Big7 Nährwertkennzeichnung für Lebensmittel

Erfahre hier alles Wissenswerte zur Big7 Nährwertkennzeichnung für deine Lebensmittel. Nutze den Rezeptrechner Online zur Berechnung deiner Big7 Nährwerte und zum Erstellen eines Lebensmittel Etiketts mit Nährwerttabelle und Zutatenverzeichnis. Du benötigst dafür einen Rezeptrechner PRO Zugang. Aber am besten testest du den Rezeptrechner Online einfach direkt kostenlos aus. Nährwerte Berechnen für Rezepte war noch nie so einfach.

Nährwerte Berechnen für Rezepte

Nutze den Rezeptrechner Online um die Nährwerte für deine Mahlzeiten und Rezepte zu berechnen je 100g, je Portion und je Rezept. Mit der GRATIS Version kannst du die Makronährstoffe (Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett) ermitteln. Mit dem Rezeptrechner PRO Zugang kannst du auch die Nährwertberechnung der Big 7 bzw. Big 8 Nährwerte vornehmen. Probier diesen einfachen Nährwertrechner für Rezepte doch direkt mal ohne Anmeldung aus.

Die Lebensmittelinformationsverordnung

Seit dem 13. Dezember 2016 müssen alle verpackten Lebensmittel mit den entsprechenden Nährwertangaben versehen sein. So will es die Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV). Die Nährwerte müssen immer pro 100 g beziehungsweise 100 ml angegeben werden. Früher konnte man zwischen zwei Formaten wählen. Es gab die Varianten „Small 4“ oder „Big 8“. Die Lebensmittel Nährwertkennzeichnung mit den „Big 7“ versucht, die Angaben in allen europäischen Ländern zu vereinheitlichen. Somit weiß man als Verbraucher genau, was man kauft und kann auch im Urlaub ohne Bedenken zugreifen.

Big7 Nährwertkennzeichnung

Auf jeder Lebensmittelverpackung muss eine Tabelle mit einer genauen Big7 Nährwertkennzeichnung stehen. Die Tabelle muss Angaben zu den „Big 7“ Nährwerten enthalten. Für große Lebensmittelkonzerne ist dies eine Selbstverständlichkeit, doch auch kleinere Hersteller und Manufakturen sind von dieser Regelung nicht immer ausgenommen. Wenn auch du deine eigenen Lebensmittel herstellst, musst du unter bestimmten Vorraussetzungen Angaben zu den Nährwerten machen. Sofern du die folgenden Bedingungen erfüllst, unterliegst du ebenfalls der Pflicht zur Nährwertkennzeichnung.

Die Pflicht zur Nährwertkennzeichnung gilt ab einer gewissen Größe deines Betriebs und hängt davon ab, wo du deine Produkte vertreibst:

  • Vertrieb nur in einem Umkreis von <50 km (teilweise auch bis 100km) – dies gilt nicht wenn die Abgabe auch in den Einzelhandel erfolgt!
  • vorverpackte Lebensmittel von Kleinstunternehmern (Betriebe mit < 10 Mitarbeitern) und < 2 Millionen Euro Jahresumsatz
Gibt es Ausnahmen bei der Nährwertkennzeichnung für Lebensmittel?

Es gibt Lebensmittel, die von der LMIV ausgeschlossen sind.

Zu den Ausnahmen gehören unter anderem für Tee, Kräuter, Gewürze, Tafelsüßen, Lebensmittelzusatzstoffe, Hefe, Kaugummi oder Gelatine. Von den Lebensmittelinformationsverordnung Pflichtangaben ausgeschlossen sind zudem Erzeugnisse, die in sehr kleinen Mengen direkt an den Endverbraucher oder an kleine lokale Einzelhandelsgeschäfte abgegeben werden.

Für den Fall, dass du deine Produkte online vertreibst, bist du zum Erstellen einer Nährwerttabelle und damit zur Nährwertkennzeichnung verpflichtet.

Diese Richtlinien gelten innerhalb der gesamten Europäischen Union. Anhand dieser Lebensmittelinformationsverordnung Pflichtangaben können Konsumenten bewusste Entscheidungen treffen, wenn es um den Kauf von Lebensmitteln geht.

Diese Nährwertkennzeichnung hat nur einen Haken: Sie ist zeitaufwendig und komplex. Führt man sie über ein Labor durch, muss man tief in die eigene Tasche greifen. Hier kommt der Rezeptrechner ins Spiel, denn er ist das perfekte Tool, um sämtliche notwendigen Nährwertangaben zu ermitteln.

Nährwertkennzeichnung Lebensmittel: Welche Nährwertangaben müssen gemacht werden?

Die LMIV schreibt vor, dass  auf der Nährwerttabelle bestimmte Lebensmittel Nährwertangaben (die sogenannten Big7) enthalten sein müssen. Dabei handelt es sich um folgende Pflichtangaben:

– Brennwert
– Fett
– Gesättigte Fettsäuren
– Kohlenhydrate
– Eiweiß
– Zucker
– Natrium (Salz)

Die Angaben müssen immer pro 100 g oder 100 ml des Produktes gemacht werden.

Nährwertkennzeichnung Erstellen

Hier erkläre ich dir, wie du Lebensmittel Etiketten erstellen kannst. 

Freiwillige Zusatzangaben

Zusätzlich darfst du auch Angaben zu den Nährwerten in einer Portion machen, doch bleibt dies dir selbst überlassen. Wenn du möchtest, kannst du auch Angaben zu den folgenden Inhaltsstoffen machen:

– Einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren,
– Mehrwertige Alkohole (sogenannte Zuckeralkohole oder Zuckeraustauschstoffe wie Sorbit oder Xylit)
– Stärke,
– Ballaststoffe,
– Vitamine und Mineralstoffe

Allerdings gelten auch hier besondere Richtlinien. So darfst du beispielsweise nur dann Angaben zu Vitaminen und Mineralstoffen machen, wenn diese in ausreichender Menge in dem jeweiligen Produkt enthalten sind. In der Regel sollte die Vitaminmenge pro 100 g mindestens 15 % des empfohlenen Tagesbedarfs ausmachen, damit sie überhaupt erwähnt werden darf. Dies ist insofern wichtig, als dass die Nährwerttabelle für den Endverbraucher eine Art Leitfaden darstellt. Wer sich gesund ernähren möchte, sollte es möglichst leicht haben, die passenden Produkte zu wählen. Doch auch wenn ein bestimmtes Lebensmittel bedenken auslöst, ist die Nährwerttabelle wichtig, So sieht man auf einen Blick, wie viele Kalorien pro 100g in einem Produkt enthalten sind. Wenn du mit bestimmten Nährstoffen wirbst, musst du deren Menge unbedingt angeben. Enthält dein Produkt beispielsweise Omega-3-Fettsäuren, musst du unbedingt genaue Angaben zum Nährstoffgehalt machen. Diese Angaben gehören jedoch nicht in die Tabelle mit den Angaben zu den „Big 7“, sondern müssen separat gemacht werden.

Referenzmenge

Viele Endverbraucher orientieren sich an den allgemeingültigen Referenzmengen. In der Regel liegt die durchschnittliche Kalorienzufuhr bei 2000 kcal täglich. Wenn du möchtest, kannst du die Angaben der „Big 7“ zusätzlich in prozentualen Anteilen ausdrücken. Als Referenzmenge gilt dann immer die durchschnittliche Kalorienzufuhr für einen Erwachsenen. Du gibst also an, welchen Prozentsatz Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate ausmachen. Das Ganze lässt sich auch mit einer bunten Grafik in Szene setzen. So weiß der Verbraucher sofort, worauf er beim Kauf achten muss.

Zutatenverzeichnis

Das Zutatenverzeichnis ist ebenfalls verpflichtend anzugeben. Wichtig ist dabei, dass die Zutaten in der richtigen Reihenfolge aufgeführt werden. Als erste Zutat wird diejenige Zutat gelistet, die laut Menge am häufigsten vorkommt in dem Lebensmittel. Mit dem Rezeptrechner PRO kannst du auch ein Zutatenverzeichnis erstellen.

Big7 Nährwertkennzeichnung: Anforderungen an die Nährwerttabelle

Die Lebensmittelinformationsverordnung Pflichtangaben müssen in Tabellenform dargestellt werden. Die Angaben beziehen sich immer auf 100 g oder 100 ml des Lebensmittels. Es kann jedoch auch passieren, dass auf der Verpackung nicht ausreichend Platz für eine Tabelle ist, die größte Oberfläche der Verpackung jedoch nicht kleiner als 25 cm2 ist. Ist dies der Fall, können die Nährwerte auch hintereinander aufgeführt werden. Ist die größte Oberfläche der Verpackung kleiner als 25 cm2, dürfen die Nährwertangaben sogar gänzlich weggelassen werden. In bestimmten Fällen ist es zulässig, die Nährwerte für eine Verzehreinheit oder eine Portion anzugeben. Als Portion gilt eine bestimmte Menge, die von einer einzigen Person auf einmal verzehrt werden kann. Hier wird vor allem an die Vernunft appelliert. Deshalb sollte eine Portion weder zu klein noch zu groß sein. Die Portionsgröße muss auf der Verpackung vermerkt und für den Verbraucher einfach zu finden sein. Die Verzehreinheit entspricht nicht unbedingt der Portion. Wenn du Angaben zu beidem machst, müssen Portion und Verzehreinheit klar angegeben sein. Gemäß LMIV muss die Größe einer Portion beziehungsweise Verzehreinheit durch den Verbraucher leicht zu erkennen sein. Im Fokus steht jedoch stets die Nährwerttabelle mit den Nährwertangaben. Unabhängig davon, ob Portion oder Verzehreinheit angegeben sind, müssen die Angabe pro 100g/ml stets angegeben sein.

Nährwertkennzeichnung Lebensmittel: Wie werden Nährwerte berechnet?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Nährwertangaben zu ermitteln. Am kostspieligsten ist die Laboranalyse. Diese wird vor allem von größeren Betrieben in Auftrag gegeben, sie sich eine gründliche Analyse leisten können. Viel günstiger und auch weniger zeitaufwendig ist die Ermittlung der Nährwerte anhand des Rezeptrechners. Du kannst die Nährwerte deiner Lebensmittel eigenständig berechnen und die Angaben sogar speichern. So kann ein Basisrezept als eigenständiges Lebensmittel berechnet werden, das du je nach Bedarf leicht verändern kannst – beispielsweise dann, wenn du eine weitere Zutat hinzufügst.

Umgang mit dem Rezeptrechner, um die Nährwertangaben zu berechnen

Mit dem Rezeptrechner kannst du schnell und problemlos die Nährwerte für deine Rezepte errechnen. Gib einfach an, was genau in deinem Rezept steckt und lass den Rezeptrechner den Rest tun. Mit der kostenlosen Version der Rezeptrechners kannst du den Gehalt von Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett ermitteln. Möchtest du die Big7 Nährwertkennzeichnung berechnen, benötigst du Zugang zum Rezeptrechner PRO. Der Rezeptrechner ist denkbar einfach zu bedienen und erlaubt es dir, in wenigen Schritten eine komplette Nährwerttabelle auszudrucken als PDF. Nutze bereits erstellte Nährwerttabellen als Basis für weitere Rezepte. Wenn du eines deiner Rezepte erweiterst oder verschiedene Varianten eines Basisrezeptes anbieten möchtest, kommt diese Funktion sehr gelegen. Schließlich verändern sich durch die hinzugefügten Zutaten auch die Nährwerte. Da das Basisrezept jedoch erhalten bleibt, ist es viel einfacher, die Nährwerte für das neue Rezept zu ermitteln.

Der Rezeptrechner PRO erlaubt es dir, deine Rezepte und Nährwerttabellen als PDF-Dateien herunterzuladen. Von dir wird lediglich verlangt, die Rezepte mitsamt ihrer Zutaten in eine Datenbank einzupflegen. Jeder Nährwert wird einzeln aufgelistet, sodass am Ende eine lange Liste entsteht. Hier kommt die Pivottabelle zum Einsatz. Diese kann umgewandelt werden, um Änderungen im Rezept Rechnung zu tragen. Du musst also nicht für jedes Rezept erneut dieselben Daten einpflegen, wenn das Basisrezept nach wie vor dasselbe ist.

Nährwertangaben mit dem Rezeptrechner exportieren und ausdrucken

Um die Nährwerttabelle Kennzeichnungspflicht nutzen zu können, wandelst du sie in Excel in eine Pivottabelle um. Du kannst sie problemlos deinen Bedürfnissen anpassen und sie je nach Rezept leicht verändern. Praktisch dabei ist, dass du große Datenmengen auf ein Minimum reduzieren kannst. Die Pivottabelle lässt sich aktualisieren und einem bestimmten Rezept anpassen. Ist dies erledigt, geht es ans Drucken. Du kannst die Nährwerttabelle Kennzeichnungspflicht ausdrucken, um sie direkt auf die Lebensmittelverpackung zu kleben. Die Nährwerttabellen lassen sich dank des Rezeptrechners PRO auch richtig formatieren. Online findest du eine detaillierte Anleitung, wie du Tabellen erstellst, PDF-Dateien herunterlädst und sie anschließend ausdruckst. Du musst dir keine Sorgen machen, wenn die Verpackung eines bestimmten Produkts länglich ist. Die Tabellen sind nämlich auch im Quer- oder Hochformat erhältlich.

Teste jetzt den Rezeptrechner Online kostenlos und starte sofort durch. Du kannst in wenigen Minuten Nährwerttabellen erstellen und sie anschließend sogar ausdrucken. Ob du die kostenlose Version oder den Rezeptrechner PRO nutzen möchtest, hängt gänzlich von dir und deinen Bedürfnissen ab. Für persönliche Bedürfnisse reicht der kostenlose Rezeptrechner in der Regel vollkommen aus. Kniffliger wird es, wenn du Lebensmittel herstellst. Denn dann musst du sie auch kennzeichnen und die Nährwerte auf der Verpackung angeben. Dies ist nur mit dem Rezeptrechner PRO möglich. Dieses praktische Tool erlaubt es dir, Tabellen zu erstellen und auszudrucken. Du kannst ein Grundrezept einpflegen und es dann je nach Bedarf verändern, wenn du eine neue Zutat hinzufügst. Auf der Website des Rezeptrechners online findest du jede Menge Videos mit tollen Tipps und Tricks, um das Beste aus diesem Tool zu machen.

Nährwerte Berechnen für Rezepte

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