Kalorien Zählen um Gewicht zu Verlieren

Kalorien Zählen um Gewicht zu Verlieren

Um Gewicht zu verlieren, musst Du weniger Kalorien essen, als du verbrennst. Klingt in der Theorie erst einmal gar nicht so schwer. Kalorien Zählen ist dabei insbesondere zu Beginn einer Diät ein gutes Hilfsmittel um besser kontrollieren zu können, wie viele Kalorien man tagtäglich zu sich nimmt. Im Folgenden erklären wir dir deshalb alles zum Thema Kalorien Zählen:

Was sind Kalorien?

Kalorien sind ein Maß für die Energie, die normalerweise zur Messung des Energiegehalts von Lebensmitteln und Getränken verwendet wird.

Technisch gesehen ist eine Nahrungskalorie definiert als die Energiemenge, die benötigt wird, um die Temperatur von 1 Kilogramm Wasser um 1 Grad Celsius zu erhöhen.

Unser Körper verwendet die Kalorien, die wir essen und trinken, für wichtige Funktionen wie Atmung und Denken sowie für alltägliche Aktivitäten wie Gehen, Sprechen und Essen.

Das heißt:
Eine Kalorie ist ein Maß für Energie. In der Wissenschaft wird sie definiert als die Energiemenge, die benötigt wird, um die Temperatur von 1 Kilogramm Wasser um 1 Grad Celsius zu erhöhen.

Alle überschüssigen Kalorien, die wir essen, werden als Fett gespeichert. Wenn wir konsequent mehr essen, als wir verbrennen, führt dies im Laufe der Zeit dazu, dass wir zunehmen. Für das Gewicht spielt somit also unsere Energiebilanz eine entscheidende Rolle. Die Energiebilanz ist die Summe der täglichen aufgenommenen Kalorien (täglicher Kalorienverbrauch) und der täglich verbrauchten Kalorien (täglicher Kalorienverbrauch). Während sich der Kalorienverbrauch bei täglich ähnlichen Aktivitäten wenig verändert, schwankt die tägliche Kalorienaufnahme sehr stark in Abhängigkeit der Lebensmittel und Getränke, die wir zu uns nehmen. Um insbesondere die Kalorienaufnahme besser zu überwachen und zu kontrollieren hilft es die täglich aufgenommenen Kalorien zu zählen.

Das musst du tun um Gewicht zu Verlieren

  1. 1. Kalorienbedarf Berechnen
  2. 2. Kaloriendefizit Ermitteln
  3. 3. Ernährungspläne Finden und Einhalten
  4. 4. Motiviert bleiben

SCHRITT-FÜR-SCHRITT Anleitung

Gewicht Verlieren

1. Kalorienbedarf Berechnen
2. Kaloriendefizit Berechnen
3. Abnehmdauer Berechnen
4…
10. Wunschgewicht erreichen 🙂

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Warum Kalorien zählen

Immer wieder hört man, dass Kalorien heute keine Rolle spielen und das Zählen von Kalorien reine Zeitverschwendung ist. Fakt ist, Kalorien Zählen hilft beim Abnehmen. Insbesondere zu Beginn einer Diät kann es sehr hilfreich sein Kalorien zu Zählen um ein besseres Verständnis darüber zu gewinnen, wie viele Kalorien man täglich zu sich nimmt. Die Transparenz über die täglich aufgenommenen Kalorien gibt häufig viel Aufschluss darüber, warum es bisher vielleicht mit dem Abnehmen nicht funktioniert hat. Viele Menschen glauben, dass sie ja gar nicht so viel essen und können sich nicht erklären, weshalb sie dennoch nicht abnehmen. Dabei tendieren wir dazu, kleine Häppchen, Zwischenmahlzeiten und insbesondere kalorienhaltige Getränke nicht mit zu zählen. Die Summe ALLER aufgenommener Kalorien zeigt letztlich häufig, dass wir doch deutlich mehr essen als wir vermuten.

Das heißt:

Kalorien Zählen hilft zu verdeutlichen, wie viele Kalorien wir tagtäglich zu uns nehmen und kann somit Aufschluss geben, weshalb eine Diät bisher gegebenenfalls keine Erfolge gezeigt hat.

Kalorien Zählen hilft zudem die tägliche Kalorienaufnahme zu kontrollieren. 

 

Wie viele Kalorien sollte ich pro Tag essen?

Wie viele Kalorien man pro Tag benötigt hängt davon ab, wie viele Kalorien man tagtäglich verbrennt. Der tägliche Kalorienverbrauch wiederum wird definiert durch Geschlecht, Alter, Gewicht und täglicher Aktivität. Zum Beispiel braucht ein 25-jähriger Sportler mehr Kalorien als eine 70-jährige Frau, die nicht trainiert.

Um den eigenen täglichen Kalorienverbrauch zu berechnen könnt ihr unseren Kalorienverbrauch Rechner benutzen. Ich empfehle die Aktivität zunächst auf das absolute Minimum zu setzen. Dadurch erhaltet ihr eine faire erste Einschätzung wie hoch euer Kalorienverbrauch an einem Tag ohne sportliche Aktivität ist.

Um Gewicht zu verlieren, muss man täglich weniger Kalorien aufnehmen als man verbraucht. Das heißt im zweiten Schritt sollte man mit dem Kalorien Zählen beginnen um ein Gefühl dafür zu erhalten wie viele Kalorien man täglich verbrennt.

Die Lücke zwischen täglicher Kalorienaufnahme und täglichem Kalorienverbrauch bezeichnet man als Kaloriendefizit. Je höher das tägliche Kaloriendefizit desto schneller nimmt man ab. Um 1kg Körperfett abzubauen, muss das kumulierte Kaloriendefizit 7000 kcal betragen, das heißt in Summe muss man 7000 kcal weniger zu sich nehmen als man verbraucht. Tage, an denen man mehr Kalorien zu sich nimmt als man verbraucht zählen natürlich auch, an diesen Tagen reduziert sich das Kaloriendefizit um den entsprechenden Kalorienüberschuss.

Das heißt:

Um Gewicht zu verlieren musst du pro Tag weniger Kalorien zu dir nehmen als zu verbrauchst.

Für 1kg Körperfett musst du kumuliert 7000 kcal weniger zu dir nehmen als du verbrauchst.

Um täglich deine aufgenommen Kalorien zu zählen kannst du unseren Rezeptrechner verwenden:

Website: https://www.rezeptrechner-online.de/

App: https://www.rezeptrechner.de/

Kalorien für eigene Rezepte Berechnen

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Wie kann ich meine tägliche Kalorienaufnahme reduzieren

Lebensmittel enthalten unterschiedlich viele Kalorien je 100g. Die Kalorienmenge hängt in erster Linie vom Wassergehalt und der Nährstoffzusammensetzung ab. Je mehr Wasser ein Lebensmittel enthält, desto weniger Platz bleibt natürlich für die Nährstoffe. Aber auch die Nährstoffe an sich unterscheiden sich in ihrer Kaloriendichte. Bei den Nährstoffen unterscheidet man zwischen Kohlenhydraten, Eiweiß, Fett und Alkohol. Kohlenhydrate und Eiweiß generieren 4,1 kcal je Gramm. Ein Gramm Fett hingegeben hat bereits 9,3 kcal, die Kaloriendichte von Fett ist also doppelt so hoch wie die von Kohlenhydraten und Eiweiß. Aus diesem Grund wird auch oft empfohlen fetthaltige Lebensmittel zu meiden. Allerdings ist Fett elementar für einige Funktionen im menschlichen Körper und gilt auch als Sattmacher. Wichtig ist, dass man hauptsächlich gesunde Fette (z.b. Nüsse, Avocado, pflanzliches Öl) zu sich nimmt und tierische Fett meidet.
Um satt zu werden hilft zudem eine ballaststoffreiche Ernährung (z.b. Nüsse, Samen, Kerne, Quinoa, Haferflocken, Gemüse und Hülsenfrüchte). Ballaststoffe fördern eine gesunde Verdauung und machen gleichzeitig lange satt.
Je mehr einfache Kohlenhydrate (Zucker, Weizen) wir zu uns nehmen, desto schneller steigt und fällt unser Blutzuckerspiegel. Ein stark schwankender Blutzuckerspiegel führt ebenfalls dazu, dass wir vermehrt Appetit haben und im schlimmsten Fall essen obwohl wir gar nicht hungrig sind. Wer abnehmen will, dem wird empfohlen hauptsächlich Lebensmittel mit niedrigem Glykämischen Index zu sich zu nehmen (z.b. Vollkornprodukte statt Weizenprodukte, Reis, Hülsenfrüchte, Beeren). Zudem kann es insbesondere zu Beginn einer Diät helfen, auf Kohlenhydrate weitestgehend zu verzichten um so seinen Blutzuckerspiegel konstant auf einem sehr niedrigem Niveau zu halten und somit seinen Appetit zu zügeln.

Das Heißt:

Um die Kalorienaufnahme zu reduzieren sollte man:

  • vermehrt pfanzliche Fette zu sich nehmen
  • ballaststoffreich essen
  • Kohlenhydrate (insbesondere Lebensmittel mit hohem Glykämischen Index) meiden

Eine vollstände Anleitung zum Kalorien Zählen (Kaloriendefizit und Abnehmziele Definieren) und endlich Gewicht zu verlieren erhälst du mit Tina’s Fit Kit:

Buchempfehlung: Fettlogik überwinden (von Nadja Hermann)

Hallo ihr lieben, Vor kurzem habe ich von einer Rezeptrechner-Nutzerin (Danke Cindy) einen tollen Tipp für ein Buch erhalten. Nachdem ich das Buch nun durchgelesen habe, muss ich sagen, dass es sich ein wenig so anfühlt, als ob die Autorin, Nadja Hermann, mir aus der Seele spricht.

Bücher und Studien zu Diäten – wie Sand am Meer

Seit vielen Jahren lese ich alles, was ich zum Thema Ernährung, Gesundheit und Abnehmen in die Hände bekomme. Dabei kommt natürlich auch viel Gegensetzliches bei rum. Je mehr man liest, desto kritischer wird man. Studien werden eher zerpflückt und kritisch hinterfragt. Aus diesem Grund habe ich vor knapp 2,5 Jahren auch den Rezeptrechner programmiert und begonnen diesen Blog zu schreiben. Ich bin mittlerweile ein großer Verfechter davon, den Leuten, die gern abnehmen wollen, Wissen zu vermitteln.

Wissen ist Macht.

Wer selbst versteht, was in seinem Körper passiert und weiß, wie bestimmte Nährwerte und Nahrungsmittel im Körper reagieren, kann viele dieser vermeintlichen „Abnehmwahrheiten“ und Theorien für sich selbst einordnen und bewerten. Das Problem ist häufig nicht, dass viele dieser Diät Aussagen und Tipps grundsätzlich falsch sind. Das sind sie in der Regel nicht – aber vieles, was man liest, muss im richtigen Kontext und mit dem richtigen Gewicht bewertet werden. “Trinke täglich grünen Tee und du nimmst ab” – ist ein Beispiel eines solchen Abnehmtricks. Super pauschal gefasst. Es wird nicht klar, wie viel man abnimmt. Das können 2 kg pro Monat sein, können aber auch nur 100g pro Monat sein. Es Könnte Muskelmasse sein, könnte aber auch Körperfett oder Wasser sein. Die Aussage ist nicht falsch, aber sie ist eben viel zu pauschal, als dass jemand, der abnehmen möchte, diese Aussage tatsächlich richtig einordnen könnte. Das Nicht-Wissen vieler Abnehmwilligen führt letztlich dazu, dass sie sich an diese kleinen Fäden klammern und meinen, wenn ich doch nur jeden Tag grünen Tee trinke, dann werden schon ein paar Kilos purzeln. Das Ergebnis ist ernüchternd. Der Irrglauben führt letztlich zu Demotivation und im schlimmsten Fall zu einer erneuten Fressattacken.

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Fettlogik überwinden – Das Buch

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Nadja Hermann – Fettlogik überwinden

GRATIS Ernährungsplan wie bei Fettlogik Überwinden

Im folgenden möchte ich übrigens auch mit euch noch einen meiner GRATIS Ernährungspläne teilen mit Rezepten mit weniger als 500kcal. Schau doch einfach mal hier vorbei.

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Das Buch Fettlogik überwinden von Nadja Hermann beschäftigt sich eben genau mit diesen Überzeugungen und weit verbreiteten Gerüchten zum Thema Abnehmen und Ernährung. Nadja war selbst lange Zeit mit 150kg stark übergewichtig (adipös) und Nadja war selbst auch lange Zeit Vertreter einiger dieser wunderbaren Theorien wie z.B.

“Wenn du zu wenig isst, fährt dein Stoffwechsel runter”.

Nadja hat diese Theorien überwunden, in dem sich mit der Materie beschäftigt hat. Das Buch dient der Aufklärung. Es hilft, viele dieser Fettlogik-Aussagen ins richtige Licht zu rücken. Statt pauschale Aussagen zu treffen, erklärt sie, was hinter den Aussagen steckt und warum etwas richtig oder falsch ist. Nadja gibt viele biologische Hintergründe zu den Themen. Keine Sorge, das heißt nicht, dass mit Fachbegriffe nur so um sich geworfen wird und man die Hälfte der Sätze nicht versteht, wie es häufig in Fachliteratur der Fall ist. Nadja erklärt die Dinge super einfach. Sie erläutert warum gewisse Dinge funktionieren, warum manche Diäten Erfolge bringen KÖNNEN oder eben auch fehlschlagen.

Kommt euch bekannt vor?

Genau, mit meinem Rezeptrechner Blog, mache ich eigentlich nix anderes! Auch ich versuche euch die biologischen Hintergründe zum Abnehmen zu erläutern. Ich erkläre euch, was der Körper braucht, was er nicht braucht und wie gewisse Lebensmittel im Körper reagieren. Und genau aus diesem Grund finde ich Nadjas Buch so großartig. Es gibt jede Menge Hintergrundwissen. Viele Punkte waren auch für mich neu und total interessant. Wer also Lust hat, ein wenig tiefer in die Materie Abnehmen, Ernährung und Gesundheit einzusteigen, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen! Gewarnt sollten allerdings diejendigen unter euch sein, die vielleicht nach wie vor selbst Verfechter einiger Abnehmtheorien sind. Ich würde euch bitten, dem Ganzen offen gegenüber zu sein, wenn ihr das Buch lest. Keiner erwartet, dass alles, was in dem Buch geschrieben ist, der absoluten Wahrheit entspricht bzw ihr nicht doch den ein oder anderen Fall kennt, wo es etwas anders gelaufen ist. Ich würde euch jedoch ermutigen wollen, in solch einem Fall ehrlich zu euch selbst zu sein: Kennt ihr wirklich alle FAKTEN des euch bekannten Falls? Oder habt ihr die Dinge vielleicht einfach nur auf gewissen Art und Weise wahrgenommen und nie komplett hinterfragt, ob es tatsächlich so war? Das Buch ist ein toller Denkanstoß wie ich finde! Danke Nadja!

Nährwerte für eigene Rezepte Berechnen

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Abnehmrechner – Abnehmdauer Berechnen

Abnehmen ist im Grunde genommen reine Mathematik. Durch Kenntnis einiger grundlegender Prinzipien, kannst du relativ schnell selbst berechnen wie schnell, wie viel du abnehmen kannst. Hast du die wenigen Prinzipien einmal verstanden, kommt jedoch die eigentlich viel größere Hürde: Den Schweinehund überwinden und die Theorie in die Praxis umsetzen. Abnehmdauer Berechnen – Formel

Grundsätzlich gilt: 7000 kcal entspricht ca. 1kg Körperfett.

Anders ausgedrückt bedeutet dies: Wer über einen längeren Zeitraum 7000 kcal weniger zu sich nimmt als er verbraucht, wird ca. 1kg Körperfett verlieren. Um also zu berechnen, wie schnell man wie viel abnehmen kann, muss man zunächst seinen Kalorienverbrauch (Grundumsatz und Leistungsumsatz) und seine Kalorienaufnahme berechnen.

Abnehmrechner – Wie lange benötige ich um abzunehmen?

Mit Hilfe des Abnehmrechners kannst du direkt deinen täglichen Kalorienverbrauch und deine tägliche

Kalorienaufnahme berechnen. Darüber hinaus ermöglicht dir der Rechner auch direkt zu berechnen, wie lange es dauert bis zu dein Wunschgewicht erreichst bzw wie lange du eine negative Energiebilanz aufrecht erhalten musst um ein gewisse Menge an Körperfett abzubauen. All die oben beschriebenen Prinzipien sind in unserem Abnehmrechner verarbeitet.

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Warum seh ich auf der Waage dennoch größere Erfolge?

Der Grund, weshalb wir auf der Waage dennoch häufig deutlich größere Erfolge in den ersten Tagen einer Diät beobachten hängt mit einem verstärkten Wasserverlust zusammen.

Unser Körper kann bis zu 2000 kcal kurzfristig verfügbare Energie in den sogenannten Glykogenspeichern speichern. Erzeugen wir eine negative Energiebilanz, so sind die Glykogenspeicher die erste Energiequelle, die unser Körper anzapft. Energie in Form von Glykogen kann jedoch im Körper nur mit Wasser gebunden werden.

1g Glykogen (ca. 4kcal) wird dabei mit ca. 4g Wasser gebunden

Das heißt, wenn unsere Glykogenspeicher komplett gefüllt sind (bis zu 2000 kcal), speichert unser Körper auch bis zu 2 kg zusätzliches Wasser ein.

Werden die Glykogenspeicher geleert, bau der Körper nicht nur das Glykogen sondern auch das Wasser ab. Der Gewichtsverlust, den wir auf der Waage in den ersten Tagen einer Diät beobachten ist also kein Körperfettverlust, sondern ein Wasserverlust.

Diesen Effekt müssen wir berücksichtigen. Wer sich freut, dass er innerhalb der ersten Diätwoche bis zu 2kg Gewicht verloren hat, dem muss bewusst sein, dass dieses Gewicht sofort wieder zurückkommt, sobald wir wieder normal essen. Das wirklich langfristig verloren Gewicht ist das Körperfett und hier dauert es leider etwas länger, bis sich Erfolge abzeichnen.

Versteht man einmal diese Grundprinzpien, fällt es uns häufig deutlich leichter einzuschätzen, was gerade in unserem Körper passiert und wie lange es wirklich dauert um Körperfett abzubauen und abzunehmen.

Energiebilanz berechnen

Kennt man seinen täglichen Kalorienverbrauch und seine tägliche Kalorienaufnahme, so lässt sich mit einer einfachen Formel die tägliche Energiebilanz berechnen:

Energiebilanz = Kalorienaufnahme – Kalorienverbrauch

Ist die Energiebilanz negativ, das heißt, haben wir mehr Kalorien verbraucht als aufgenommen, so beginnen wir die gespeicherte Energie im Körper anzuzapfen. Wer nun über einen längeren Zeitraum eine negative Energiebilanz aufbaut, z.B. in dem er täglich 300 kcal weniger zu sich nimmt als er verbraucht, wird Körperfett abbauen. Um jedoch ein vollständiges Kilogramm Körperfett zu verlieren, müsste man z.B. über 23 Tage 300 kcal weniger zu sich nehmen als man verbraucht. Es zeigt sich also, dass man eigentlich nicht von heute auf morgen riesige Mengen Körperfett auf oder abbaut.

Kalorienaufnahme Berechnen

Die tägliche Kalorienaufnahme hängt von der Menge an Makronährstoffen ab, die wir täglich zu uns nehmen: Zu den Makronährstoffen gehören Kohlenhydrate, Eiweiße und Fett. Während Kohlenhydrate und Eiweiße ca. 4,1 kcal je Gramm liefern, liefert 1 Gramm Fett mit 9,3 kcal mehr als doppelt so viel Kilokalorien je Gramm. Fett hat also eine deutlich höhere Energiedichte. Neben den Makronährstoffen liefert auch Alkohol eine erheblich Menge an Energie (7,1kcal je Gramm Alkohol). Diese Kalorien dienen jedoch lediglich der Wärmeerzeugung und können ansonsten kaum im Körper benutzt werden. Wie viele Kalorien man täglich zu sich nimmt, lässt sich mit Hilfe von Fitnesstrackern berechnen. Alternativ kann man dies auch selbst berechnen, in dem man in Kalorientabellen die entsprechend Lebensmittel raussucht und die Nährwertangaben auf die jeweilige aufgenommene Menge umrechnet Unser Rezeptrechner bietet ebenfalls eine Möglichkeit die tägliche Kalorienaufnahme zu berechnen.

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Kalorienverbrauch berechnen

Harris Benedict Formel

Die Schwierigkeit hier liegt darin, den Kalorienverbrauch vernünftig zu berechnen. Bewährt hat sich hierbei die Harris-Benedict Formel, die den Kalorienverbrauch unterteilt in einen Grundumsatz und einen Leistungsumsatz: Der Grundumsatz berücksichtigt dabei grundsätzlich nur den Kalorienverbrauch ohne jegliche Bewegung:

Grundumsatz Mann Formel: 655 + (9,5 x Gewicht in kg) + (1,9 x Größe in cm) – (4,7 x Alter in Jahren)

Grundumsatz Frau Formel: 66 + (13,8 x Gewicht in kg) + (5,0 x Größe in cm) – (6,8 x Alter in Jahren)

Der Grundumsatz ist also abhängig von Gewicht, Alter, Größe und Geschlecht. Was der Grundumsatz jedoch nicht berücksichtigt, ist der Anteil an Muskelmasse. Indirekt versucht die Formel dies über das Geschlecht abzubilden, denn der Hauptgrund, weshalb ein gleich großer, gleich schwerer Mann im gleichen Alter mehr Kalorien verbrennt als eine Frau hängt einzig und allein mit dem höheren Anteil an Muskelmasse zusammen. Dennoch fehlt in dieser Formel aus unserer Sicht das sogenannte „Fitnesslevel“. Eine Person, die regelmäßig Sport treibt (insbesondere viel Krafttraining macht), wird in der Regel etwas mehr Kalorien verbrauchen als eine Person, die keinen Sport treibt. Wie gesagt, bildet der Grundumsatz den Kalorienverbrauch ab, den wie haben, wenn wir uns gar nicht bewegen, das heißt, wenn wir den ganzen Tag nur im Bett liegen. Da wir in der Regel nicht den ganzen Tag im Bett liegen, sondern uns durchaus noch bewegen, verbrennen wir über den Grundumsatz hinaus noch mehr Energie, den sogenannten Leistungsumsatz = (PAL -1) * Grundumsatz:

Der Leistungsumsatz wird dabei abgebildet über einen sogenannten PAL Faktor:

0,95 schlafen 1,2 nur sitzend, liegend

1,4-1,5 fast ausschließlich sitzend (Büroarbeit)

1,6-1,7 sitzend mit stehenden Tätigkeiten (z.B. Laborarbeit)

1,8-1,9 überwiegend stehend

2,0-2,4 sehr körperlich anstrengende Tätigkeiten

Je mehr wir uns bewegen, desto höher ist unser Leistungsumsatz, desto höher ist der entsprechende Energieverbrauch. Doch auch dies ist nur eine Annäherung und kann je nach Person etwas variieren. Mit Hilfe unseres Abnehmrechners kannst du auch deinen Energieverbrauch berechnen.

Vereinfachte Kalorienverbrauch Formel

Interssanterweise gibt es noch eine andere Formel, die eine extreme Vereinfachung der Harris-Benedict Formel abbildet:

Kalorienverbrauch je Tag =  30-33 * Körpergewicht in kg

Der Faktor 30 bis 33 ist dabei der Bewegungsspielraum, in dem der tägliche Kalorienbedarf schwankt (getrieben durch mehr/ weniger Bewegung, mehr/ weniger Muskelmasse, Geschlecht, Alter etc)

Beispielrechnung Kalorienverbrauch

40 Jahre alte Frau, 70kg, 1,70 cm groß – die sich fast ausschließlich sitzend bewegt (PAL = 1,4) –> nach Harris Benedict Formel hätte diese Frau einen Kalorienbedarf von 2254 kcal –> mit der vereinfachten Formel  käme man auf einen Kalorienverbrauch zwischen 2100 und 2300 kcal Interessanterweise liegen beide Werte erstaunlich nah beeinander. Wie gesagt ist die genaue Bestimmung der individuellen Kalorienverbrauch auf die letzte kcal genau kaum möglich. Vielmehr empfiehlt sich mit Hilfe der oben genannten Berechnungen eine Annäherung zu treffen. Denn genau so wie der tägliche Kalorienverbrauch nur schwer exakt bestimmt werden kann, lässt sich auch die tägliche Kalorienaufnahme nur schwer exakt bestimmen.

Kalorienrechner Lebensmittel

Kalorienrechner für Lebensmittel

Im Netz kursieren mittlerweile jede Menge Kalorientabellen (fettrechner, fddb und co), die die Nährwertangaben je 100g zeigen. Zu den Nährwertangaben zählen dabei in der Regel die Angaben der

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Kalorienrechner Lebensmittel

Makronährstoffe, also der Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße. Aus diesen Makronährstoffen gewinnt unser Körper seine Energie. Die Angabe der Energie erfolgt in der Regel in Kilojoule oder Kilokalorien.

1 Kilojoule (KJ) entspricht 4,1 Kilokalorien (kcal)

Die täglich benötigte Energie eines Menschen schwankt mit seiner Größe, dem Gewicht, dem Muskelanteil, dem Alter und dem Geschlecht. Ein Erwachsener normal gebauter Mensch verbraucht in der Regel knapp 2000 kcal je Tag. Erfahre hier, wir du am besten deinen individuellen Grundumsatz berechnest: Grundumsatz berechnen

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Kalorienrechner Energiebilanz

Der Grundumsatz bzw der tägliche Kalorienverbrauch spielt eine wichtige Rolle bei der täglichen

leere glykogenspeicher negative energiebilanz

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Energiebilanz. Die Energiebilanz bzw. Kalorienbilanz definiert die Summe aus täglicher verbrauchter und aufgenommener Energie. Verbrennen wir mehr Kalorien als wir aufnehmen, so nehmen wir ab (negative Energiebilanz). Nehmen wir mehr Energie zu uns als wir verbrauchen, nehmen wir zu (positive Energiebilanz). Dies passiert natürlich nicht von heute auf morgen. Entscheidend ist die kumulierte Energiebilanz. Wenn wir an einem Tag zu viel essen und dies direkt am nächsten Tag ausgleichen, ändert sich unsere Gewicht keineswegs. Wenn wir jedoch über einen längeren Zeitrum (2 Wochen oder länger) immer einen kleinen Kalorienüberschuss zu uns nehmen, so baut sich langsam aber sicher eine positive Energiebilanz immer weiter auf.

7000 kcal entsprechend 1kg Körperfett

Das bedeutet: Wenn wir über einen längeren Zeitraum 7000 kcal mehr zu uns nehmen als wir verbrauchen, bauen wir ca. 1 kg Körperfett auf. Dieser Zusammenhang ist sehr wichtig, er macht zum einen klar, dass man nicht von heute auf morgen mehrere kg Gewicht zulegen kann. Andersherum zeigt sich jedoch auch, dass auch ein täglicher kleiner Kalorienüberschuss verheerende Folgen haben kann.

Mit der oben genannten Formel kann man relativ schnell ausrechnen, wie viel Kalorien man täglich einsparen muss um innerhalb eines bestimmten Zeitraums eine bestimmte Menge Gewicht zu verlieren. Oft hilft dies, eine realistische Einschätzung zu treffen, wie lange es dauert, bis man sein Wunschgewicht erreicht und vermeidet somit Enttäuschungen. Die Dauer bzw die notwendige tägliche Kalorieneinsparung kannst du übrigens auch mit Hilfe unseres Abnehmrechners errechnen.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem ONLINE KURS

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Viel zugenommen innerhalb kurzer Zeit?

Du wunderst dich gerade über meine Aussage, da du bereits häufiger erlebt hast, dass du innerhalb von wenigen Tagen einige Kilogramm mehr gewogen hast?

Lass mich dies erklären:

Im obigen Abschnitt sprach ich von Körperfettauf- bzw abbau. Das Gewicht auf der Waage kann noch aufgrund anderer Faktoren schwanken. So lagern wir z.B. in gewissen Situationen Wasser ein. Dies passiert z.B. immer dann, wenn wir viele Kohlenhydrate zu uns nehmen. Werden Kohlenhydrate nicht sofort verbrannt, werden sie in Form von Glykogen in den Glykogenspeichern gelagert. Glykogen kann jedoch nur in Verbindung mit Wasser gespeichert werden. Insofern lagert unser Körper häufig auch bis zu 2kg Wasser ein. Dieses Wasser verlieren wir jedoch mit einer negativen Energiebilanz bzw wenn wir 1-2 Tage nur sehr wenig Kohlenhydrate zu uns nehmen sehr schnell wieder. Deswegen nehmen wir auch insbesondere zu Beginn einer Diät immer relativ schnell ab.

Kalorien der Makronährstoffe

Die unterschiedlichen Makronährstoffe liefern unterschiedlich viel Energie:

kalorien kohlenhydrate eiweiß fett

1g Kohlenhydrat liefert 4,1 kcal Energie. Ebenso liefert 1g Eiweiß 4,1 kcal Energie. 1g Fett hingegen liefert mehr als die doppelte Menge, nämlich 9,7kcal Energie. Mit jedem Gramm Fett nehmen wir also mehr als doppelt so viel Energie zu uns wie mit einem Gramm Kohlenhydrat. Lebensmittel bestehen dabei in der Regel nicht nur aus einem einzigen Makronährstoff – sondern vielmehr aus einer Kombination verschiedener Makronährstoffe, wobei in der Regel der Anteil eines Makronährstoffs deutlich größer ist. Die folgende Übersicht zeigt für einige Lebensmittel Kategorien welcher der Nährstoffe der Dominante ist:

Welche lebensmittel enthalten welche nährstoffe

So bestehen z.B. Früchte vorwiegend aus Kohlenhydraten, während Fisch und Fleisch fast ausschließlich aus Eiweiß bestehen. Je fettreicher das Fleisch bzw der Fisch sind, desto höher ist natürlich auch der Anteil am Makronährstoff Fett. Andere Lebensmittel bestehen zum größeren Anteil aus einer Kombination unterschiedlicher Nährstoffe. So wird z.B. gern gesagt, dass Hülsenfrüchte sehr eiweißreich wären. Im Vergleich zu anderen Gemüsesorten ist dies auch richtig. Im Vergleich zu Fisch und Fleisch hingegen haben Hülsenfrüchte deutlich weniger Eiweiß und immer noch verhältnismäßig viele Kohlenhydrate.

Deswegen haben fettreiche Lebensmittel auch mehr Kalorien als fettarme Lebensmittel. Allerdings ist Fett schon auch wichtig und hilft unserem Körper.

Wer nun die Kalorien bzw. Nährwerte eines Lebensmittel berechnen möchte, kann dies tun, wenn er die Nährwerte, die dieses Lebensmittel hat, kennt, also die Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße. Die Angaben zu den Nährstoffen der Lebensmittel lassen sich aus diversen Kalorientabellen im Internet ablesen. Wer allerdings nicht nur die Kalorien einzelner Lebensmittel berechnen möchte, sondern ganze Rezepte berechnen möchte, dem empfehlen wir unseren Rezeptrechner. Der Rezeptrechner berücksichtigt natürlich auch die individuellen Angaben verschiedener Lebensmittel – darüber hinaus ermöglicht der Rechner aber auch das direkt Zusammenrechnen der unterschiedlichen Lebensmittel zu einem Rezept.

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Abnehmrechner – Kaloriendefizit Berechnen

Abnehmrechner – Kaloriendefizit Berechnen um Abzunehmen

Ich bin nach wie vor der Meinung, Abnehmen kann man auf die einfachste Mathematik herunterbrechen. Vermutlich ist dies auch der Hauptgrund, weswegen ich bereits einige Abnehmrechner, wie z.B. den Rezeptrechner, den Kohlenhydrate Rechner und eben auch einen Abnehmrechner gebaut habe.

 

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Abnehmrechner – Glykogenspeicher Berechnen

Grundsätzlich ist es nämlich eigentlich ganz einfach: Um Abzunehmen musst du mehr Kalorien verbrennen, als du zu dir nimmt. Das heißt, dein Kalorienverbrauch muss höher sein als deine Kalorienaufnahme. Wichtig ist dabei, dass es sich hierbei um kumulierte Beträge handelt. Das heißt euer Kalorienkonto wird fortgeschrieben – ständig und überall. Leider kann man nicht zwischendurch einfach mal RESET drücken und alles wird wieder auf Null gesetzt. Vielmehr ist es so, dass wenn du an einem Tag zu viel gegessen hast, startest du am nächsten Tag bereits mit diesem Kalorienüberschuss. Ist du an diesem Tag einfach wieder normal, also so viel, wie du an einem normalen Tag verbrennst, bleibt dieser Kalorienüberschuss stehen – solange bis du an einem Tag ein Kaloriendefizit aufbaust und damit den Überschuss wieder abbaust. Das Ganze nennt man auch Energiebilanz.

leere glykogenspeicher negative energiebilanz

Kaloriendefizit Berechnen

Nimmst du mehr Kalorien zu dir als du verbrennst, entsteht eine positive Energiebilanz, ein Kalorienüberschuss. Nimmst du weniger Kalorien zu dir als du verbrennst, entsteht ein negative Energiebilanz. Wenn du abnehmen möchtest, benötigst du eine negative Energiebilanz. Denn sobald die Energiebilanz negativ ist, beginnt der Körper sich seiner eigenen Energiespeicher zu bedienen. Zunächst wird der Körper anfangen die Glykogenspeicher zu leeren. Die Glykogenspeicher sind die kurzfristigen Energiespeicher im menschlichen Körper. Hier speichert der Körper als die Energie, die er kurzfristig nicht sofort benötigt. Das heißt, wenn wir uns zum Mittag ordentlich den Bauch vollgeschlagen haben und anschließend für viele Stunden nichts essen, bedient der Körper sich hauptsächlich aus dieser Quelle. Unsere Glykogenspeicher halten in der Regel bis zu 2000 kcal an Energie parat. Das heißt, wenn unsere Glykogenspeicher voll sind, können wir uns einen ganzen Tag davon ernähren. Die Glykogenspeicher zu leeren bedeutet jedoch noch keineswegs, dass wir auch Fett abbauen. Und trotzdem wird sich der Effekt auf der Waage bemerkbar machen. Glykogen kann in den Glykogenspeichern nämlich nur mit Wasser gebunden werden. Leeren wir unsere Glykogenspeicher, so wird auch jede Menge Wasser freigesetzt. Aus diesem Grund verlieren wir häufig zu Beginn einer Diät auch sehr schnell 1-2 kg Gewicht.

Abnehmrechner – Körperfett in Kalorien Berechnen

Erst wenn die Glykogenspeicher leer sind, bedient sich unser Körper an den langfristigen Energiespeichern, unseren Fettzellen. Um 1kg Körperfett abzubauen, muss der Körper knapp 7000 kcal verbrennen. Das heißt, wenn wir gar nichts essen, würde unser Körper weitere 3-4 Tage benötigen um das erste kg Körperfett zu verbrennen. Natürlich können wir auch nicht nichts essen. Deswegen spricht man in einer Diät von einen Kaloriendefizit. Statt gar nichts zu essen, isst man weniger als man verbrennt. Das Kaloriendefizit (also das Delta zwischen dem täglichen

Kaloriendefizit Berechnen

Abnehmen durch leere Glykogenspeicher

Kalorienverbrauch und der täglichen Kalorienaufnahme), wird dann 1:1 unserem Fettabbau Konto zugeschrieben. Wenn wir nun z.B. täglich 500 kcal weniger zu uns nehmen, als wir verbrennen und unsere Glykogenspeicher zu Beginn einer Diät leer waren, dann können wir innerhalb von 14 Tagen 1kg reines Körperfett abbauen. Diesen Zusammenhang finde ich sehr wichtig, denn er zeigt, dass eben Gewicht verlieren nicht von heute auf morgen funktionieren kann. Eben so bedeutet dies jedoch auch, dass man nicht von heute auf morgen mehrere Kilo zunehmen kann! Denn dieser Prozess funktioniert auch in die andere Richtung: Nehmen wir täglich 500 kcal mehr zu uns, als wir verbrauchen, so bauen wir innerhalb von 2 Wochen knapp1 kg Körperfett auf. Die Waage würde auch in diesem fall den Effekt vermutlich verstärken, da wir zunächst auch in diesem Falle unsere Glykogenspeicher füllen würden (vorausgesetzt, dass sie nicht bereits vorher voll waren) und wir würden mit dem Glykogen jede Menge Wasser einlagern.

Abnehmrechner Kaloriendefizit Berechnen

Mein Punkt soll hier folgender sein: Man kann sein Kaloriendefizit sehr gut berechnen. Folglich

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Frühstücks Smoothie

kann man auch sehr gut und einfach berechnen, wie viel Körperfett wir innerhalb von welchem Zeitraum auf- oder abbauen können. Wer sich nicht selbst die Arbeit machen möchte dies zu berechnen, für den hab ich den Abnehmrechner gebaut: Der Abnehmrechner ermöglicht dir das schnelle und einfache Berechnen des notwendigen täglichen Kaloriendefizit. In Abhängigkeit davon, wie schnell oder langsam zu abnehmen möchtest, fällt das notwendige Kaloriendefizit höher oder niedriger aus pro Tag. Aber: wir sagen dir auch, ab wann dein Ziel unrealistisch ist! Denn eins muss uns klar sein: Wer versucht täglich mehr als 500 kcal einzusparen, wird dies auf Dauer nicht durchhalten!

Wichtig ist, dass euch klar wird, dass Abnehmen nicht von heute auf morgen passiert. Wichtig ist, dass ihr dran bleibt und lieber versucht täglich ein kleines Kaloriendefizit aufzubauen als einenTag gar nichts zu essen und dafür am nächsten Tagen Unmengen in sich hineinzustopfen. Nur wer seine Ernährung langfristig umstellt, wird auch erfolgreich sein.

Online Abnehmprogramm „Tina’s Fit Kit“

Wenn ihr der Meinung seid, dass ihr dies nicht alleine schafft, dann empfehle ich euch mal auf folgender Seite vorbeizuschauen: Choose Your Level – Tina’s Fit Kit

Dort biete ich in Zukunft in vollständiges Ernährungsprogramm/ online Abnehmprogramm an. Natürlich wird dieses online Abnehmprogramm ebenfalls all die kleinen Rechner und Tools beinhalten, die ich gebaut habe. Darüber hinaus gibt dieses Programm jedoch auch Struktur und bietet dies

Online Abnehmkurs

Abnehmprogramm Tina’s Fit Kit

Ernährungspläne und einen strukturieren Ansatz zum Wissensaufbau. Zudem bekommst du eine Plattform auf der du dich mit anderen austauschen kannst. Ziel soll es sein, dich langfristig beim Abnehmen zu unterstützen, das schaffen wir, indem wir mit Dir gemeinsam realistische Ziele definieren und dir genau erklären, was du tun musst, um diese Ziele zu erreichen. Wir bringen dir die wichtigsten Grundkonzepte bei, sodass du in Zukunft selbst für dich entscheiden kannst, was dir Abnehmen hilft und was nicht. Uns ist wichtig, dass du nicht nur stumpf irgendwelche Vorgaben verfolgst, du sollst auch verstehen, warum du die Dinge tust und welcher Nutzen dahinter steht.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem ONLINE KURS

TINA’S Fit Kit

Kalorienverbrauch Sport

Dein Kalorienverbrauch

Unser Körper benötigt ununterbrochen Energie zur Aufrechterhaltung unserer Körperfunktionen (Atmen, Körpertemperatur Regelung, Herzschlag, Gehirnaktivitäten etc). Die dabei verbrannte Energie wird gemessen in Kilokalorien (kcal) oder Kilojoule (KJ). 1 kcal entspricht 4,184 KJ. Wir unterteilen diesen täglichen Kalorienverbrauch in:

  • Grundumsatz (Mindestenergieverbrauch zur Aufrechterhaltung der Körpertemperatur)
  • Zusatzverbrauch durch Standardaktivitäten (z.B. im Büro sitzen, zur Bushaltestelle laufen, putzen etc)
  • Zusatzverbrauch durch non-Standardaktivitäten (z.B. Sport)

Mehr zum Thema Grundumsatz und Kalorienverbrauch berechnen erfährst du hier: Kalorienverbrauch-Rechner

Dieser Artikel fokussiert sich im Folgenden auf den Kalorienverbrauch durch Sport.

SCHRITT-FÜR-SCHRITT Anleitung

Gewicht Verlieren

1. Kalorienbedarf Berechnen
2. Kaloriendefizit Berechnen
3. Abnehmdauer Berechnen
4…
10. Wunschgewicht erreichen 🙂

inklusive ANTI-FRUST-CHECKLISTE

Kalorienverbrauch Sport

Beim Sport verbrennen wir zusätzlich zu unserem Mindestkalorienbedarf zusätzliche Kalorien. Wie viele Kalorien wir verbrennen hängt hauptsächlich von der Intensität, Dauer und der Sportart ab.

Um den Kalorienverbrauch zu messen und Sportarten vergleichbar zu machen, nutzt man das sogenannte Metabolische Äquivalent: MET

1 MET entspricht einem Energieverbrauch von 1 kcal je kg Körpergewicht je Stunde

Demnach ergibt sich der Kalorienverbrauch durch Sport basierend auf folgender Formel:

Kalorienverbrauch Sport = ( MET Sportart [kcal / (kg * h)] * Körpergewicht [kg]  * Dauer [h])

 

Dazu ein kleines Rechenbeispiel:

Das MET für Laufen bei 11km/h beträgt 11. Das bedeutet: Ein 80kg schwerer Mann, der eine Stunde läuft, verbraucht knapp 880 kcal:

Kalorienverbrauch 1h Laufen bei 11km/h = 11 [kcal / (kg * h)] * 80kg * 1h = 880 kcal

Kalorienverbrauch Tabelle Sportarten

Im Folgenden findest du eine Tabelle mit dem MET für verschiedene Sportarten sowie dem Kalorienverbrauch einer 70kg schweren Person für 60min Betreiben der Sportart:

Berechne deinen Kalorienverbrauch

Du möchtest ein besseres Gefühl dafür bekommen, wie du deinen Kalorienverbrauch berechnest? Man findet zwar dazu zahlreiche Informationen im Netz, aber irgendwie kommt immer wieder ein anderer Wert raus und du fragst dich, wo dein Kalorienverbrauch jetzt genau liegt?

Der Artikel hier ist nur ein kleiner Ausschnitt aus meinem Online Kurs Tina’s Fit Kit, in dem ich dir SCHRITT für SCHRITT erkläre, wie du deinen Kalorienverbrauch berechnest, warum es unterschiedl. Formeln und wie du deinen Kalorienverbrauch interpretieren solltest. Lad dir Tina’s Fit Kit runter und lass dich nie wieder verwirren von all den unterschiedlichen Aussagen im Netz bzgl Kalorienverbrauch.