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Blutzucker Senken – diese Lebensmittel solltest du essen

Von   24. März 2019

Blutzucker Senken

Wer einen gesunden Lebensstil pflegen möchte, der muss dabei auf viele unterschiedliche Aspekte achten. Nur wenige wissen, dass sich auch der Blutzuckerwert durch eine bewusste Ernährung stark beeinflussen lässt. Wer bei seiner Ernährung auf bestimmte Lebensmittel setzt, der kann damit sogar den Blutzucker senken, ohne Medikamente einnehmen zu müssen. Doch welche Lebensmittel eignen sich besonders, um den Blutzuckerspiegel zu senken?

Grünes Blattgemüse als Allzweckwaffe

Obst und Gemüse gelten generell als sehr gesunde Lebensmittel. Doch insbesondere durch den regelmäßigen Verzehr von grünem Blattgemüse lässt sich der Blutzucker senken. Vor allem das darin enthaltene Magnesium gilt als effektiver Wirkstoff, um das Risiko einer Diabeteserkrankung zu verringern. Blutzuckersenkende Lebensmittel wie grüner Spinat, Mangold oder Grünkohl haben darüber hinaus eine weitere positive Eigenschaft. Aufgrund des hohen Anteils an Ballaststoffen hält das Sättigungsgefühl nach der Mahlzeit länger an. Somit ist es die ideale Ergänzung, solltest Du nebenbei eine Diät einhalten wollen.

Fisch statt Fleisch

Fisch gilt als effektives Lebensmittel, um den eigenen Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. Im Fokus stehen dabei vor allem die sogenannten Fettfische wie Thunfisch, Lachs oder Makrele. Diese Fische weisen zwar einen hohen Fettgehalt auf, jedoch bestehen die Fette zu einem Großteil aus gesunden Omega-3-Fettsäuren. Um den Blutzuckerspiegel senken zu können, ist allerdings ein anderer Aspekt entscheidend. Fettfisch enthält viele komplexe, aber nur wenige schnell verdauliche Kohlenhydrate. Dies ist für deine Ernährung insofern wichtig, dass komplexe Kohlenhydrate nur langsam verarbeitet werden und den Blutzuckerspiegel somit nur langsam steigen lassen. Solltest Du Wert auf eine fettarme Ernährung liegen, solltest Du den Fisch seltener braten und stattdessen häufiger dünsten.

Den Blutzuckerspiegel senken – Achte auf die richtigen Gewürze

Eine Mahlzeit schmeckt eigentlich nur dann, wenn sie gut gewürzt ist. Wer mithilfe einer bewussten Ernährung seinen Blutzucker senken möchte, der kann durch eine clevere Wahl an Gewürzen dazu beitragen. Insbesondere Naturprodukte wie Joghurt sollten nach Möglichkeit nicht mit Zucker abgeschmeckt werden. Um dennoch Geschmack in deine Speisen zu bringen, kannst Du anstelle von Zucker auf Zimt setzen. Die zerstoßene Rinde des Zimtbaumes gilt in vielen Kulturen als Naturheilmittel. Auch wissenschaftliche Studien konnten die positiven Effekte von Zimt belegen. Hierzu zählt auch die Eigenschaft, dass die Einnahme von Zimt den Blutzuckerspiegel deutlich senken kann.

Bei herzhaften Mahlzeiten kannst Du hingegen auf Knoblauch zurückgreifen, um die Speise zu würzen. Zwar ist Knoblauch eigentlich kein Gewürz, dennoch sorgt es für einen herzhaften Geschmack und bringt zusätzlich viele gesunde Aspekte mit sich. Kaum ein anderes Lebensmittel verfügt über so viele blutzuckersenkende Eigenschaften. So wirkt sich die Einnahme von Knoblauch unter anderem auf das LDL-Cholesterin aus. Ein zu hoher Wert dieses Cholesterins gilt als Risikofaktor für Herzinfarkte, Gefäßverengungen sowie Schlaganfälle. Darüber hinaus wirkt Knoblauch äußerst entzündungshemmend.

Seit einigen Jahren gehört auch Kurkuma zu den Gewürzen, die den Blutzuckerspiegel senken können. Ausschlaggebend hierfür ist der im Kurkuma enthaltene Wirkstoff Curcumin. Anhand von Studien konnte nachgewiesen werden, dass Curcumin das Risiko einer Insulinresistenz deutlich senken kann. Aus diesem Grund kannst Du Kurkuma nicht nur nutzen, um Mahlzeiten zu würzen. Vielmehr senkst Du durch die regelmäßige Einnahme des südasiatischen Gewürzes das Risiko, an Diabetes zu erkranken.

Das richtige Öl wählen

Öle und Fette sind ein fester Bestandteil bei der Zubereitung von Mahlzeiten. Auch in diesem Punkt kannst Du entscheidend auf deinen Blutzuckerspiegel einwirken, in dem Du nach Möglichkeit auf extra natives Olivenöl setzt. Dieses enthält nur wenige Kohlenhydrate, dafür aber eine Vielzahl einfach ungesättigter Fettsäuren. Da Probleme mit dem Blutzuckerspiegel häufig mit Übergewicht Hand in Hand gehen, ist extra natives Olivenöl aufgrund seiner Eigenschaften das ideale Öl, um den Blutzuckerspiegel zu senken und parallel dazu das Körpergewicht unter Kontrolle zu halten.

Nüsse helfen den Langzeitblutzuckerspiegel zu senken

Nicht selten ist davon die Rede, dass blutzuckersenkende Lebensmittel weniger Geschmacksvielfalt bieten. Diese Aussage lässt sich anhand von Nüssen widerlegen. Nüsse sind nicht nur besonders vielfältig in ihrem Geschmack, sie tragen in gewissen Mengen auch zur Gesundheit bei. Insbesondere wenn es darum geht, den Blutzuckerspiegel senken zu wollen, solltest Du Nüsse in Zukunft auf deinen Speiseplan setzen. Sowohl die Blutfettwerte als auch der Langzeitblutzuckerspiegel werden durch den regelmäßigen Konsum positiv beeinflusst. Allerdings sollte der Konsum von Nüssen nur bewusst und gewissenhaft erfolgen, da Nüsse auch viel Fett und Kalorien enthalten. Eine tägliche Menge von etwa 100 Gramm gilt als optimale Ergänzung zur regulären Nahrung.

Fazit

Um den Blutzucker positiv zu beeinflussen, stehen dir vielfältige Lebensmittel zur Verfügung. Zwar ist die Umstellung auf etwaige Mahlzeiten nicht immer leicht, jedoch kann die Ernährung dank der großen Auswahl an blutzuckersenkenden Lebensmitteln und Gewürzen nach individuellem Geschmack umgestellt werden. Wer sich bewusst ernährt und auf blutzuckersenkende Lebensmittel setzt, der kann darüber hinaus seinen Blutzucker senken, ohne Medikamente einnehmen zu müssen.

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Kohlenhydrate Zusammensetzung

Von   18. Dezember 2015

Du möchtest wissen aus welchen Kohlenhydraten sich deine Lebensmittel zusammensetzen?

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Kohlenhydrate sind nicht gleich Kohlenhydrate.

Chemisch gesehen unterscheidet man KH nach der Anzahl ihrer Moleküle folgendermaßen:

kohlenhydrate-zusammensetzung

Fructose

kommt in allen Früchten vor. Dennoch ist sie nicht ausschließlich gesund. Fructose ist eigentlich sogar giftig für den Körper. Nur dank unserer Leber können wir Fructose zu uns nehmen, da der Körper sie in der Leber unschädlich macht. Fructose ist extrem reaktiv mit Eiweißmolekülen. Gemeinsam mit dem Eiweiß verbindet sich die Fructose zu sogenannten „advanced glycolisation endproduct“ (kurz: AGE).

  • AGE schädigt Gewebe, verstopft Blutgefäße und muss deshalb vom Immunsystem abgebaut werden, was wiederum zu Entzündungen fördert
  • der Abbau von Fructose in Leber bildet Fett, das sofort eingelagert wird

Glukose

Glukose ist die Zuckerform, die in unserem Blut vorkommt nachdem wir Kohlenhydrate gegessen haben – der sogenannte Blutzucker. Um den Blutzucker abzubauen und zu speichern produziert der Körper das Hormon Insulin, das für die Regulierung des Blutzuckerspiegels sorgt.  Der Körper braucht Glucose für lebensnotwendige Vorgänge im Gehirn. Allerdings muss der Körper die Glucose nicht zwingend über die Nahrung bekommen. Bekommt der Körper über die Nahrung zu wenig Kohlenhydrate, baut er diese einfach selbst auf durch die Verbrennung von Fett.

Galactose

hingegen führt kaum zu einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels. Die Galactose wird im Dünndarm aufgenommen und von dort über das Blut in die Leber transportiert, wo sie in Glucose umgewandelt wird. Glalactose is vor allem in der Muttermilch enthalten.

Rohr-/Rübenzucker (Saccharose)

besteht aus einem Fructose- und einem Glucose-Molekül. Die gängigste Saccharose -Quelle ist unser Haushaltszucker. Sie dient der Energiegewinnung im menschlichen Körper. Allerdings handelt es sich hierbei um leere Kalorien. Die Energie kann der Körper auch anders gewinnen. Saccharose birgt große Risiken für die Gewichtszunahme und sollte deshalb weitestgehend vom Speiseplan gestrichen werden.

Lactose

kommt wie der Name (Milchzucker) bereits sagt hauptsächlich in Milchprodukten vor. Für den Abbau der Lactose benötigt der Körper das Enzym Lactase, das im Erwachsenenalter häufig weniger im menschlcihen Körper vorhanden ist, weshalb mittlerweile ein relativ großer Teil der Bevölkerung „laktoseintolerant“ ist.

Stärke

gehört zu den sogenannten Polysacchariden (Vielfachzuckern) und besteht aus mindestens 10 Zuckermolekülen. Da der Körper Zucker nur in Form von Glucose aufnehmen kann, muss die Stärke zunächst in die Einfachzucker gespalten werden. Dafür benötigt der Körper Zeit, sodass Lebensmittel, die Stärke beinhalten, nur langsam verdaut werden und dadurch länger satt machen.

Ballaststoffe

gehören ebenfalls zu den Vielfachzuckern, allerdings liefern sie dem Körper keine Energie. Dennoch sind sie aus mehreren Gründen sehr wichtig für den Körper. Balaststoffe machen lange satt. Sie reduzieren das Darmkrebsrisiko und helfen den Blutzuckerspiegel zu regulieren.

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