tag ein). Du fühlst dich, als ob du 20km gelaufen bist, die Muskeln sind schwer und leicht säuerlich, ist aber normal und kein Grund zur Sorge. Nach 3-4 Tagen hast du u.U. auch häufig einen säuerlichen Geschmack im Mund (das ist ein Anzeichen, dass du dich in Ketose befindest, sprich der Körper genug Ketonkörper gebildet hat) – gutes Zeichen! Gleichzeitig kann es sein, dass du nach 2-3 Tagen leichte Kopfschmerzen bekommst. Das ist alles kein Grund zur Sorge, ganz im Gegenteil, der Körper entgiftet und Entgiftung geht am Anfang manchmal mit solchen Symptomen einher. Nach ca. 5 Tagen sollten all diese Symptome aber auch wieder weg sein (vorausgesetzt, du bleibst bei den wenigen KH, sobald du mehr KH isst, hört der Körper auf und du musst wieder von vorne anfangen, mit den gleichen Nebenwirkungen). Deshalb ist es gerade in der ersten Woche sehr wichtig, dass du da konsequent bist.
In der zweiten Woche solltest du dich schon deutlich besser fühlen. Der Körper fängt nun nämlich auch an, die ganzen Giftstoffe und überschüssige abgestorbene Zellen im Körper zu vernichten und abzubauen (er hat ja sonst nix zu tun – Zucker bekommt er ja nicht). Es gibt übrigens sogar Studien, dass diese Art der Ernährung deshalb auch für krebskranke Menschen gut ist, da der Körper anfängt kaputte Zellen abzubauen und sich so selbst reinigt. Leider fehlen jedoch die Langzeitstudien/ Ergebnisse bisher. Man trainiert den Körper mit dieser Ernährungsform eben sich selbst ins Gleichgewicht zu bringen. Zudem fängt der Körper an, wieder viel effizienter Fett zu verbrennen. Viele Leistungssportler nutzen diese Art der Ernährung auch, um den Körper zu trainieren.
Das Ganze kann man mit Sport noch unterstützen. Ich bin in der ersten Woche noch zusätzlich jeden Tag 8km gelaufen und hab vorm Laufen ein paar Kraftübungen gemacht. Ist aber in der Tat ohne KH die ersten Tage sehr schwierig – da muss man sich überwinden – hilft aber und du kommst umso schneller in die Ketose (müssen ja auch nicht gleich 8km sein).Nach 2 Wochen hast du meistens ein ganz neues Körpergefühl (vorausgesetzt du ziehst es durch). Danach kann man seinen KH Anteil wieder langsam steigern, je nachdem ob du noch weiter abnehmen möchtest oder nicht. Es bietet sich aber auch an, zwischendurch immer mal wieder (1-2 mal pro Woche) einen low carb Tag einzulegen, um für das Gleichgewicht zu sorgen.

 

Folgendes kannst du in den ersten beiden Wochen (und danach an den low carb Tagen) essen:

Frühstück:

  • 4-5 gr. EL Naturjoghurt, 1-2 EL Mandeln, 1-2 EL Leinsamen, 1-2 EL Kürbiskerne, + Früchte (achte vor allem bei den Früchten auf den Kohlenhydratgehalt, gut sind Erdbeeren, Blaubeeren, Himbeeren, Heidelbeeren (frisch oder tiefgefroren, keine aus der Dose, die sind viel zu überzuckert!), kannst aber auch frische Ananas oder Äpfel nehmen (musst halt nur drauf achten, wieviel KH) – keine Bananen, die haben viel zu viel KH!
  • Alternativ geht z.B auch Rührei, Omelett (mit Lachs, Tomaten, Feta, Pilzen) oder gekochte Eier….

Zwischenmahlzeit:

  • Nüsse, ungesalzen, ungeröstet (Macadamianüsse, Haselnüsse, Erdnüsse, Cashewkerne, achte auch hier auf den KH Anteil, Cashewkerne haben z.B. relativ viele KH….)
  • es geht auch mal ein Stück Schokolade mit 80-90% Kakaogehalt (hat dann aber schon so 10g KH)
  • Achtung: 1 Cappuchino hat auch schon so 10g KH (Milchzucker)

Mittag/ Abendessen:

  • Gemüse + Fleisch/ Fisch/ Eier
  • Salat aus: Salat, Tomaten, Paprika, grüne Gurke, Avocado, Ei, Hühnchen, Pute, Thunfisch, Feta, Räucherlachs
  • Rucola + getr. Tomaten + Parmesan + Schinken + Pinienkerne
  • Huhn + Brokkoli + Hüttenkäse (körnigen Frischkäse)
  • Zucchini, Tomaten, Paprika, Champignons, Feta, getr. Tomaten klein schneiden und zusammen in der Pfanne anbraten, dazu Magerquark natur; man kann auch noch Hackfleisch dazu machen

Dressing für den Salat: kannst du selbst herstellen aus 0,5EL Honig, 1EL Olivenöl, 2EL Balsamico Essig, Salz und Pfeffer zum abschmecken. 

Generell gilt: keine Kartoffeln, kein Brot, keine Nudeln, kein Reis; keine industriell verarbeiteten Lebensmittel (man weiß nie, was in den Soßen drin steckt), gewürzt wird nur mit Salz, Pfeffer, Kräutern, keine Fertigmischungen, kein Ketchup; Versuche nur natürliche Lebensmittel zu kaufen (Gemüse natur, tiefgefroren geht auch). Und auch kein Wein, nur Wasser oder Tee

Nach dem 2-Wochen-Programm kannst du nun für dich selbst entscheiden, wie du weitermachst. Vermutlich fühlst du dich so gut, dass du gar nicht auf die Idee kommst, all diese industriell verarbeiteten, völlig überzuckerten Lebensmittel wieder in dich reinzustopfen. Vllt hast du Lust mehr Obst oder auch mal wieder Reis zu essen, dann tu das! Du wirst aber schnell merken, wenn es zu viel wird. Vllt willst du auch noch weiter abnehmen? Dann bleibe konsequent bei den oben beschriebenen Vorgaben und beobachte dein Gewicht weiter. Sobald du dein Wunschgewicht erreicht hast, kannst du deinen KH-Anteil wieder etwas steigern, aber dazu im nächsten Artikel mehr…

 

Das hier beschriebene Programm ist eigentlich kein wirkliches Programm. Vielmehr handelt es sich dabei um eine konsequente Herangehensweise um endlich mal den Stein fürs Abnehmen ins Rollen zu bringen. Viel zu oft lese ich von Leuten, die gern abnehmen wollen, aber nicht können bzw nicht schnell genug Erfolge sehen. Die erste Motivation abzunehmen wird relativ fix wieder ausgebremst, wenn sich mehrere Tage nix tut. Das ist demotivierend und kann schnell zu Frust-Fress-Attacken führen. Mit diesem Programm bringt ihr euren Körper zunächst mal wieder ins Gleichgewicht und stellt somit die Weichen für eine Ernährungsumstellung ohne Enttäuschungen.

Willst du mehr erfahren?

Dann schau doch mal hier vorbei: 2 Wochen Abnehmprogramm

Lies hier weiter um dir einen Ernährungsplan für die 2 Wochen zusammenzustellen.

5kg Gewicht verlieren in 2 Wochen – Geht das?

Von   7. November 2015

Wer kennt sie nicht? Artikel mit Anleitung, wie man in kürzester Zeit die unerwünschten zusätzlichen Fettpölsterchen, die man sich in Wochen oder sogar Monaten angefuttert hat, wieder los wird.

„5 Kilo weg – für immer!“

„5 Kilo in 14 Tagen – so funktionierts!

Solche Artikel versprechen meist schnelle Erfolge, 2 Wochen mal die Zähne zusammenbeißen und schwupps sind 5 Kilo weg….Ernsthaft?

Grundsätzlich steh ich solchen Versprechen immer skeptisch gegenüber, bis wir jemand fundierte Erklärungen gibt, wie sowas möglich sein kann. Warum also nicht mal ein kleines Rechenbeispiel wagen?

Rechenbeispiel: Wie viel kann man realistisch in 2 Wochen abnehmen?

Glykogenspeicher berechnen

In einem meiner vorherigen Artikel habe ich bereits über die Glykogenspeicher im menschlichen Körper geschrieben. Glykogenspeicher sind dazu da, kurzfristig überschüssige Energie zu speichern. Der Körper wandelt dabei die überschüssigen Kohlenhydrate in Glykogen um. Dabei kann der Körper nur eine begrenzte Menge an Glykogen speichern. Sind die Speicher voll, wird überschüssige Energie in Form von Fett gespeichert –> wir nehmen zu.

a) Leber: max150g –> hauptsächlich für Energiebereitstellung im Gehirn

b) Muskeln: max 250 – 600g –> diese Energie dient hauptsächlich dem Bewegungsapparat im Körper (der Wert schwankt je nach Trainigslevel, ein untrainierter Mensch wird nur max 250g speichern können, ein Ausdauersportler hingegen locker 500-600g)

Glykogen wird in Form von Kohlenhydraten, die in Glykogen umgewandelt werden, gespeichert.

1g Kohlenhydrat liefert 4,1 kcal Energie

Ein untrainierter Mensch kann folglich knapp 1600 kcal Energie ((150 g + 250g Glykogen) * 4,1 kcal) als Glykogen speichern.

Wassereinlagerung berechnen

Zudem muss man wissen, das Glykogen Wasser bindet.

1g Glykogen bindet zwischen 2 und 4g Wasser

Angenommen unsere Glykogenspeicher sind zu Beginn unserer Diätphase sehr voll (das ist relativ wahrscheinlich, da wir eine Diät ja meist dann starten, wenn wir zugenommen haben): Dann speichert unser Körper knapp 400g Glykogen ein und entsprechend zusätzlich noch zwischen 0,8 kg und 2kg Wasser (2-4g Wasser * 400g Glykogen).

Das sind dann in Summe bis zu 2,4 kg reines Gewicht aus Glykogen (400g) und Wasser (bis zu 2kg).

potentiell maximal möglicher Gewichtsverlust

Mit Beginn der Diät essen wir nun deutlich weniger. Der Körper benötigt weiterhin die Energie und beginnt folglich die Glykogenspeicher zu leeren. Komplett wird der Körper die Speicher nie leeren können. Für mein Rechenbeispiel simplifiziere ich hier jetzt ein wenig und geh einfach mal davon aus, wir leeren die Speicher komplett, das heißt wir müssen erst einmal 1600kcal weniger essen als wir verbrauchen.

Jetzt hängt das natürlich sehr stark von der Diät ab, auf wieviel kcal Einsparung pro Tag die Diät abzielt. Ein durchschnittlicher Wert wären täglich im Schnitt 300-500kcal weniger als wir verbrauchen. Bei 500kcal bräuchten wir also erst einmal knapp 3 Tage um die Speicher zu leeren.

Durch Leerung der Speicher wird das Wasser freigesetzt, gleichzeitig natürlich auch die Energie. Und folglich verlieren wir Gewicht, und zwar bis zu 2,4 kg nach obigen Rechenbeispiel. Hat man einmal leere Speicher und isst weiterhin weniger als man verbraucht, so beginnt der Körper sich tatsächlich an den Fettreserven zu bedienen.

1g Fett liefert knapp 9,1 kcal Energie

Um 1 kg Fett zu verbrennen, müssen dem Körper knapp 7000 kcal weniger zugeführt werden

Die Faustformel 7000kcal je kg Körperfett ist natürlich auch nur eine Annäherung. Man geht hier nicht von den 9100 kcal aus, da der Körper ein wenig Energie auch für die Verbrennung etc benötigt.

Nachdem wir die ersten 3 Tage mit dem Leeren der Glykogenspeicher verbracht haben, bleiben nun also noch 11 Tage über.

7000 kcal / 11 Tage = 636 kcal pro Tag

Das heißt, um 1kg Körperfett zu verlieren, müssten wir die kommenden 11 Tage knapp 600 kcal einsparen pro Tag!

Jetzt versprach der Artikel ja aber in Summe 5kg. 2,4 kg hätten wir durch Speicherleerung, fehlen noch 2,6kg. Das entspricht 18.200 kcal (2,6kg * 7000 kcal), die wir einsparen müssen, oder 1600kcal pro Tag (18.200 kcal/11 Tage). Falls ihr kein Gefühl dafür habt, was das bedeutet: Ein Frau hat im Schnitt einen Tagesbedarf von 1500 -2000 kcal, ein Mann knapp 2000 – 2500kcal. Ich denke damit wird der Punkt langsam klar.

Selbst wenn wir die 18.200 kcal auf die 14 Tage umlegen, sind das noch knapp 1300 kcal pro Tag, das heißt, man müsste seine Energieaufnahme um mehr als 65% reduzieren und das über einen Zeitraum von 2 Wochen.

Fazit

Ich hoffe, ich konnte damit ein wenig näher bringen, wie realistisch die 5kg in 2 Wochen tatsächlich sein können. Ich bezweifle ehrlich gesagt nicht, dass solche Fälle schon vorgekommen sind. Wie ihr gesehen habt, sind hier noch einige Variablen in meinem Rechenbeispiel drin, wenn man die ein wenig nach oben/ unten anpasst, kann durch die Glykogenspeicher schonmal deutlich mehr Gewicht verloren werden.

Fakt ist aber: Ein Großteil des Gewichtsverlusts kommt tatsächlich über die Leerung der Glykogenspeicher zustande. Würde man nach 14 Tagen wieder normal zu essen beginnen, würden sich auch die Speicher wieder füllen (wenn auch nicht vollständig) und dementsprechend auch wieder Wassermasse einlagern. Der nahhaltige Effekt, nämlich die Reduktion von Körperfett dauert deutlich länger und benötigt in den meisten Fällen dann doch ein wenig mehr Durchhaltevermögen.