Broteinheiten Tabelle

Was sind eigentlich Broteinheiten?

Broteinheiten, in kurz BE, bezeichnen ein Maß für den Kohlenhydratgehalt von Lebensmitteln.

1 Broteinheit (BE) entspricht 12g Kohlenhydraten.

Mit Hilfe dieser Einheit können Diabetiker nach einer Mahlzeit die notwendige Dosis an Insulin abschätzen. Neben Broteinheiten wird heute eigentlich vermehrt die Einheit KE, Kohlenhydrate Einheiten, verwendet.

1 Kohlenhydrateeinheit (KE) entspricht 12g Kohlenhydraten.

Broteinheiten Berechnen

Die Broteinheiten von Lebensmitteln lassen sich also relativ simpel berechnen, wenn man die Nährwertangaben, insbesondere die Kohlenhydrate von Lebensmitteln kennt. Die Broteinheiten Formel lautet:


Menge Kohlenhydrate [in Gramm] : 12 = Broteinheiten

Dazu muss man also einfach die bekannte Menge der Kohlenhydrate durch 12 teilen und erhält damit die Menge der Broteinheiten. Die Menge der Kohlenhydrate muss auf Lebensmitteln auf der Verpackung je 100g angegeben werden.
Für eigene Rezepte kann die Broteinheiten Berechnen mit Hilfe des Rezeptrechners:

Broteinheiten Berechnen für eigene Rezepte

Kennst du schon den Rezeptrechner?

Berechne damit die Broteinheiten (BE) und Kohlenhydrateeinheiten (KE) deiner eigenen Rezepte schnell und einfach
je 100g oder je Portion (inklusive Ballaststoffe).

Die Webversion ist GRATIS. Darüber hinaus gibt’s auch eine Rezeptrechner App für IOS und Android.

Beispiel: Broteinheiten Kartoffeln

Mit dem Rezeptrechner kann man natürlich auch relativ einfach die Broteinheiten von Lebensmitteln nachschlagen wie in jeder Broteinheiten Tabelle. Nur funktioniert in diesem Falle die Suchfunktion deutlich einfacher. Der Vorteil vom Rezeptrechner ist, dass man die Menge relativ einfach hochrechnen kann auf die Menge der jeweiligen Mahlzeit. Dazu musst du einfach folgende Schritt ausführen:

  1. Im Suchfeld die jeweilige Zutat (z.B. Kartoffeln) eingeben
  2. Die Zutat „Kartoffel“ auswählen
  3. Den Schalter „Weitere Werte“ klicken.
  4. Die Angaben KE und BE (Broteinheiten) ablesen

In unserem Beispiel ergeben sich also 1,8g Broteinheiten für 3 Stück Kartoffeln.

BE Tabelle Kartoffeln

BE Kartoffeln

Broteinheiten Tabelle

Im folgenden habe ich noch eine Broteinheiten Tabelle zum Ausdrucken für dich. Die Broteinheiten Tabelle pdf gibt dir eine umfangreiche Übersicht für Broteinheiten von Obst, Gemüse sowie allen gängigen Lebensmitteln und ist insbesondere zu Beginn für Diabetiker und Kinder eine sehr gute Orientierungshilfe. Die BE Tabelle kann du hier herunterladen.

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Wieviel Broteinheiten pro Tag

Letztlich ist die Frage wieviel Broteinheiten pro Tag man als Diabetiker benötigt nicht so einfach zu beantworten. Deswegen findet man im Netz dazu auch relativ wenig klare Aussagen. Das Problem dabei ist nämlich, dass die Frage eigentlich nicht ist, wie viel Broteinheiten pro Tag man als Diabetiker zu sich nehmen sollte, sondern eigentlich liegt dahinter die Frage wie viele Kohlenhydrate am Tag man zu sich nehmen sollte. Und diese Frage nach dem Tagesbedarf Kohlenhydrate ist auch eine, die in der Regel nicht so klar beantwortet werden kann.
Fakt ist: Grundsätzlich benötigt der Körper nicht zwingend Kohlenhydrate. Kohlenhydrate dienen primär der Energiegewinnung. Allerdings kann der Körper die Energie genauso gut aus Fett herstellen. Dies ist nur aufwendiger für den Körper, da der Körper dafür zunächst Ketonkörper bilden muss.

Wer sich nicht gerade low carb ernährt, dem empfehle ich ca. 100 – 150g Kohlenhydrate pro Tag. Dies entspricht also ca. 8 – 12,5 Broteinheiten pro Tag bzw. 10-15 Kohlenhydrateeinheiten (KE) am Tag.

Wer weniger Kohlenhydrate bzw. Broteinheiten pro Tag zu sich nimmt, wird mehr Energie aus Fett gewinnen müssen. Wer mehr Kohlenhydrate als die oben genannte Menge zu sich nimmt, muss darauf achten, dass seine Energiebilanz immer noch aufgeht und nicht langfristig ein Kalorienüberschuss generiert wird, der dann wiederum zur Gewichtszunahme führt. Zudem müssen Diabetiker mit erhöhter Kohlenhydrateaufnahme natürlich auch mehr Insulin spritzen. Je mehr Kohlenhydrate ein Diabetiker zu sich nimmt, desto schwierig wird es, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten. Dies ist die primäre Herausforderung von Diabetikern, da der Körper bei Diabetes den Blutzuckerspiegel nicht mehr selbst regelt.

Wieviel Broteinheiten pro Tag?

Broteinheiten (BE) oder Kohlenhydrateeinheiten (KE)?

Im Zusammenhang mit Diabetes ist häufig von Broteinheiten oder Kohlenhydrateinheiten die Rede. Diese werden entweder in KE bzw. KHE oder in BE angegeben. Grundsätzlich sagen diese Angaben etwas darüber aus, wie viele Kohlenhydrate in einem bestimmten Lebensmittel enthalten sind. Diabetiker können mit Hilfe dieser Werte leichter ihre individuell benötigte Dosis an Insulin errechnen. Die Broteinheit soll dabei als Vereinfachung der Berechnung von Mahlzeiten dienen.

1 BE entspricht 12g Kohlenhydraten.

1 KE steht für 10g Kohlenhydrate.

Der Grund dafür, dass nach wie vor sowohl Kohlenhydrateeinheiten (KE), als auch Broteinheiten (BE) als Maß für den Kohlenhydrategehalts bei Diabetes genutzt werden, liegt in der Vergangenheit. So wurden noch vor Jahren in den alten und neuen Bundesländern Deutschlands unterschiedliche Einheiten genutzt. In den neuen Bundesländern galten Kohlenhydrateeinheiten und im Westen des Landes Broteinheiten als Richtwerte. Mittlerweile haben sich aber die Kohlenhydrateeinheiten KE international durchgesetzt. Das bedeutet, dass es die Broteinheit über kurz oder lang wohl nicht mehr geben wird. Stattdessen hat das Kohlenhydrate Einheiten berechnen Priorität.

Wieviel Broteinheiten bei Diabetes?

Eine BE bzw. KE erhöht Deinen Blutzuckerspiegel um etwa 30 bis 40 mg / dl. Diesbezüglich ist zu berücksichtigen, dass es nicht allein auf die Menge der Kohlenhydrate ankommt, sondern vielmehr auch darauf, wie Deine jeweilige Mahlzeit zusammengesetzt ist. Dabei spielt auch der Glykämische Index und die Glykämische Last deiner Lebensmittel eine entscheidende Rolle.

Wieviel Broteinheiten bzw. Kohlenhydrateeinheiten du am Tag zu dir nehmen solltest, hängt letztlich davon ab, wie hoch dein genereller Kalorienverbrauch ist und wie deine individuelle Nährstoffverteilung aussieht.  Wichtig ist in erster Linie beim Kohlehydrate Einheiten berechnen, dass Du Deine Werte präzise kontrollierst und sukzessive lernst, die Insulindosis in Anlehnung an Deine individuellen Bedürfnisse anzupassen.

KE und BE für eigene Rezepte Berechnen

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Deine individuelle KE Berechnung bei Diabetes

Die in Lebensmitteln enthaltenen Kohlenhydrate lassen Deinen Blutzuckerspiegel ansteigen.

Eine kleine Weißbrotscheibe à 25 g hat exakt eine BE.

Auf dieser Angabe basiert folglich der Wert „Broteinheit“. Wichtig ist herbei, dass beim Kohlenhydrate Einheiten Berechnen grundsätzlich drei Lebensmittelgruppen von Relevanz sind:

1. Lebensmittel ohne Kohlenhydrate (ausschließlich Eiweiß und Fett)

Zunächst sind hier die Nahrungsmittel erwähnenswert, welche keine Kohlenhydrate enthalten. Es stecken lediglich Fette und Proteine darin, sodass eine spezifische Berechnung der BE nicht erforderlich ist. Zu dieser ersten Lebensmittelgruppe zählen unter anderem Fleisch, Fleischprodukte und Fisch sowie Öl, Margarine, Butter und Käse.

2. Lebensmittel mit sehr geringer Kohlenhydrate Dichte

Die zweite Lebensmittelkategorie bezieht sich auf die so genannten insulinunabhängigen Kohlenhydrate. Darin sind in der Regel so wenige Kohlenhydrate enthalten, dass sie in Bezug auf das BE und KE Berechnen nicht separat berücksichtigt werden müssen. Zur besagten Gruppe gehören Gemüse in kleineren Mengen – außer jene Sorten, die besonders reich sind an Kohlenhydraten – sowie alle Arten von Zuckeraustauschstoffen.

3. Lebensmittel mit hohem Kohlenhydrategehalt

Die dritte Gruppe bezeichnet all jene Lebensmittel mit so genannten insulinabhängigen Kohlenhydraten, wie zum Beispiel Getreide oder Getreideprodukte. Dazu gehören unter anderem Müsli, Mehl, Reis, Nudeln, Brot und Co. Überdies fallen kohlenhydratreiche Gemüsevarianten wie Kürbisse, Rote Bete, Mais, Kartoffeln, Steckrüben und Sojabohnen bzw. Sojaprodukte in diese Kategorie. Genauso wie alle Arten von Hülsenfrüchten, Obst, Milch und Milchprodukten. Von dieser Lebensmittelgruppe ist Käse allerdings ausgenommen. Zu guter Letzt dürfen auch zuckerhaltige Lebensmittel und Getränke sowie Honig, Sirup und Alkohol diesbezüglich nicht vergessen werden.

Die BE Berechnung bei Diabetes

Damit Du den Kohlenhydratgehalt für Deine Lebensmittel, welche zur 3. Kategorie gehören berechnen kannst, ist es wichtig, dass Du wie folgt vorgehst: Das Broteinheiten berechnen ist grundsätzlich ganz einfach. Du wiegst die entsprechenden Lebensmittel ab und schlägst die Menge an Kohlenhydraten in einer so genannten Kohlenhydrataustauschtabelle nach. Diese kannst Du bequem online finden. Wenn Du verpackte Nahrungsmittel verzehren willst, ist der Kohlenhydratgehalt meist auf der Verpackung angegeben. Dieser ist beim BE und KE berechnen maßgeblich. Den Wert findest Du in der Nährwerttabelle.

KE und BE für eigene Rezepte Berechnen

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Jetzt ganz einfach BE und KE berechnen

Das Gesetz gibt vor, dass der Kohlenhydratgehalt immer für 100 g des entsprechenden Lebensmittels ausgewiesen werden muss. Mit diesem Wissen kannst Du das Kohlenhydrate Einheiten berechnen vereinfachen. Achte beim BE und KE berechnen auf die Angabe „pro Portion“, um sicher zu gehen, den richtigen Wert zu bekommen. Das BE und KE berechnen wird mit unserer Nährwert-App insgesamt noch leichter. Auf https://www.rezeptrechner.de/mobile-app/ kannst Du bequem und mit nur wenigen Klicks BE und KE berechnen. Die KE berechnen Formel ist in der App bereits hinterlegt und macht daher das BE und KE berechnen leicht für Dich.

Broteinheiten Tabelle

Im Alltag hilft es zunächst einmal einfache BE Tabellen zu nutzen um ein besseres Gefühl dafür zu erhalten, welche Lebensmittel eigentlich wieviele Kohlenhydrate haben. Im folgenden kannst du eine relativ umfängliche Lebensmittelliste herunterladen, die dir zeigt, welche Lebensmittel eigentlich überhaupt Kohlenhydrate beinhalten und wieviele.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem ONLINE KURS

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Ballaststoff Rechner

Die Funktion von Ballaststoffen

Ballaststoffe sind ein absolut wichtiger Bestandteil der Ernährung:

Ballaststoffe gehören zu den Kohlenhydraten obwohl Ballaststoffe im Vergleich zu den anderen Kohlenhydraten (Glucose, Fructose, etc) nicht zur Energiebereitstellung im Körper beitragen. Ballaststoffe sind unverdaulich. Dennoch erfüllen sie im Körper einige wichtige Funktionen:

  • Ballaststoffe regen die Verdauung an: Gelangen die Ballaststoffe in den Dickdarm, so nehmen sie dort Wasser auf und vergrößern somit den Speisebrei im Darm. Dies führt zu einem verstärkten Reiz auf die Darmwände, wodurch die Darmtätigkeit und damit die Verdauung angeregt wird. Dies ist sehr wichtig, denn je länger der Speisebrei im Darm verbleibt, desto mehr Wasser wird im entzogen und desto fester wird Brei und kann dann nicht mehr so gut ausgeschieden werden.
  • Ballaststoffe binden Giftstoffe und unterstützen die Ausscheidung dieser Giftstoffe
  • Ballaststoffe machen lange satt und unterstützen beim Abnehmen und/ oder der Gewichtskontolle
  • Ballaststoffe regulieren Blutzuckerwerte (und damit auch den Insulinspiegel)
  • tragen zu einer gesunden Darmflora bei (Ballaststoffe sind Nährboden für viele gesunde Darmbakterien)

Wie viele Ballaststoffe am Tag solltest du zu dir nehmen?

Pro Tag sollten ca 30-40g Ballaststoffe mit der Nahrung aufgenommen werden.

Ballaststoffe Berechnen für eigene Rezepte

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Ballaststoffe in Lebensmitteln

Du fragst dich, wie viel g Ballaststoffe die Lebensmittel enthalten, die du täglich zu dir nimmst?

Ballaststoffe finden sich vor allem in Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten & Nüssen, sowie Getreideprodukten.

WICHTIG: VIEL TRINKEN

Da Ballaststoffe im Darm Wasser entziehen, ist es wichtig, viel zu trinken. Pro Tag sollten mindestens 2 Liter Flüssigkeit (Wasser/,Früchte- oder Kräutertee) getrunken werden.

Im Folgenden findet ihr eine Liste mit vielen gängigen Lebensmitteln mit einem Ballaststoffanteil je 100g von mindestens 3g:

Ballaststoffe Berechnen Lebensmittel

Ballaststoffe in Lebensmitteln

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Nährwertrechner für eigene Rezepte

Zu viel Fett macht krank und dick. Auch zu viele Kohlenhydrate sind gesundheitsschädlich. Und ein Übermaß an Eiweiß kann sich nachteilig auf die Nierenfunktion auswirken. Allerdings geht es ohne die Aufnahme von Fett, Kohlenhydraten, Eiweiß und Co. auch nicht. Das hätte fatale gesundheitliche Konsequenzen. Es kommt also auf die richtige Dosis an. Genau deshalb ist unser Nährwertrechner, der Rezeptrechner als Nährwertrechner App oder der Rezeptrechner Online so wichtig.

Nährwerte Berechnen

Nährwerte für eigene Rezepte Berechnen

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Eiweiß hat wesentliche Funktionen in unserem Körper. Proteine sind Hauptbestandteil einer jeden Zelle im Körper. Sogar unsere Muskulatur sowie die Organe bestehen aus Eiweißen. Wissenswert ist hierbei ebenfalls, dass zahlreiche Körperfunktionen mit Hilfe von Enzymen reguliert werden. Auch diese bestehen aus Proteinen.

Fett besteht aus unterschiedlichen Fettsäuren sowie aus dem Alkohol Glycerin. Sicherlich ist Fett ein wertvoller Energielieferant. Darüber hinaus ist er als Träger wertvoller fettlöslicher Vitamine bekannt. Nicht zuletzt wird der Körper dadurch mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren, wie zum Beispiel Omega 3 und Omega 6 versorgt. Fett ist obendrein als elementarer Bestandteil von Zellmembranen und an der Hormonproduktion sowie an der Herstellung körpereigener Substanzen beteiligt. Nicht zuletzt ist Fett sogar als „Wärmemantel“ sowie als Verletzungsschutz für den Körper von zentraler Bedeutung.

Kohlenhydrate sind klassische Energielieferanten und müssen dem Körper regelmäßig zugeführt werden. Denn der Mensch verbraucht buchstäblich laufend Energie. Man gliedert Kohlenhydrate in langkettige, kurzkettige und schnelle KHs, wobei sie alle letztlich in Glucose umgewandelt werden. Glucose ist übrigens die alleinige Energiequelle für das menschliche Gehirn, für Muskeln, Zellen und Organe. Während kurzkettige Kohlenhydrate schneller zur Verfügung stehen, dauert es bei langkettigen etwas länger. Ein rascher Anstieg des Blutzuckerspiegels führt allerdings zu einer gesteigerten Insulinausschüttung. Dadurch wird der Blutzuckerspiegel wieder gesenkt, sodass kurzzeitig ein Level erreicht wird, das unter dem Normzustand liegt. Die Konsequenz: Heißhungerattacken.

Für Diabetiker ist das Kohlenhydrate Zählen besonders relevant

Diabetiker können ihren täglichen Ernährungsplan nicht „einfach so“ gestalten. Sie müssen besondere Aspekte berücksichtigen, um keine zusätzlichen gesundheitlichen Beschwerden zu erleiden. Generell ist Diabetes Typ 2 charakteristisch dafür, dass Sie es mitunter nicht einmal merken, dass etwas in Ihrem Körper nicht stimmt: Sie fühlen sich eigentlich gut. Aber ein Blutzuckertest zeigt das Gegenteil auf. Dann heißt es, die Ernährung umzustellen, regelmäßig den Blutzucker messen und sich regelmäßig bewegen, wenn möglich.

Mehr Komfort im Alltag mit der Nährwertrechner App

Je besser man sich mit der Zuckerkrankheit auskennt, desto normaler wird das Leben sein. So gibt es heute äußerst wirksame Medikamente, und man hat außerdem die Möglichkeit, sich nach einfachen Ernährungsplänen zu richten, die einem das Leben buchstäblich erleichtern. Umständliches Kalorienzählen oder zeitraubendes Abwiegen von Lebensmitteln ist, dank unserer Nährwertrechner App (https://www.rezeptrechner.de/mobile-app/), nur in der ersten Zeit erforderlich. Warum? Weil Du auf diese Weise ein gutes Gefühl dafür bekommst, was in welchen Lebensmitteln enthalten sind und warum einige gut und andere hingegen schlecht für Sie sind.

Nährwertrechner App – Brot-/ Kohlenhydrateeinheiten zählen

Mit Hilfe von Brot- oder Kohlehydrateinheiten – BEs bzw. KEs – soll der Anteil der Kohlenhydrate in einem Lebensmittel ermittelt werden. Auf diese Weise lässt sich erkennen, wann und wie viel Insulin gegebenenfalls gespritzt werden muss. Dabei steht eine Broteinheit für 12 Gramm Kohlenhydrate. Mit Hilfe unserer Nährwertrechner App für eigene Rezepte ist es ein Leichtes, den Alltag so zu gestalten, da du bei der Planung und Zubereitung deiner Speisen nicht mehr „stundenlang“ in der Küche verbringen musst. Die Nährwertrechner App für eigene Rezepte zeigt dir sogar, wie viele Lebensmittel „erlaubt“ sind oder in welchem Bereich der Kohlenhydratanteil gegebenenfalls ausgetauscht oder gar gestrichen werden muss.

Nährwertrechner für eigene Rezepte

Im Internet finden Sie eine Vielzahl an Lebensmittellisten, die dir zur besseren Orientierung dienen. Wenn es darum geht, deine tägliche Ernährung und die erforderliche Insulintherapierung optimal aufeinander abzustimmen. Dadurch kannst du eine Über- oder Unterzuckerung verhindern. Noch einfacher wird das Ganze jedoch, wenn die Rezepte bereits im Vorwege über einen Nährwertrechner wie unseren Rezeptrechner berechnet worden sind, so erfolgt es mittlerweile z.B. für diverse Rezepte auf ChooseYourLevel. Dort kannst du Rezepte nicht nur nachkochen, sondern auch direkt im Rezeptrechner öffnen und die Zutaten bzw. Portionsgrößen ändern und somit die Zusammensetzung deiner Nahrungsmittel bzw. deine BE und KE direkt neu berechnen.

Jetzt Nährwertrechner kostenlos Testen

Warum lange rechnen, wenn du doch unseren Nährwertrechner Rezeptrechner kostenlos https://www.rezeptrechner-online.de nutzen kannst?

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Jeden Tag müssen Sie Ihrem Körper Energie zuführen. Wie viel oder wie wenig – das hängt unter anderem von Ihrem Grund- und Leistungsumsatz zusammen. Auch Ihr Alter, das Geschlecht, die Körpergröße und Ihr Gewicht sind in dem Zusammenhang von Relevanz. Normalerweise decken Sie Ihren Energiebedarf durch den Verzehr von Kohlenhydraten ab. Wie hoch der entsprechende Anteil ist, erfahren Diabetes-Patienten entweder vom Arzt ihres Vertrauens oder von ihrem Ernährungsberater. Wie praktisch ist es doch dann, auf unseren Nährwertrechner online zurückgreifen zu können und die Energiezufuhr mit nur wenigen Klicks zu regeln.

 

Wie viel Ballaststoffe pro Tag?

Wie viel Ballaststoffe pro Tag?

In einer Welt, in welcher nur noch von Proteinen, Gluten, Zucker und Antioxidantien geredet wird, werden oft die notwendigen Ballaststoffe vergessen. Dabei sind Ballaststoffe elementar für eine gesunde Ernährung und dürfen nicht unterschätzt werden. Eine intakte Verdauung ist in erster Linie auch immer einem ausreichnden Maß an Ballaststoffen zu verdanken. Doch wie viel Gramm Ballaststoffe pro Tag sollten es eigentlich sein?

Ballaststoffe für eine gesunde Verdauung

Unter Ballaststoffen versteht man unverdauliche Nahrungsbestandteile, welche sich vor allem in Getreide, aber auch in zahlreichen Obst- und Gemüsesorten wiederfinden. Dadurch, dass sie nicht verdaut werden und somit weder Energie noch Vitamine liefern, möge manch einer meinen, dass der Tagesbedarf für Ballaststoffe unwichtig erscheine- dem ist aber nicht so.

Die Stoffe, welche die Pflanzenzellen schützen, unterstützen einen gesunden Magen-Darm-Trakt und wirken verdauungsfördernd. Daher kann man davon ausgehen, dass eine ballaststoffreiche Ernährung sich positiv auf das Wohlbefinden und die Gesundheit auswirkt. Denn kommen sie im Dickdarm an, saugen sie Wasser auf, wodurch wiederum die Darmfüllung vergrößert wird. Das wiederum bedeutet, dass sich das Gewicht des Stuhls erhöht, dieser weicher wird und schlussendlich vereinfacht abgeführt werden kann. Konkret beugen Ballaststoffe einer unangenehmen Darmentleerung und Verdauungsschwierigkeiten vor, was sie zum Urheber für einen funktionieren Magen-Darm-Trakt macht.

Ballaststoffe zur Vorbeugung schwerer Krankheiten

Neben ihre positiven Wirkung auf die Verdauung, helfen Ballaststoffe bei der Vorbeugung zahlreicher schwerer Krankheiten. Eine ballaststoffreiche Ernährung reduziert das Risiko auf Darmkrebs und Diabetes. Dabei bewirken sie unter anderem, dass Kohlenhydrate, also Zucker, langsamer in das Blut übergehen. Infolgedessen wird einem hohen Blutzuckerspiegel nach dem Essen entgegenwirkt. Auch Übergewicht, welches die Ursache zahlreicher Krankheiten ist, kann durch eine ballaststoffreiche Ernährung eingedämmt werden. Möglich ist dies durch das längere Sättigungsgefühl, welches aufgrund der wertvollen Nährstoffe herbeigeführt wird. All dies sind gute Gründe dafür den jeweiligen Tagesbedarf zu ermitteln und zu erreichen.

Wie viele Ballaststoffe pro Tag?

Grundsätzlich wird gesunden Menschen ein Tagesbedarf an Ballaststoffen von 30 Gramm empfohlen.

Sollten mehr als diese eingenommen werden, muss aber keinesfalls mit Nebenwirkungen gerechnet werden. 40 Gramm Ballaststoffe sollen noch fördernder sein. Manch Ernährungswissenschaftler möge gar 50 Gramm am Tag raten, während in der Steinzeit sicherlich weitaus mehr eingenommen wurden. Vor allem Personen, welche unter Diabetes leiden, sollten die täglich eingenommene Menge an Ballaststoffen erhöhen und somit von der wohltuenden Wirkung profitieren.

Leider ist es eine Tatsache, dass ein Großteil der Menschen viel zu wenig Ballaststoffe zu sich nimmt, was wiederum auf eine weitverbreitete ungesunde Ernährungsweise zurückzuführen ist. Der deutsche Durchschnittsbürger kommt nur auf 18 Gramm am Tag und liegt somit weit unter dem Tagesbedarf. Dabei gibt es Studien, die beweisen, dass sieben Gramm zusätzliche Ballaststoffe am Tag auch das Risiko eines Schlaganfalls um 7% reduzieren können. Trotz der regelrechten Epidemie an Ballaststoffmangel, ist dieser nicht offiziell anerkannt. Dabei kann er zu Verdauungsschwierigkeiten und Fettstoffwechselstörungen führen. Das Problem beim geringen Verzehr von Ballaststoffen ist jedoch dasselbe wie bei anderen Ernährungsmängeln auch- ein falsches Ernährungsbewusstsein in der Bevölkerung.

Makros Berechnen

Nährwerte für eigene Rezepte Berechnen

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Wie erreicht man den Tagesbedarf an Ballaststoffen?

Es ist grundsätzlich nicht schwer, die empfohlene Menge Ballaststoffe pro Tag zu erreichen. Ballaststoffe sind ein fixer Bestandteil zahlreicher Nahrungsmittel und sitzen in der Zellwand diverser Gemüse-, Obst- und Getreidesorten. Der Schlüssel ist hierbei- ähnlich wie bei allen Ernährungsthemen- eine gesunde Ernährung und gegebenenfalls eine Umstellung. Ballaststoffe sind ein wesentlicher Bestandteil einer bewussten Diät, unterstützen körperlicher Prozesse und beugen schweren Krankheiten vor. Dennoch sind sie nur ein Ausschnitt einer ausgewogene Ernährung und sollten stets mit dem empfohlenen Verzehr anderer Nährwerte einhergehen.

Denn wer sich gesundheitsbewusst ernährt, erreicht in der Regel auch seinen Tagesbedarf an Ballaststoffen. Am häufigsten findet man Ballaststoffe in Getreide bzw. Getreideprodukten, bei welchen stets auf die Vollkornversion zurückgegriffen werden sollte. Diese sättigt nicht nur länger, sondern besitzt auch weit mehr Ballaststoffe als Produkte aus Weißmehl. Andere Lebensmittel, mit welchen man seinen Tagesbedarf an Ballaststoffen decken kann, sind Hülsenfrüchte, wie Linsen, Erbsen oder Bohnen. Dabei lässt sich feststellen, dass sich die wichtigen Bestandteile in natürlichen Lebensmitteln befinden, wodurch die Einnahme eigentlich umso einfacher macht. Wenn in Betracht gezogen wird, dass auch Samen, Obst, Gemüse und eben Getreidesorten wie Bulgur, zu den besten Ballaststofflieferanten gehören, könnte man daraus schließen, dass in der Steinzeit stets der Tagesbedarf erreicht wurde. Umso erschreckender ist es, dass dies heutzutage, trotz zahlreicher Ernährungsquellen, nicht der Fall ist.

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Ballaststoffe zählen?

Um die empfohlene Menge Ballaststoffe pro Tag zu erreichen, muss man nicht unbedingt Ballaststoffe zählen. Bei einer ungesunden Ernährungsweise hilft das Überwachen und Dokumentieren der aufgenommenen Menge an Ballaststoffen zu Beginn aber ggf. schon. Mit Hilfe unserer neuen Rezeptrechner Version ermöglichen wir dir nun die Ballaststoffe für deine individuellen Rezepte zu berechnen und somit ein besseres Gefühl dafür zu erhalten, wie viel Ballaststoffe du eigentlich tagtäglich zu dir nimmst. Neben dem online Nährwerterechner wirst du auch demnächst in unserer Rezeptrechner App die Ballaststoffe deiner Rezepte berechnen können. Dies hilft dir noch viel einfach deine tägliche Aufnahme an Ballaststoffen zu überwachen.

Ballaststoffe Nahrungsergänzungsmittel?

Mit einer ausgewogenen Ernährung werden auch genügend Ballaststoffe eingenommen. Daher solltest du versuchen Getreideprodukte stets durch die Vollkornversion zu ersetzen, viel Gemüse und Obst zu essen und auf gesunde Snacks, wie Nüsse und Samen, zurückzugreifen. Sofern du einige Mahlzeiten oder auch nur dein Frühstück und einen Nachtisch mit ballaststoffreichen Lebensmitteln ersetzt, kann die empfohlene Menge schon eingenommen werden. Rote Grütze ist nur eine der vielen Dinge, welche man mit Genuss und gutem Gewissen verzehren kann.

Tabletten und diverse Pulver mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen sind nicht zu empfohlen, da sich eine gesunde Ernährungsweise stets rentiert. Darüber hinaus bestehen solche Pulver aus hohen Mengen an ballaststoffreichen Nahrungsmitteln, welche du günstiger und in einer leckeren Form zu dir nehmen kannst. Bereits vier Schreiben Vollkornbrot zum Frühstück und 200 Gramm Äpfel können den Tagesbedarf an Ballaststoffen decken, da scheinen Nahrungsergänzungsmittel keine gute Wahl.

Kalorien Zählen um Gewicht zu Verlieren

Kalorien Zählen um Gewicht zu Verlieren

Um Gewicht zu verlieren, musst Du weniger Kalorien essen, als du verbrennst. Klingt in der Theorie erst einmal gar nicht so schwer. Kalorien Zählen ist dabei insbesondere zu Beginn einer Diät ein gutes Hilfsmittel um besser kontrollieren zu können, wie viele Kalorien man tagtäglich zu sich nimmt. Im Folgenden erklären wir dir deshalb alles zum Thema Kalorien Zählen:

Was sind Kalorien?

Kalorien sind ein Maß für die Energie, die normalerweise zur Messung des Energiegehalts von Lebensmitteln und Getränken verwendet wird.

Technisch gesehen ist eine Nahrungskalorie definiert als die Energiemenge, die benötigt wird, um die Temperatur von 1 Kilogramm Wasser um 1 Grad Celsius zu erhöhen.

Unser Körper verwendet die Kalorien, die wir essen und trinken, für wichtige Funktionen wie Atmung und Denken sowie für alltägliche Aktivitäten wie Gehen, Sprechen und Essen.

Das heißt:
Eine Kalorie ist ein Maß für Energie. In der Wissenschaft wird sie definiert als die Energiemenge, die benötigt wird, um die Temperatur von 1 Kilogramm Wasser um 1 Grad Celsius zu erhöhen.

Alle überschüssigen Kalorien, die wir essen, werden als Fett gespeichert. Wenn wir konsequent mehr essen, als wir verbrennen, führt dies im Laufe der Zeit dazu, dass wir zunehmen. Für das Gewicht spielt somit also unsere Energiebilanz eine entscheidende Rolle. Die Energiebilanz ist die Summe der täglichen aufgenommenen Kalorien (täglicher Kalorienverbrauch) und der täglich verbrauchten Kalorien (täglicher Kalorienverbrauch). Während sich der Kalorienverbrauch bei täglich ähnlichen Aktivitäten wenig verändert, schwankt die tägliche Kalorienaufnahme sehr stark in Abhängigkeit der Lebensmittel und Getränke, die wir zu uns nehmen. Um insbesondere die Kalorienaufnahme besser zu überwachen und zu kontrollieren hilft es die täglich aufgenommenen Kalorien zu zählen.

Warum Kalorien zählen

Immer wieder hört man, dass Kalorien heute keine Rolle spielen und das Zählen von Kalorien reine Zeitverschwendung ist. Fakt ist, Kalorien Zählen hilft beim Abnehmen. Insbesondere zu Beginn einer Diät kann es sehr hilfreich sein Kalorien zu Zählen um ein besseres Verständnis darüber zu gewinnen, wie viele Kalorien man täglich zu sich nimmt. Die Transparenz über die täglich aufgenommenen Kalorien gibt häufig viel Aufschluss darüber, warum es bisher vielleicht mit dem Abnehmen nicht funktioniert hat. Viele Menschen glauben, dass sie ja gar nicht so viel essen und können sich nicht erklären, weshalb sie dennoch nicht abnehmen. Dabei tendieren wir dazu, kleine Häppchen, Zwischenmahlzeiten und insbesondere kalorienhaltige Getränke nicht mit zu zählen. Die Summe ALLER aufgenommener Kalorien zeigt letztlich häufig, dass wir doch deutlich mehr essen als wir vermuten.

Das heißt:

Kalorien Zählen hilft zu verdeutlichen, wie viele Kalorien wir tagtäglich zu uns nehmen und kann somit Aufschluss geben, weshalb eine Diät bisher gegebenenfalls keine Erfolge gezeigt hat.

Kalorien Zählen hilft zudem die tägliche Kalorienaufnahme zu kontrollieren. 

 

Wie viele Kalorien sollte ich pro Tag essen?

Wie viele Kalorien man pro Tag benötigt hängt davon ab, wie viele Kalorien man tagtäglich verbrennt. Der tägliche Kalorienverbrauch wiederum wird definiert durch Geschlecht, Alter, Gewicht und täglicher Aktivität. Zum Beispiel braucht ein 25-jähriger Sportler mehr Kalorien als eine 70-jährige Frau, die nicht trainiert.

Um den eigenen täglichen Kalorienverbrauch zu berechnen könnt ihr unseren Kalorienverbrauch Rechner benutzen. Ich empfehle die Aktivität zunächst auf das absolute Minimum zu setzen. Dadurch erhaltet ihr eine faire erste Einschätzung wie hoch euer Kalorienverbrauch an einem Tag ohne sportliche Aktivität ist.

Um Gewicht zu verlieren, muss man täglich weniger Kalorien aufnehmen als man verbraucht. Das heißt im zweiten Schritt sollte man mit dem Kalorien Zählen beginnen um ein Gefühl dafür zu erhalten wie viele Kalorien man täglich verbrennt.

Die Lücke zwischen täglicher Kalorienaufnahme und täglichem Kalorienverbrauch bezeichnet man als Kaloriendefizit. Je höher das tägliche Kaloriendefizit desto schneller nimmt man ab. Um 1kg Körperfett abzubauen, muss das kumulierte Kaloriendefizit 7000 kcal betragen, das heißt in Summe muss man 7000 kcal weniger zu sich nehmen als man verbraucht. Tage, an denen man mehr Kalorien zu sich nimmt als man verbraucht zählen natürlich auch, an diesen Tagen reduziert sich das Kaloriendefizit um den entsprechenden Kalorienüberschuss.

Das heißt:

Um Gewicht zu verlieren musst du pro Tag weniger Kalorien zu dir nehmen als zu verbrauchst.

Für 1kg Körperfett musst du kumuliert 7000 kcal weniger zu dir nehmen als du verbrauchst.

Um täglich deine aufgenommen Kalorien zu zählen kannst du unseren Rezeptrechner verwenden:

Website: https://www.rezeptrechner-online.de/

App: https://www.rezeptrechner.de/

Wie kann ich meine tägliche Kalorienaufnahme reduzieren

Lebensmittel enthalten unterschiedlich viele Kalorien je 100g. Die Kalorienmenge hängt in erster Linie vom Wassergehalt und der Nährstoffzusammensetzung ab. Je mehr Wasser ein Lebensmittel enthält, desto weniger Platz bleibt natürlich für die Nährstoffe. Aber auch die Nährstoffe an sich unterscheiden sich in ihrer Kaloriendichte. Bei den Nährstoffen unterscheidet man zwischen Kohlenhydraten, Eiweiß, Fett und Alkohol. Kohlenhydrate und Eiweiß generieren 4,1 kcal je Gramm. Ein Gramm Fett hingegeben hat bereits 9,3 kcal, die Kaloriendichte von Fett ist also doppelt so hoch wie die von Kohlenhydraten und Eiweiß. Aus diesem Grund wird auch oft empfohlen fetthaltige Lebensmittel zu meiden. Allerdings ist Fett elementar für einige Funktionen im menschlichen Körper und gilt auch als Sattmacher. Wichtig ist, dass man hauptsächlich gesunde Fette (z.b. Nüsse, Avocado, pflanzliches Öl) zu sich nimmt und tierische Fett meidet.
Um satt zu werden hilft zudem eine ballaststoffreiche Ernährung (z.b. Nüsse, Samen, Kerne, Quinoa, Haferflocken, Gemüse und Hülsenfrüchte). Ballaststoffe fördern eine gesunde Verdauung und machen gleichzeitig lange satt.
Je mehr einfache Kohlenhydrate (Zucker, Weizen) wir zu uns nehmen, desto schneller steigt und fällt unser Blutzuckerspiegel. Ein stark schwankender Blutzuckerspiegel führt ebenfalls dazu, dass wir vermehrt Appetit haben und im schlimmsten Fall essen obwohl wir gar nicht hungrig sind. Wer abnehmen will, dem wird empfohlen hauptsächlich Lebensmittel mit niedrigem Glykämischen Index zu sich zu nehmen (z.b. Vollkornprodukte statt Weizenprodukte, Reis, Hülsenfrüchte, Beeren). Zudem kann es insbesondere zu Beginn einer Diät helfen, auf Kohlenhydrate weitestgehend zu verzichten um so seinen Blutzuckerspiegel konstant auf einem sehr niedrigem Niveau zu halten und somit seinen Appetit zu zügeln.

Das Heißt:

Um die Kalorienaufnahme zu reduzieren sollte man:

  • vermehrt pfanzliche Fette zu sich nehmen
  • ballaststoffreich essen
  • Kohlenhydrate (insbesondere Lebensmittel mit hohem Glykämischen Index) meiden

Eine vollstände Anleitung zum Kalorien Zählen (Kaloriendefizit und Abnehmziele Definieren), einen 14 Tage Online Low Carb Kurs sowie diverse Low Carb Rezepte und Ernährungspläne findest du auf unserer Seite Choose Your Level:

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