Allergenliste Bäckerei

Allergenliste Bäckerei

Wer in einer Bäckerei Lebensmittel verkaufen möchte, ist zur Einhaltung der Lebensmittelinformationsverordnung verpflichtet. die LMIV besagt, dass Lebensmittel entsprechend gekennzeichnet werden müssen. Dabei wird noch einmal unterschieden zwischen verpackter und loser Ware. Eine Bäckerei verkauft in der Regel lose Ware und ist somit nicht zur Nährwertangaben sondern nur zur Allergenliste verpflichtet. Doch auch dies kann schon eine enorme Herausforderung für kleine Bäckerei Betriebe darstellen. Mit dem Rezeptrechner stellen wir eine Bäckerei Software zur Verfügung, mit der man viel Zeit und Geld bei der Lebensmittelkennzeichnung sparen kann. In diesem Artikel erläutere ich die einzelnen Funktionen der Software für Bäcker Betriebe und zeige insbesondere, wie man eine Allergenliste für seine Filiale erstellen kann.

Bäckerei Software für kleine Betriebe

Mit dem Rezeptrechner PRO Business helfen wir kleinen Lebensmittelherstellern und Direktvermarktern Zeit & Kosten bei der Lebensmittelkennzeichnung und Nährwertberechnung zu sparen. Mit dem Rezeptrechner PRO Business erhalten Bäckerei Betriebe eine einfache Software um Rezepte zu verwalten, Preiskalkulationen durchzuführen, Produktspezifikationen zu erstellen und vieles mehr (siehe auch Kalkulation Programm Bäckerei).

 

Allergenliste Bäckerei

Deklarationspflicht für Allergenliste in Bäckerei – warum?

Die LMIV verlangt, dass man beim Verkauf von loser Waren dennoch Auskunft geben kann über die Inhaltsstoffe eines Lebensmittels. Zu den Inhaltsstoffen gehören neben den Nährwertangaben auch die Allergene. Nährwertangaben sind dabei gemäß LMIV nur für vorverpackte Ware verpflichtend. In einer Bäckerei wird primär lose Ware verkauft. Das Brot wird erst vor den Augen vom Kunden verpackt. Somit besagt die LMIV, dass der Verbraucher sich vor dem Kauf über die Eigenschaften vom Lebensmittel informieren kann. Die Information kann in dem Falle mündlich über den Mitarbeiter eingeholt werden. Dies setzt jedoch voraus, dass der Mitarbeiter geschult ist und die Produkte gut kennt. Auch bei guter Schulung darf man zweifeln, ob ein Mitarbeiter sich immer alle Allergene von einem Lebensmittel merken kann. Alternativ empfiehlt sich, einen Ordner mit den Produktspezifikationen von jedem einzelnen Rezept auszudrucken und abzuheften. Den Order kann man hinter die Theke legen, sodass der Mitarbeiter sich jederzeit noch einmal informieren kann wenn ein Kunde fragt.

Deklarationspflichtige Allergene | Bäckerei

Grundsätzlich gibt es 14 deklarationspflichtige Allergene. Das sind die gleichen, egal ob Bäckerei oder Gastronomie. Die Allergene müssen in der Bäckerei für jedes einzelne Lebensmittel angegeben werden. In der Bäckerei ist zudem zu beachten, dass ja viel mit Getreide und damit Gluten gearbeitet wird. Beim Gluten müssen auch die unterschiedlichen Getreidesorten unterschieden werden. Es reicht also nicht, dass man einfach nur Gluten angibt. Wenn bekannt, sollte man bei einem Weizenbrötchen beispielsweise Gluten/ Weizen angeben. Achte zudem auf Kreuzkontaminationen. Da in der Bäckerei so viel mit verschiedenen Getreidesorten gearbeitet wird, kann es sein, dass z.B. auch ein vermeintlich glutenfreies Brot dennoch Spuren von Nüssen oder Getreide aufweist. Das ist z.B. der Fall, wenn die gleichen Geräte und Utensilien in der Küche verwendet werden. Viele Bäckerei Betriebe sichern sich hier ab indem Sie der Produktspezifikation einen Hinweis geben, dass es immer zu Kreuzkontaminationen kommen kann.

Produktspezifikation für Bäckerei Produkte erstellen

Mit dem Rezeptrechner stellen wir eine Software für kleine Bäckereibetriebe zur Verfügung, mit der man nicht nur Nährwerte und Preise berechnen kann, sondern auch direkt eine Produktspezifikation für Lebensmittel erstellen kann. Die Produktspezifikation enthält pro Rezept alle Informationen, die für den Kunden relevant sein könnten. Diese kann man dann abheften und als Schulung für die Mitarbeiter verwenden. Die Produktspezifikation enthält pro Rezept auch eine Allergenliste für die Bäckerei.

Wer alternativ lieber eine Allergenliste für alle Produkte erstellen möchte, kann dies ebenfalls tun. In dem Falle sind alle Rezepte der Bäckerei in einer Übersicht gelistet und es wird immer ein Kreuz gesetzt, wenn ein Produkt ein bestimmtes Allergen enthält.

Produktspezifikation Bäckerei

Allergenkennzeichnung – Vorschläge oder manuell

Die Allergenkennzeichnung muss individuell pro Rezept erfolgen. Mit dem Rezeptrechner wird es in Zukunft automatisierte Allergenvorschläge geben. Für ein Weizenmehl wird dann beispielsweise Weizen direkt schon als Allergen in der Liste gekennzeichnet. Wichtig ist aber, dass jeder Hersteller seine Zutaten noch einmal individuell überprüft. So kann es beispielsweise sein, dass ein Hersteller ein besonderes Mehl verwendet, bei dem die Allergene abweichen. Ebenso ist es möglich, dass individuelle Zutaten weitere Allergene aufweisen. Dies können die Hersteller beim Lieferanten in Erfahrung bringen.

Sollten die Allergene in einem Lebensmittel von der Standard Angabe abweichen, dann können die Nutzer vom Rezeptrechner die Allergene für ein individuelles Rezept anpassen. Die überschriebenen Allergene gelten dann nur für dieses eine Rezept.

Allergene Tabelle für Bäckerei

Mit der Produktspezifikation erhalten Hersteller für jedes Rezept die notwendigen Angaben für die Kunden. Wer alternativ gerne eine Allergene Tabelle mit all seinen Rezepten und den Allergenen generieren möchte, kann dies ebenfalls tun. Das Ergebnis ist dann eine Allergene Tabelle. Dies enthält zum einen die Rezeptbezeichnungen sowie die Zutatenliste. Daneben sind die einzelnen Allergene gelistet in Spalten. Für jede Spalte, in der ein Allergen im Lebensmittel enthalten ist, wird ein Kreuz gesetzt. So kann man schnell eine Allergene Tabelle als Übersicht erstellen. Das kann zum Beispiel für Kunden als Orientierung dienen, die eine bestimmte Allergie oder Lebensmittelunverträglichkeit haben und deswegen Lebensmittel suchen, die bestimmte Allergene nicht enthalten.

Allergenliste erstellen mit dem Rezeptrechner – so geht’s

Um mit dem Rezeptrechner Produktspezifikationen oder eine Allergenliste zu erstellen, kannst du wie folgt vorgehen.

1. Rezepteingabe

Los geht’s immer mit er Rezepteingabe über den Rezeptrechner Online. Bevor du dein erstes Rezept erstellst und speicherst, kannst du hier schon einen kostenlosen Account erstellen. Sobald der Account freigeschaltet ist, kannst du den Rezeptrechner Online öffnen um das erste Rezept anzulegen. Dazu kannst du entweder manuell nach Zutaten suchen oder direkt eine Zutatenliste mit Mengenangabe per Importfunktion einfügen. Die Menge der Zutaten ist dabei für die Nährwertberechnung irrelevant. Es werden automatisch die Nährwerte pro 100g, pro Portion und pro Rezept ermittelt.

Vergiss nicht, auch noch den Reduktionsfaktor, im Falle der Bäckerei meist ein Backverlust, anzugeben. Dieser hat Einfluss auf die Nährwertdichte. Schalte bei den Nährwerten pro 100g auf „zubereitet“ um um die Nährwerte im zubereiteten Zustand zu sehen.

2. Rezept speichern

Sobald dein Rezept fertig ist, kannst du das Rezept speichern. Du landest nun zunächst in der alten Rezeptdatenbank. Um die neue Rezeptdatenbank zu öffnen und die Allergenliste zu erstellen, benötigst du den Rezeptrechner PRO Business Zugang. Du kannst die Jahreslizenz über Digistore24 erwerben und direkt bezahlen. Dann kannst du auch direkt weitermachen.

3. neue Rezeptdatenbank öffnen

Öffne nun den folgenden Link für Rezeptrechner PRO Business Mitglieder. Du wirst dich hier noch einmal separat anmelden müssen. Nutz dafür einfach die gleichen Login Daten. Im Anschluss landest du in der neuen Rezeptdatenbank. Wie du siehst, ist diese deutlich moderner. Hier hast du nun die Möglichkeit, Lebensmitteletiketten für verpackte Lebensmittel zu erstellen, Produktspezifikationen zu erfassen. In Kürze kannst du auch Arbeitsanweisungen für deine Mitarbeiter als PDF ausdrucken. Und auch heute gibts schon eine Preiskalkulation für deine Bäckerei. Die Preise kann man aktuell noch nicht speichern, aber auch diese Funktion folgt noch.

4. Allergenliste

In Zukunft bekommst du automatisch eine Allergenliste für deine Zutatenliste vom Rezept oder für alle ausgewählten Rezepte deiner Bäckerei. Dazu gehst du wie folgt vor:

a) Allergenliste für ein individuelles Rezept

Wähle den Knopf, der aussieht wie ein Allergen für ein bestimmtes Rezept. Es öffnet sich nun eine neue Maske, in der du in Zukunft automatisch die Allergenkennzeichnung für typische Zutaten siehst. Du kannst nun manuell Allergene überschreiben und eine individuelle Allergenkennzeichnung speichern. Die Allergene werden dann automatisch in den Lebensmitteletiketten fett gekennzeichnet. Ebenso werden die Allergene auch direkt in der Produktspezifikation entsprechend markiert und beim ausdrucken als PDF angezeigt.

Allergene Liste Bäckerei Rezepte
b) Allergenliste für alle Bäckerei Rezepte

Wenn du eine Allergenliste für all deine Rezepte erstellen möchtest, nutze den Button „Allergene Liste“ am oberen Ende der neuen Rezeptdatenbank. Damit kannst du direkt eine Allergene Liste für all deine Rezepte erstellen. Es werden automatisch die jeweiligen Vorschläge oder deine individuellen Allergene gekennzeichnet.

Wichtig ist, dass es sich nur um erste Vorschläge handelt. Mit dem Rezeptrechner übernehmen wir keine Gewährleistung für die Richtigkeit der Angaben da wir nicht kontrollieren können, ob die Eingabe der tatsächlichen Spezifikation vom Rezept entspricht. Überprüfe also die Angaben noch einmal sorgfältig und mach Anpassungen.

Mehr zur Allergenkennzeichnung für Speisekarte und Gastronomie findest du auch in diesem Artikel. 

 

Allergenkennzeichnung Bäckerei
Software für kleine Bäckerei

Software für kleine Bäckerei

Kleine Bäckereien werden leider immer mehr zur Seltenheit. Die handwerklich begabten Bäcker, die eine eigene Filiale betreiben, ziehen häufig im wirtschaftlichen Rennen mit den großen Ketten den Kürzeren. Das ist enorm schade. Mit dem Rezeptrechner wollen wir kleinen Bäckerei Betrieben helfen, Zeit und Kosten zu sparen bei der Lebensmittelkennzeichnung, Preiskalkulation und Nährwertberechnung. Das ist natürlich am Ende nur ein kleiner Teil und wird über kurz oder lang nicht über den Fortbestand einer Bäckerei entscheiden. Aber wir wollen unseren Teil dazu beitragen und den kleinen Betrieben helfen, kosteneffizienter zu agieren. Mit dem Rezeptrechner bieten wir eine Software, die sich ideal für kleine Bäckerei Betriebe mit oder oder einigen wenigen Filialen eignet. Was die Bäckereisoftware kann, erkläre ich in diesem Artikel.

Bäckerei Software für kleine Betriebe

Mit dem Rezeptrechner kannst du Nährwerte für deine Lebensmittel berechnen. Du kannst die Preiskalkulation für deine Bäckerei Produkte vornehmen und Produktspezifikationen für Rezepte und Lebensmittel erstellen. Zudem kannst du in Kürze auch eine Arbeitsanweisung für die Küche als Rezeptblatt PDF erstellen. Der Rezeptrechner ist damit die ideale Bäckereisoftware für kleine Betriebe, die nicht über ein komplexes Warenwirtschaftssystem verfügen.

Produktspezifikation für Bäckerei mit Rezepte Software

Nährwerte berechnen für Bäckerei Rezepte

Im Kern ist der Rezeptrechner ein Nährwertberechnungsprogramm. Los geht’s immer auf www.rezeptrechner-online.de. Dort kann man seine Rezepte zunächst eingeben indem man die einzelnen Zutaten und Mengen eingibt. Es ist dabei egal, für wie viele Portionen (z.B. wie viel Brote) das Basisrezept vorgesehen ist. Du kannst später noch über den zukünftigen Mengenrechner im täglichen Betrieb Anpassungen vornehmen. Sobald du alle Zutaten mit Mengen eingegeben hast, kannst du die Nährwerte berechnen pro 100g, pro Portion und pro Rezept. Zudem kannst du über den Reduktionsfaktor noch den Backverlust, der typischerweise bei Brot und Brötchen in der Bäckerei entsteht mit der Software berücksichtigen. Der Backverlust führt dazu, dass das Brot oder die Brötchen an Flüssigkeit verlieren. Dadurch steigt die Nährwertdichte, das heißt die Nährwerte pro 100g werden mehr. Als Bäcker kennt man in der Regel den Backverlust für die Rezepte und kann diesen bei der Kalkulation in der Software schnell berücksichtigen (siehe auch Software zur Nährwertberechnung).

Rezepte verwalten mit der Software

Sobald man die Nährwerte berechnet hat, kann man sein Rezept in der Rezeptdatenbank speichern. Zunächst landen Nutzer in der alten Rezeptdatenbank. Als Hersteller empfiehlt es sich jedoch auf den Rezeptrechner PRO Business umzustellen um die Rezepte in der neuen Software zu verwalten. Über die neue Software Oberfläche vom Rezeptrechner kann man dann auch seine Rezepte deutlich einfacher verwalten. Zudem kann man sich auch die Rezeptrechner App herunterladen und die App zur Rezepte Verwaltungen nutzen. Verwaltung heißt in dem Falle, dass man Rezepte schnell & einfach nachschlagen kann. Zudem kann man Rezepte jederzeit anpassen oder löschen. Auch über die App kann man die Nährwerte der Rezepte einsehen. Zudem kann in einer einfachen Form auch die Zubereitung hinterlegt werden. Eine bessere ausführliche Möglichkeit, die Zubereitungsschritte zu erfassen, gibt es mit der Rezeptblatt Funktion, die ich im nächsten Schritt beschreibe.

Produktspezifikation und Anleitung für Bäckerei Rezepte

In der Rezeptdatenbank bekommt man schon in Kürze auch die Möglichkeit, direkt eine Produktspezifikation für die einzelnen Rezepte als PDF herunterzuladen. Dazu klickt man einfach auf das Symbol in der Datenbank für eines der Rezepte. Es öffnet sich ein neues Fenster mit einer kleinen Vorschau für eine Produktspezifikation. Zur Bäckerei Produktspezifikation gehören u.a. der Rezeptname, die Allergenliste, die Nährwerttabelle sowie einige weitere Informationen zum Produkt. Die Produktspezifikation dient insbesondere der Information des Kunden.

Darüber hinaus kann man in kürze auch noch eine Anleitung zur Zubereitung für den internen Gebrauch generieren mit der Bäckereisoftware. Diese dient dann als Arbeitsanweisung für die Mitarbeiter in der Küche. Die Arbeitsanleitung kann als PDF heruntergeladen und ausgedruckt werden. Zudem werden wir hier auch noch einen Bäckerei Mengenrechner mit einbauen. Damit kannst du dann automatisch auch die Produktionsmenge beliebig anpassen und neue Anleitungen für deine Mitarbeiter ausstellen.

Wareneinsatz & Preiskalkulation Bäckerei

Die Rezeptrechner Software für die Bäckerei kann aber noch mehr. Auch als kleiner Betrieb braucht man natürlich ständig die Möglichkeit Wareneinsatz und Preise zu kalkulieren für seine Bäckerei. In der Rezeptdatenbank gibt es auch eine kleine Preiskalkulationsfunktion. Hier kannst du nicht nur den Wareneinsatz sondern auch Verkaufspreise für die Lebensmittel in deiner Bäckerei kalkulieren. Dabei hast du die Möglichkeit auf Basis der Mengen der einzelnen Zutaten auch direkt den Kilopreis oder den Preis pro 100g zu berechnen. Aktuell muss man leider seine Preise noch manuell eingeben und kann diese noch nicht speichern. Eine Möglichkeit, die Preise aber auch zu speichern, folgt aber auch noch.

Allergenliste Bäckerei & Zutatenlisten

Gemäß der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) sind die Nährwertangaben bei loser Ware, die eine Bäckerei ja in der Regel verkauft, nicht verpflichtend. Nährwerte sind auch auf der Produktspezifikation freiwillig anzugeben. Dennoch fragen viele Kunden nach den Nährwertangaben, sodass auch den kleinen Bäckereifiliaen empfohlen wird, die Inhaltsstoffe vollständig anzugeben. Die Allergenliste muss bei einer Bäckerei auf Nachfrage vom Kunden verfügbar sein. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn der Mitarbeiter an der Kasse angesprochen wird. Möchte ein Kunde wissen, welche Allergene in einem Lebensmittel der Bäckerei vorhanden sind, muss der Mitarbeiter eine Auskunft geben können. Der Mitarbeiter kann dann entweder in der Kasse nachschauen (wenn Warenwirtschaftssystem vorhanden, ist dies in der Regel inkludiert). Alternativ kann aber auch ein Ordner hinter der Theke ausliegen. Dort kann man die PDF Produktspezifikationen dann zum Beispiel einmal einlaminiert und ausgedruckt abheften.

Mit dem Rezeptrechner kannst du für deine Rezepte auch direkt eine Bäckerei Allergenliste erstellen. Du hast die Möglichkeit, die Allergene Liste entweder für alle Rezepte zur gleichen Zeit als Tabelle herunterzuladen. Alternativ kannst du die Allergenliste aber auch als Teil der Produktspezifikation eines jeden Rezepts einblenden und mit ausdrucken.

Die Rezeptrechner Software erstellt automatisch Zutatenlisten sortiert nach Mengenangabe. In der Produktspezifikation kannst du zudem auch direkt eine Zutatenliste mit Allergenliste erstellen. Mehr dazu auch im Artikel Software zur Verwaltung von Zutatenlisten.

Bäckerei Produkte online verkaufen

Wer seine Produkte im Internet verkaufen möchte, ist dazu verpflichtet, den Kunden schon im Vorwege über die Inhaltsstoffe zu informieren. Da die Lebensmittel dann auch verpackt verkauft werden, muss die Nährwerttabelle definitiv bereits in der Produktbeschreibung vom Lebensmittel auftauchen. Ebenso braucht es eine Zutatenliste sortiert nach Menge, die in der Produktbeschreibung für das Lebensmittel enthalten ist. Zu guter letzt sollte auch die Allergenliste direkt Teil dieser Produktspezifikation sein.

Mit dem Rezeptechner kannst du direkt auch eine Produktspezifikation für deine Bäckerei Produkte mit der Software fürs Internet erstellen. Mehr zum Kalkulation Programm Bäckerei erfährst du auch in diesem Artikel.

Für die Bäckereisoftware wird dies zwar nicht benötigt, aber dennoch wollen wir es an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen. Für den Speiseplan und Ernährungsplan Bereich eignet sich der Rezeptrechner ebenfalls (siehe auch Ernährungsplan Generator Software).

Digitales Rezeptbuch | Programm

Digitales Rezeptbuch | Programm

Wer gerne kocht und backt, hat auch viele Rezepte. Dabei sind die Rezepte nicht unbedingt immer strukturiert abgelegt. Häufig hat man die Rezepte aus unterschiedlichen Quellen. Man nutzt vielleicht auch immer wieder einige Rezepte Links aus dem Internet oder man hat viele Rezepte auf Zetteln aus Zeitschriften gesammelt. Der Drang nach Ordnung kann dazu führen, dass man sich vornimmt, seine Rezepte endlich mal zu digitalisieren. Ein digitales Rezeptbuch hat nicht nur den Vorteil, dass man all seine Rezepte an einem Ort hat, sondern man kann auch Rezepte viel einfacher suchen und finden. Zudem gibt es oftmals auch medizinische Gründe, die verlangen, dass man einen besseren Überblick über seine Rezepte hat. Nicht zuletzt ist das bei Diabetikern häufig der Fall, wenn auch Broteinheiten oder Kohlenhydrate berechnet werden müssen. Viele wünschen sich Ordnung und Struktur und suchen nach Möglichkeiten, die Rezepte zu digitalisieren oder einfach nur gesammelt zu drucken. Mit dem Rezeptrechner Programm kann man ein digitales Rezeptbuch erstellen und Rezepte auch in der App verwalten. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du mit dem Rezeptrechner Programm dein digitales Rezeptbuch erstellen kannst. Du erfährst zudem, wie du die App nutzen kannst um dein digitales Rezeptbuch anzuschauen.

Jetzt digitales Rezeptbuch erstellen

Mit dem Rezeptrechner PRO Business kannst du für deine Rezepte nicht nur Nährwerte berechnen (pro 100g, pro Portion und pro Rezept). Du bekommst auch Zugriff zu den erweiterten Funktionen vom Rezeptrechner. Dazu gehört unter anderem auch die Rezeptblatt Funktion. Über den Button kannst du die Rezeptblatt Funktion direkt kostenlos ausprobieren. Um für deine eigenen Rezepte Rezeptblätter zu erstellen und als PDF zu drucken, benötigst du dann den Rezeptrechner PRO Business.

Digitales Rezeptbuch erstellen

Digitales Rezeptbuch erstellen | Programm

Um ein digitales Rezeptbuch zu erstellen, muss man zunächst die Rezepte einmal online eingeben. Los geht’s beim Rezeptrechner mit der Rezepteingabe immer über www.rezeptrechner-online.de. Du kannst dort auch ohne Account direkt einmal die Nährwertberechnung ausprobieren. Um jedoch auch Rezepte erstellen, speichern und digital verwalten zu können, braucht es einen kostenlosen Account. Du kannst dich über diesen Link kostenlos registrieren. Im Anschluss öffne den ersten Link zum Rezeptrechner Online und erstelle nun dein erstes Rezept. Für die Rezepteingabe kannst du oben über das Suchfeld nach Zutaten suchen. Wähle die erste Zutat aus und scrolle im Anschluss nach unten um die Menge einzugeben. Die kurze Anleitung kann dir beim Start mit dem Rezeptrechner helfen.

Sobald du alle Zutaten und Mengen eingegeben hast, kannst du oben schon die Nährwerte je 100g, je Portion und je Rezept ablesen. Zudem kann man als Diabetiker auch für BE, FPE und KE ablesen. Beachte, dass beim Kochen oder Backen von einem Rezept noch Flüssigkeit verloren geht. Dies hat Einfluss auf die Nährwerte je 100g und kann über einen sogenannten Reduktionsfaktor abgebildet werden.

Speichere nun dein Rezept. Du landest im Anschluss in der alten Rezeptdatenbank. Hier kannst du deine Rezepte jederzeit verwalten, das heißt ändern, Zutaten hinzufügen, austauschen oder Rezepte löschen. Die Rezeptdatenbank ist also dein digitales Rezeptbuch. Du kannst aber auch per App jederzeit auf dein digitales Rezeptbuch zugreifen.

Digitales Rezeptbuch – mobile App für unterwegs

Die Eingabe deiner Rezepte ist meist schneller & einfacher mit dem Rezeptrechner Online. Nicht zuletzt auch aufgrund der Importfunktion. Damit kannst du direkt ganze Zutatenlisten in ein Fenster einfügen. Im Anschluss bekommt man dann automatisch passende Zutaten und Mengen angezeigt. Häufig möchte man aber auch auf seine Rezepte von unterwegs zugreifen. Hierfür ist die Rezeptrechner App geeignet. Du kannst dich in der App mit den gleichen Login Daten wie beim Rezeptrechner Online anmelden. Über die App bekommst du auch unterwegs jederzeit Zugriff auf dein digitales Rezeptbuch. Du kannst in der App Rezepte verwalten, ändern, speichern oder einfach nur ansehen.

Allerdings erfordert natürlich sowohl die App als auch der Rezeptrechner Online eine Internetverbindung. Wenn dir das zu unsicher ist, hast du die Möglichkeit, dein digitales Rezeptbuch auch als PDF anzulegen. Dazu kannst du die besagte Rezeptblatt Funktion nutzen.

digitales Rezeptbuch Programm

Rezeptbuch Vorlage als PDF zum drucken

Mit der Rezeptblatt Funktion kann man ein digitales Rezeptbuch als PDF erstellen (siehe auch Rezeptbuch Vorlage erstellen). Dazu kannst du dich in der neuen Rezeptdatenbank für PRO Nutzer anmelden. Du kannst dann für einzelne Rezepte aus deiner Datenbank die Rezeptblatt Funktion wählen. In dem Programm bekommst du dann eine Rezeptbuch Vorlage. Du kannst hier noch Anpassungen und Ergänzungen für dein Rezeptbuch vornehmen. Die Nährwertangaben sind natürlich auch Teil vom Rezeptblatt. Sobald du zufrieden mit dem Ergebnis bist, kannst du dein Rezeptblatt als PDF herunterladen. Nun kannst du die Rezepte PDFs entweder in einem Ordner speichern und so eine offline Kopie deiner Rezepte in digitaler Form erstellen. Alternativ kannst du die PDFs auch zusammenfügen und damit ein digitale Rezeptbuch als PDF nutzen.

Das PDF Rezeptbuch könntest du nun natürlich ebenfalls in den Druck geben um so ein kleines Buch (vielleicht auch zum verschenken) zu erstellen. Mehr zum Thema Rezeptbuch oder Kochbuch Vorlage erstellen findest du auch über den Link.

Für wen geeignet?

Das digitale Rezeptbuch ist ideal für (Hobby) Köche und Gewerbe.

Wer als Hobbykoch oder professioneller Koch über die Jahre einfach viele Rezepte gesammelt hat, möchte diese irgendwann digitalisiert haben. Einige wollen im Alter die Rezepte auch weitergeben.

Für manche gibt es gesundheitliche Gründe, das online Programm oder die App zu nutzen. Da nicht nur die Nährwerte sondern auch die Diabetiker relevanten BE, KE und FPE berechnet werden, eignet sich das Programm auch super für Diabetiker (siehe auch App für Diabetiker). Theoretisch kannst du dir hier auch eine Rezeptsammlung anlegen und mit dem Programm ein Kochbuch erstellen (siehe auch Kochbuch erstellen Programm).

Für die Gastronomie ist das Programm vor allem geeignet um 1) Produktinformationen für Kunden zu strukturieren und 2) Arbeitsanweisungen für die Küche zu drucken. Hier arbeiten wir auch bereits an einer Erweiterung der Features, sodass man in Zukunft auch direkt Vorlagen für Rezept Arbeitsanweisungen (intern) und Produktblätter für Rezepte und Lebensmittel (extern) erstellen und drucken kann. Das ist neben der Gastronomie auch für Feinkost Läden und Manufakturen, also generell Lebensmittelhersteller sehr praktisch.

Weitere Features

Als Rezeptrechner PRO Business Nutzer profitierst du zudem aber auch von weiteren Features. So entwickeln wir die Rezeptblatt Funktion aktuell weiter für Produktblatt Vorlagen und Arbeitsanweisungen. Zudem gibt es schon einen ersten Entwurf für eine Preiskalkulationsfunktion. Mit der Preiskalkulation kann man nicht nur die Preise sondern auch die Kosten für Rezepte und Lebensmittel berechnen. Die Kalkulation der Preise und Kosten erfolgt dabei pro Portion (pro Mahlzeit), pro 100g oder pro Rezept. Es können auch Kosten für Material, Wareneinsatz und Mitarbeiter mit einkalkuliert werden.

Nährwertkennzeichnungsverordnung

Nährwertkennzeichnungsverordnung

Wer selbstgemachte Lebensmittel verkaufen möchte, wird sich über kurz oder lang auch mit der Lebensmittelkennzeichnung auseinandersetzen müssen. Hier gibt es ganz unterschiedliche Verordnungen und teilweise ist es schwer, zu verstehen, welche Pflichten man hat. Insbesondere die Nährwertkennzeichnung ist für viele Lebensmittelhersteller und Direktvermarkter ein großes Fragezeichen. In diesem Artikel geht es um die Nährwertkennzeichnungsverordnung und für wen diese Pflicht gilt. Ebenso geh ich ein wenig auf die Ausnahmen zur Nährwertkennzeichnung ein.

Nährwertkennzeichnung Verordnung

Nährwertkennzeichnung mit dem Rezeptrechner

Mit dem Rezeptrechner helfe ich Lebensmittelherstellern & Direktvermarktern, Zeit & Kosten bei der Nährwertkennzeichnung zu sparen. Du kannst deine Rezepte eingeben mit Menge und dafür automatisch die Nährwertangaben pro 100g berechnen lassen. Im Anschluss kannst du mit Hilfe vom Etiketten Generator auch vollständige Lebensmitteletiketten zum ausdrucken erstellen. Probiere den Nährwertrechner hier direkt kostenlos aus.

Was verbirgt sich hinter der Nährwertkennzeichnungsverordnung?

Eine Nährwertkennzeichnungsverordnung in dem Sinne gibt es eigentlich nicht. Die Nährwertkennzeichnung Pflicht ist geregelt in der Lebensmittelinformationsverordnung. Dort wird explizit definiert, wie die Lebensmittelkennzeichnung für verpackte und lose Ware aussehen muss. Dabei handelt es sich um die europäische Verordnung der EU Kommission: (LMIV) (EU) Nr. 1169/2011. Sie gilt in allen EU Mitgliedsstaaten, zu denen beispielsweise auch Deutschland und Österreich gehören. Seit Dezember 2014 gilt diese in Deutschland. Die Nährwertkennzeichnung greift seit Dezember 2016. Darin ist geregelt, dass auf verpackten Lebensmittel die Big7 Nährwertangaben pro 100g zu sehen sein müssen. Zu den Big7 Nährwertangaben gehören der Brennwert (kJ, kcal), Fett, gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, Zucker und Salz. Die Reihenfolge muss genau so eingehalten werden. Zudem müssen die Angaben normalerweise in Tabellenform gemacht werden. Nur in wenigen Ausnahme Fällen darf man von der Tabelle abweichen. Man spricht in diesem Zusammenhang häufig auch von der Nährwerttabelle.

Nährwertkennzeichnungsverordnung – gibt es Ausnahmen?

Grundsätzlich müssen alle vorverpackten Lebensmittel mit der Nährwerttabelle ausgestattet sein. Die Nährwerttabelle muss zur Verfügung stehen, bevor der Verbraucher die Entscheidung zum Kauf des Lebensmittels trifft. Der Verbraucher soll in der Lage sein sich im Vorwege zu informieren. Ausgenommen von der Nährwertkennzeichnung sind lose Waren. Zudem sind kleine Betriebe ausgenommen, die nur im lokalen Umfeld vermarkten. Das lokale Umfeld wird dabei definiert, als ein Verkaufsradius von 50km. Einige Bundesländer sind hier jedoch noch etwas offener und erlauben auch einen Umkreis von bis zu 100km. Wichtig ist, dass dies nur gilt solange man seine Lebensmittel nicht im Internet verkaufen möchte. Wer seine Lebensmittel auch online verkaufen möchte, kann dem Verbraucher nicht mündlich vorab Informationen zum Produkt mitgeben. Aus diesem Grund braucht es beim Verkaufen im Internet immer das Datenblatt mit der Nährwertkennzeichnung. Eine weitere Ausnahme sind gewisse Produkte. Dazu gehören beispielsweise Monoprodukte (z.B. Kartoffeln, Getreide), die nur aus einer Zutaten bestehen. Ebenso sind gewisse Gewürze und Kaugummi von der Nährwertkennzeichnung ausgeschlossen. Mach dich am besten mit dem Teil der Nährwertkennzeichnungsverordnung vertraut um zu erfahren, ob du der Pflicht zur Nährwertkennzeichnung bereits unterliegst.

Soll ich die Nährwertkennzeichnung durchführen?

Viele, die heute noch der verpflichtet sind die Nährwertkennzeichnung durchzuführen, machen dies trotzdem. Zum einen wollen viele Hersteller ungern später die Etiketten erneut ändern. Zum anderen wirkt es professioneller wenn die Nährwerttabelle mit abgebildet ist. Außerdem sind viele Kunden dennoch interessiert und verstehen nicht, dass gewisse Lebensmittel Hersteller laut Verordnung noch nicht zur Nährwertkennzeichnung verpflichtet sind. Ein weiteres Argument für die Nährwertkennzeichnung ist, dass man sonst ständig prüfen muss, ob man nach wie vor von der Pflicht befreit ist. Denn auch die Betriebsgröße ist ein Argument. Wenn der Betrieb nämlich mehr als 10 Mitarbeiter hat oder mehr als 1 Mio € Umsatz im Jahr, dann wird die Nährwertkennzeichnung ebenfalls zur Pflicht. Wer sich nun also einfach sofort für die Nährwerttabelle entscheidet, der fragt sich natürlich im nächsten Schritt, wie man am besten die Inhaltsstoffe der Lebensmittel ermitteln lassen kann?

Nährwertberechnung oder Analyse im Labor?

Die Verordnung zur Lebensmittel und Nährwerte Kennzeichnung erlaubt hier unterschiedliche Wege. Im ersten Schritt wirkt die Analyse im Labor als die professionellste Lösung. Bei der Nährwertanalyse im Labor zahlt man jedoch pro Probe. Wer ein großes Produktportfolio oder viele verschiedene Lebensmittel hat, für den kann das schnell sehr teuer werden. Alternativ kann man die Nährwerte auch selbst berechnen mit Hilfe einer Nährwertdatenbank. Hier gibt es in Deutschland den Bundeslebensmittelschlüssel. Diesen kann man übrigens auch für Österreich und die Schweiz anwenden. Es handelt sich um öffentliche Durchschnittswerte. Die Nährwertdatenbank liefert jedoch nur die Nährwertangaben pro 100g je Lebensmittel. Bei einem komplexen Rezept muss man die Nährwertberechnung für die einzelne Menge also nur selbst gewichten. Wer nicht ganz so fit im Umgang mit Excel ist, scheitert hier schnell. Mit dem Rezeptrechner PRO Business bieten wir Lebensmittelherstellern hier eine einfache Lösung viel Zeit & Kosten bei der Nährwertberechnung zu sparen.

Nährwertangaben Lebensmittel Pflicht

Etiketten zum ausdrucken mit dem Rezeptrechner

Um die Big7 Nährwertangaben zu berechnen brauchst du eine Jahreslizenz für den Rezpetrechner PRO Business. Damit kannst du dann auch Lebensmitteletiketten zum ausdrucken bestellen. Den Etiketten Generator, der Teil vom Rezeptrechner PRO Business ist, kannst du über diesen Link ebenfalls kostenlos ausprobieren. 

Nährwertkennzeichnung – was passiert bei einer Kontrolle?

Grundsätzlich fürchten viele Hersteller eine Lebensmittelkontrolle und haben Angst, etwas falsch zu machen. Diese Angst oder Sorge ist jedoch häufig unberechtigt. Wer sich im Vorwege mit den Pflichten auseinandergesetzt hat und die Kennzeichnung befolgt, der hat meist nichts zu fürchten. Bei einer Lebensmittelkontrolle wird eine Probe vom Lebensmittel gezogen. Es werden die Inhaltsstoffe im Labor analysiert und die Angaben mit dem Lebensmitteletikett verglichen. Dabei ist klar, dass jede Probe im Labor etwas anders ausfällt. Deswegen definiert die Nährwertkennzeichnungsverordnung sogenannte Toleranzgrenzen. Hierfür gibt es eine zweite Verordnung, die sich ausführlich mit dem Prüfverfahren befasst. Dort ist genau geregelt, wie Lebensmittelkontrolleure bei einem Prüfverfahren vorgehen müssen. Dazu gehören zum Beispiel auch gewisse Rundungsrichtlinien. Diese sollen beispielsweise sicherstellen, das ein Hersteller, der genauere Angaben macht, deswegen nicht bestraft wird. Die genauen Schritte vom Prüfverfahren können über den Link nachgelesen werden:

Verordnung für das Prüfverfahren & Leitfaden zu Toleranzgrenzen

Mehr zum Thema Toleranzen bei der Nährwertdeklaration findest du in diesem Artikel.

Nährwertkennzeichnung Pflicht

Nährwertkennzeichnung Pflicht

Wer selbstgemachte Lebensmittel verkaufen möchte, sollte die Lebensmittelinformationsverordnung (kurz LMIV) kennen. Die LMIV regelt die Lebensmittelkennzeichnung in Deutschland. Zur Lebensmittelkennzeichnung gehört auch die Nährwertkennzeichnung. Es gibt in dem Sinne keine separate Nährwertkennzeichnungsverordnung. Abgesehen von der Nährwertkennzeichnung gibt es auch eine Deklarationspflicht für Hersteller für z.B. Allergene & Zusatzstoffe. Doch es gibt auch Ausnahmen von diesen Verpflichtungen. In diesem Artikel geht es um die Nährwertkennzeichnung Pflicht und einige Ausnahmen, unter denen diese noch nicht greift.

Nährwertkennzeichnung

Nährwertkennzeichnung für Rezepte

Mit dem Rezeptrechner helfe ich Lebensmittelherstellern und Direktvermarktern Zeit & Kosten zu sparen bei Lebensmittelkennzeichnung und Nährwertberechnung. Du kannst den Rezeptrechner Online kostenlos ausprobieren. Für die Berechnung aller Big7 Nährwertangaben braucht es einen Rezeptrechner PRO Business Zugang. Damit hast du dann auch die Möglichkeit Nährwerttabellen zum ausdrucken zu erstellen. Du kannst mit dem Etiketten Generator z.B. auch vollständige Lebensmitteletiketten erstellen. 

 

Was genau versteht man unter der Nährwertkennzeichnung?

Unter der Nährwertkennzeichnung versteht man die Angabe der sogenannten Big7 Nährwerte für Lebensmittel. Die Pflicht zur Nährwertkennzeichnung umfasst dabei für die Angabe der Nährwerte je 100g. Die Angabe der Nährwerte je Portion ist freiwillig. Zu den Big7 Nährwertangaben gehört der Brennwert (kcal, kJ), Fett, davon gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, Zucker und Salz. Die Angabe von Mineralstoffen, Spurenelementen oder Vitaminen hingegen ist freiwillig. Den genauen Wortlaut kann man in der Verordnung Abschnitt „Nährwertdeklaration“ nachlesen.

Unter gewissen Umständen (wenn beispielsweise ein Produkt explizit im Bezug auf Vitamine beworben wird), sind diese jedoch ebenfalls mit anzugeben. Dafür gibt es jedoch eine separate Verordnung für Nahrungsergänzungsmittel.

Die Lebensmittel Nährwertangaben je 100g müssen zudem in einer vordefinierten Reihenfolge und in Tabellenform zur Verfügung gestellt werden. Wichtig ist zudem, dass die Nährwerttabelle gut leserlich auf beispielsweise der Verpackung abgebildet ist. Wichtig ist, dass der Verbraucher sich vor dem Kauf über das Produkt informieren kann.

Wer unterliegt der Pflicht zur Nährwertkennzeichnung?

Grundsätzlich sind Hersteller von vorverpackten Lebensmitteln zur Nährwertkennzeichnung verpflichtet. Wird das Produkt erst vor den Augen vom Verbraucher (z.B. am Tresen beim Metzger oder Bäckerei) verpackt, ist wiederum keine Nährwertdeklaration notwendig. Bei letzterem handelt es sich um lose Ware. Somit sind auch Gastronomie Betriebe oftmals nur zur Allergenkennzeichnung, aber nicht nur Nährwertkennzeichnung verpflichtet. Wenn jedoch der Bäckerei oder Konditoreibetrieb beispielsweise zu Weihnachten oder Ostern verpackte Kekse anbieten möchte, so benötigt es hierfür ebenfalls eine Nährwertkennzeichnung. Mehr zu diesem Thema findest du auch im Artikel Nährwertangaben Pflicht für Lebensmittel.

Die Nährwertkennzeichnung Pflicht verlangt, dass die Nährwerttabelle auf dem Etikett vom Lebensmittel abgebildet wird. Dies geht einher mit weiteren Angaben für Lebensmitteletiketten, die in der Lebensmittelinformationsverordnung und dem Leitfaden der EU Kommission geregelt sind.

Welche Ausnahmen für die Nährwertkennzeichnung gibt es?

Es gibt gewisse Lebensmittel die von der Pflicht zur Nährwertkennzeichnung ausgenommen sind. Ebenso gibt es eine gewisse Betriebs- und Vermarktungsgröße, die befreit ist. So unterliegen beispielsweise Monoprodukte nicht der Nährwertkennzeichnungspflicht. Monoprodukte sind Produkte, die nur aus einer Zutat bestehen (z.B. Äpfel, Kartoffeln). Auch einige weitere Lebensmittel wie z.B. Kaugummi oder Gewürze benötigen keine Kennzeichnung.

Kleine Betriebe, die nur im lokalen Umfeld vermarkten (Direktvermarkter, Hofläden) sind ebenfalls von der Pflicht zur Nährwertkennzeichnung befreit. Anders ist es jedoch, wenn die Betriebe die Produkte auch im Fernabsatz vermarkten. Wer Lebensmittel im Internet verkaufen kann, kann den Verbraucher nicht aktiv informieren. Das heißt, der Verbraucher muss sich im Vorwege mit dem Produkt auseinandersetzten. Dies macht erforderlich, dass bereits bei dem Datenblatt vom Produkt online auch die Nährwerttablle einsehbar ist.

Wie kommt man seiner Nährwertkennzeichnung Pflicht nach?

Wer der Nährwertkennzeichnung Pflicht unterliegt, wird sich im nächsten Schritt fragen, wie man die Nährwertangaben berechnen kann. Grundsätzlich erlaubt die LMIV verschiedene Wege um die Nährwerte zu ermitteln.

Laboranalyse

Man kann die Lebensmittel im Labor analysieren lassen. Eine Nährwertanalyse ist jedoch relativ aufwendig und komplex. Man muss das Produkt erst einschicken und zahlt pro Lebensmittelprobe häufig sogar schon einen fast dreistelligen Betrag.

Berechnung der Nährwerte

Alternativ darf man die Berechnung der Nährwertangaben auch selbst durchführen. Dies ist allerdings mit viel manuellen Aufwand verbunden. Hinzu kommt, dass sich viele Hersteller in dem Bereich nicht gut auskennen und nicht wissen, welche Quelle man nutzen kann. Als Quelle eignet sich der Bundeslebensmittelschlüssel (kurz BLS). Mit dem BLS bekommt man Zugriff auf eine Datenbank mit Nährwertangaben pro 100g für > 10 000 verschiedene Rohstoffe. Man muss jedoch die Rohstoffe nun manuell mit der Menge umrechnen um für ein gesamtes Gesamt die Nährwerte zu ermitteln. Im Anschluss muss man auch noch Reduktionsfaktoren berücksichtigen. Das ist für viele Hersteller viel Aufwand, insbesondere wenn sich Rezepturen ändern.

Nährwerte Berechnen mit dem Rezeptrechner

Mit dem Rezeptrechner helfen wir Herstellern & Direktvermarktern Zeit & Kosten zu sparen bei Lebensmittelkennzeichnung und Nährwertberechnung. Man kann beim Rezeptrechner direkt vollständige Zutatenlisten mit Mengen für Rezepturen eingeben. Durch Angabe vom Reduktionsfaktor kann der Flüssigkeitsverlust bei der Nährwertberechnung berücksichtigt werden. Es erfolgt die Nährwertberechnung je 100g, je Portion und je Rezept. Im Anschluss kann man dann aus der Rezeptur auch eine Nährwerttabelle erstellen zum ausdrucken oder ein Lebensmitteletikett erstellen. Nutzer vom Rezeptrechner PRO Business erhalten dabei Zugang zum Bundeslebensmittelschlüssel.

Nährwertkennzeichnung

Toleranzen bei der Nährwertkennzeichnung

Einige Hersteller sind verunsichert, inwiefern die eigenständige Berechnung den Anforderungen gemäß LMIV entspricht. Wichtig ist dabei, dass für die LMIV nicht der Weg, sondern das Ergebnis wichtig ist. Die Lebensmittelanalyse im Labor mag hier der genauere Weg sein. Allerdings ist es so, dass auch die Lebensmittelprobe gewissen Schwankungsbandbreiten unterliegt. Kein Lebensmittel (vor allem natürliche Lebensmittel) weißt genau den gleichen Nährwert auf. Auch die die Proben unterliegen einer gewissen Schwankungsbandbreite. Deswegen definiert die LMIV auch gewisse Toleranzgrenzen. Das bedeutet, dass im Falle einer Kontrolle durch den Lebensmittelkontrolleur die obere und untere Grenze für die Nährwertangabe basierend auf der Nährwertkennzeichnung definiert werden. Es wird dann eine Laborprobe gezogen, die sich dann für jeden Nährwert im Rahmen der vordefinierten Toleranzgrenzen bewegen darf. Dabei definiert ein Leitfaden auch die genauen Rundungsrichtlinien für genau diese Kontrolle.

Mehr zur Nährwertkennzeichnungsverordnung findest du auch in diesem Artikel. 

Nährwertangaben Tabelle

Nährwertangaben Tabelle

Mit dem Rezeptrechner kannst du Nährwertangaben berechnen und daraus eine Tabelle zum ausdrucken als PNG, PDF oder JPG erstellen. Häufig ist in dem Zusammenhang auch die Rede von einer Inhaltsstoffe Tabelle für Lebensmittel. Grundsätzlich ist damit aber das gleiche gemeint. 

Für wen besteht die Pflicht für Nährwertangaben?

Die LMIV regelt die Lebensmittelkennzeichnung. Dazu gehört auch die Nährwertangaben Pflicht. Als Hersteller von Lebensmitteln in verpackter Form ist man zur Nährwertdeklaration verpflichtet. Ausnahmen von der Pflicht Nährwertangaben zur Verfügung zu stellen, besteht nur für kleine Hersteller, die im Umkreis von 50 – 100km vermarkten (Direktvermarkter). Wer jedoch seine Lebensmittel im Internet verkaufen möchte, ist ebenfalls zur Angabe der Nährwerte verpflichtet.

Nährwertangaben berechnen

Nährwertangaben berechnen

Mit dem Rezeptrechner kannst du die Nährwertangaben für deine Rezepte und Lebensmittel berechnen und im Anschluss eine Tabelle mit allen Nährwertangaben zum ausdrucken als PNG, JPG oder PDF erstellen. Über den Button kannst du den Nährwertrechner kostenlos ausprobieren.

Wie sieht die Nährwertangaben Tabelle aus?

Die Tabelle mit den Nährwertangaben folgt einer klaren Struktur und Reihenfolge. Die Nährwerte müssen tatsächlich in Tabellenform dargestellt werden. Nur in Ausnahmefällen, wenn die Verpackung sehr klein ist, kann man auch in Textform darstellen. Die Tabelle muss zudem die Nährwertangaben pro 100g beinhaltet. Über der Tabelle steht die Überschrift „Durchschnittliche Nährwertangaben pro 100„.

Die Reihenfolge der Nährwertangaben folgt immer dem gleichen Schema. Ganz oben steht der Brennwert in kcal und kJ. Es folgt der Fettgehalt und die gesättigten Fettsäuren. Da die gesättigten Fettsäuren Teil vom gesamten Fettgehalt sind, sind diese als „davon“ auszuweisen. Im Anschluss folgen die Kohlenhydrate und „davon Zucker“. Zu guter letzt muss noch der Salzgehalt angegeben werden. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von den Big7 Nährwerten. Die Angabe von weiteren Angaben wie beispielsweise den Ballaststoffen ist freiwillig. Ebenso können freiwillig auch Nährwertangaben pro Portion und die Angabe der Referenzmenge gemacht werden. Beides ist jedoch ebenfalls freiwillig. Auch die Kennzeichnung vom Nutri Score erfolgt nur auf freiwilliger Basis.

Tabelle mit Nährwertangaben

Zudem ist wichtig, dass es sich um die Angaben der Nährwerte in dem Zustand handelt, in dem das Lebensmittel erworben wurde. Wenn du also zum Beispiel einen Kuchen im Glas verkaufst, dann muss es sich um die Angaben für den fertig gebackenen Kuchen handeln. Bei der Nährwertberechnung ist dann beispielsweise der Reduktionsfaktor zu berücksichtigen. Dieser beeinflusst die Nährwerte pro 100g denn beim Backen verliert das Lebensmittel Flüssigkeit, wodurch die Nährwertdichte größer wird, das heißt, die Nährwerte pro 100g werden mehr.

Nährwertangaben berechnen mit dem Rezeptrechner

Mit dem Rezeptrechner helfen wir Lebensmittelherstellern und Direktvermarktern dabei, Zeit & Kosten bei der Kennzeichnung der Lebensmittel und Nährwertberechnung zu sparen. Zur Nährwertberechnung kann man den Rezeptrechner Online nutzen. Eine Schritt für Schritt Anleitung zur Nutzung vom online Nährwertrechner findet man über folgenden Link. Die Nutzung ist in Summe aber auch sehr einfach. Über das Suchfeld gibt man Zutaten ein. In der kostenlosen Variante bekommt man ungefähr 1000 Zutaten angezeigt. In der PRO Business Variante bekommt man zudem Zugang zum Bundeslebensmittelschlüssel mit > 10.000 Zutaten.

Man gibt also eine Zutat nach der anderen ein. Alternativ kann man auch die Importfunktion verwenden. Im Anschluss kann man die Mengen und Einheiten auswählen. Man kann die Mengen & Einheiten dann direkt für ein vollständiges Rezept eingeben. Die Nährwertangaben pro 100g werden automatisch berechnet. Über den Reduktionsfaktor kann man dann noch die Zubereitung mit reflektieren.

Der Rezeptrechner kann sofort kostenlos ausprobiert werden. Um die vollständigen Big7 Nährwertangaben zu berechnen, braucht es dann einen Rezeptrechner PRO Business Zugang. Damit bekommt man Zugriff auf alle Funktionen und kann beispielsweise auch eine Tabelle mit Nährwertangaben zum ausdrucken erstellen.

Nährwertangaben berechnen

Nährwertangaben berechnen

Mit dem Rezeptrechner kannst du die Lebensmittel Nährwertangaben für deine Rezepte berechnen und im Anschluss eine Tabelle mit allen Nährwertangaben zum ausdrucken als PNG, JPG oder PDF erstellen. Über den Button kannst du den Nährwertrechner kostenlos ausprobieren.

Nährwerttabelle zum ausdrucken erstellen

Um eine Tabelle mit Nährwertangaben zum ausdrucken zu erstellen, nutzt man am besten den Etiketten Generator. Damit kann man sowohl Nährwerttabellen aber auch vollständige Lebensmitteletiketten zum ausdrucken als PNG, JPG oder PDF erstellen. Die Dateien kann man dann mit einem Etikettendrucker ausdrucken (siehe auch Lebensmittel Etiketten Vorlagen). Viele nutzen die Dateien aber auch als Vorlage um diese an eine Agentur zu geben, die daraus Hochglanz Etiketten erstellt. Die Etiketten Vorlagen können im Layout noch beliebig angepasst werden. So kann man die Schriftgröße einstellen. Man kann Hochformat oder Querformat auswählen. Man kann die Farben und das Layout generell anpassen. Zudem kann man auch die weiteren Etiketten Angaben (Herkunft, MHD, Aufbewahrungshinweise) und vor allem die Zutatenliste mit QUID Regelung mit einfügen. Auch das Nettogewicht oder die Füllmenge kann mit angegeben werden.

Nährwerttabelle zum ausdrucken

Etiketten Generator

Mit dem Etiketten Generator vom Rezeptrechner kannst du deine Nährwertangaben Tabelle auch direkt als PNG, JPG oder PDF im richtigen Format erstellen. Hier mehr erfahren:

Ernährungsplan Generator | Software

Ernährungsplan Generator | Software

Mit dem Rezeptrechner stellen wir bereits seit vielen Jahren einen online Nährwertrechner für eigene Rezepte zur Verfügung. In den letzten Jahren wurde die Software sukzessive erweiterte um diverse Zusatzfunktionen. Rezeptrechner PRO Business Nutzer profitieren seitdem von einer Reihe von Anwendungen für ihre Rezepte (Preis Kalkulation, Mengenrechner, Allergenkennzeichnung, Lebensmitteletiketten zum drucken – siehe Etiketten Generator – und Kochbuch erstellen). Seit kurzem gibt es nun auch eine Funktion, die ich als Ernährungsplan Generator oder Speiseplan Generator bezeichne. Damit möchte ich Ernährungsberatern und Diätologen helfen, Zeit & Kosten zu sparen bei dem Erstellen von Ernährungsplänen und der Nährwertberechnung für Rezepte (siehe auch Software zur Nährwertberechnung). Mit dem Ernährungsplan Generator kannst du eine Vorlage mit deinen Rezepten online erstellen und als PDF zum drucken herunterladen. In diesem Artikel erläutere ich, wie das geht.

Ernährungsplan erstellen online | Software

Ernährungsplan Generator – Jetzt ausprobieren

Mit dem Ernährungsplan Generator kannst du aus den eigenen Rezepten schnell & einfach eine Ernährungsplan Vorlage zum drucken als PDF erstellen. Die Rezepte enthalten automatisch Nährwertangaben, die mit dem Rezeptrechner Online berechnet worden sind. Du kannst für den Ernährungsplan die Nährwerte anzeigen, auch für eigene Mengen. Zudem kannst du auch Bilder speichern. Darüber hinaus hast du die Möglichkeit, für deine Rezepte auch einzelne Rezeptblätter oder sogar ein ein kleines Rezeptbuch als PDF für deine Kunden zu erstellen. Du kannst den Ernährungsplan Generator hier direkt kostenlos ausprobieren. Für das Erstellen einer Ernährungsplan Vorlage als PDF benötigst du einen Rezeptrechner PRO Business Zugang

Ernährungsplan Generator für Diätologen

Viele Ernährungsberater finden es insbesondere zu Beginn sehr zeitaufwendig, eigene Ernährungspläne für Kunden/innen zu erstellen. Die Bedürfnisse sind sehr individuell. Ernährungsberatungen, die schon lange Zeit im Geschäft sind, nutzen hierfür häufig komplexe Software Programme zur Ernährungsberatung. Diese sind jedoch sehr teuer und komplex. Wir fokussieren uns auf die kleinen Ernährungsberater und Diätologen. Mit dem Rezeptrechner möchte ich Euch helfen, Zeit & Kosten zu sparen bei der Erstellung von Ernährungsplänen. Die Zeit sollt ihr nutzen um Euch auf das Wesentliche, nämliche das Coaching eurer Kunden zu fokussieren. Du kannst sowohl den Nährwertrechner als auch das Erstellen vom Ernährungsplan kostenlos ausprobieren. In dem nächsten Abschnitt erläutere ich, wie das geht.

Ernährungsplan erstellen online | Anleitung

In diesem Abschnitt erläutere ich Schritt für Schritt, wie man für seine Rezepte einen eigenen Ernährungsplan als PDF Vorlage zum drucken erstellen kann. Dies erfordert, dass ich zunächst auch noch einmal darauf eingehe, wie man eigene Rezepte mit dem Rezeptrechner erstellt und speichert. Bitte beachtet, dass wir im ersten Schritt noch keine Rezeptdatenbank mit öffentlichen Rezepten zur Verfügung stellen. Auch hier ist bereits eine Funktion geplant. Diese wird jedoch noch etwas auf sich warten lassen. Die Rezepte, die darüber zur Verfügung gestellt werden, sind meine eigenen persönlichen Rezepte. Die Rezepte, die man selbst speichert, sind für niemanden öffentlich zugänglich und bleiben geschüzt!

Wenn du lieber eine Video Anleitung anschaust, dann empfehle ich das folgende Video zum Ernährungsplan Generator anzusehen. Alternativ kannst du dir auch den Text durchlesen.

Schritt 1: Rezepte eingeben

Los geht’s immer mit der Rezepteingabe und der Nährwertberechnung. Hierfür nutzt du den Rezeptrechner Online. Diesen kannst du über den Link auch kostenlos ausprobieren. Eine ausführliche Erklärung für den online Nährwertrechner findest du hier: Anleitung Nährwertrechner.

Du hast mit dem Rezeptrechner die Möglichkeit, die Nährwerte für deine Rezepte und Mahlzeiten zu berechnen. Die Nährwertberechnung erfolgt pro 100g, pro Portion, pro Rezept und pro eigene Menge. Das heißt, du kannst beispielsweise ein vollständiges Kuchenrezept eingeben und dann die Anzahl der Portionen (Kuchenstücke) ergänzen. Dadurch bekommst du dann auch die Nährwerte pro Stück Kuchen. Alternativ kannst du aber auch ein Stück Kuchen abwiegen und dieses Gewicht als eigene Menge eingeben. 

Sobald du dein Rezept vollständig eingegeben hast, kannst du das Rezept in deiner Datenbank speichern.

Schritt 2: Ernährungsplan erstellen

Um den Ernährungsplan Generator zu nutzen. benötigst du einen Rezeptrechner PRO Business Zugang. Das upgrade kannst du über Digistore24 durchführen. Nach der Bezahlung bekommst du eine Bestätigung von Digistore24 mit einer Digistore Bestell-ID. Diese kannst du im Rezeptrechner Profil hinterlegen. Im Anschluss kannst du dich auf der folgenden Seite oben rechts über den Login Button anmelden: https://speiseplan.rezeptrechner.de/ 

Du kannst nun deine Ernährungsplan Vorlage vorbereiten. Klicke auf „Rezept hinzufügen“ und wähle aus der Liste deine Rezepte aus. In dem Video erläutere ich, wie du das Layout für den Ernährungsplan ändern kannst. Sobald du deine Vorlage gefüllt hast, kannst du deine Ernährungsplan Vorlage als PDF herunterladen und drucken.

Weitere Funktionen: Rezeptbuch erstellen

Mit dem Rezeptrechner PRO Business bekommst du jedoch auch Zugriff auf weitere tolle Funktionen. Die vollständige Funktionspalette findest du hier einmal erläutert. Du kannst dich über folgenden Link ebenfalls anmelden. Du gelangst damit zu der neuen Rezeptdatenbank, in der du nun für deine Rezepte weitere Software Anwendungen findest. So kannst du beispielsweise für deine Rezepte Preise berechnen, Mengen berechnen oder in Kürze auch eine Einkaufsliste erstellen.

Zudem gibt es die Möglichkeit, für die Rezepte auch Rezeptblätter als PDF zu erstellen. Diese PDF Vorlagen kannst man dann herunterladen und beispielsweise in einem Rezeptbuch oder Kochbuch bündeln (siehe auch Rezeptbuch Vorlage). Diese Funktion eignet sich auch hervorragend für Ernährungsberater, die ihren Nutzern gerne eine kleine Rezeptsammlung mitgeben wollen.

Ernährungsplan mit Einkaufsliste

Viele Diätologen und Ernährungsberater wünschen sich zudem gleich eine Funktion um auch eine Einkaufsliste Vorlage zu erstellen. Auch solch eine Funktion ist für den Rezeptrechner bereits in Planung. Hier wird man die Möglichkeit habe, mehrere Rezepte aus der Datenbank auszuwählen und hierfür dann eine Einkaufsliste online als Vorlage zu erstellen. Zudem wird man auch direkt Mengen subtrahieren können, die man noch vorrätig hat. Die Einkaufslisten Funktion wird ebenso wir der Ernährungsplan Generator Teil der Rezeptrechner PRO Business Jahreslizenz.

Vorlage für Einkaufsliste
Wareneinsatzquote Gastronomie

Wareneinsatzquote Gastronomie

Du betreibst ein Restaurant oder Café und setzt dich mit deiner Wirtschaftlichkeit auseinander. Vielleicht planst du auch in Zukunft einen Gastronomie Betrieb zu eröffnen und arbeitest gerade an deinem Business Plan. In beiden Fällen wirst du dich über kurz oder lang auch mit der Wareneinsatzquote beschäftigen. In diesem Artikel erkläre ich dir, warum die Wareneinsatzquote für die Gastronomie eine wichtige Kennzahl ist. Zudem zeige ich dir typische Wareneinsatzquoten für Gastronomie Betriebe (Café, Imbiss, Bäckerei, Konditorei, Eisdiele, Pizzeria, Restaurant). Diese helfen als Richtlinie um einzuordnen, ob sich dein Betrieb in der Norm befindet. Zudem sind diese Richtlinien ein guter Hinweis für die Kalkulation vom Geschäftsplan.

Rezeptrechner PRO Business für Gastronomie

Mit dem Rezeptrechner helfen wir Gastronomie Betrieben, Lebensmittelherstellern und Direktvermarktern Zeit & Kosten zu sparen bei der Lebensmittelkennzeichnung, Nährwertberechnung und Kalkulation der Rezepte. Dies umfasst u.a. auch das Erstellen einer Allergenen Liste für die Speisekarte sowie das Erstellen vollständiger Lebensmitteletiketten für den Verkauf verpackter Lebensmittel. Mehr zur Jahreslizenz vom Rezeptrechner PRO Business findest du über den Button.

Wareneinsatz berechnen

Wareneinsatzquote – Definition

Die Wareneinsatzquote ist eine wichtige Kennzahl, nicht nur für Gastronomiebetriebe.

Wareneinsatz Gastronomie –  Formel

Wareneinsatzquote (%) = Netto Kosten für Speisen & Getränke / Netto Umsatz 

Bei der Wareneinsatzquote in der Gastronomie handelt es sich um das Verhältnis von netto Kosten für Speisen (Rohstoffe) & Getränke zum netto Umsatz. Die Wareneinsatzquote wird in Prozent (%) angegeben.

Wichtig für die Wirtschaftlichkeit

Die Wareneinsatzquote hilft zu einen dem eigenen Gastronomiebetrieb zu beurteilen, ob Kosten und Umsatz in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen. Ist die Wareneinatzquote zu hoch, kann dies bedeuten, dass man zu geringe Verkaufspreise ansetzt. Ist die Wareneinsatzquote zu niedrig, bedeutet dies möglicherweise, dass die Verkaufspreise zu hoch angesetzt sind. Dabei ist zu beachten, dass die Wareneinsatzquote für verschiedene Gastronomie Betriebe (Café, Imbiss, Bäckerei, Konditorei, Eisdiele, Pizzeria, Restaurant) schwanken kann. Im weiteren Verlauf dieses Artikels zeige ich, wie groß die Bandbreite ist.

Noch viel wichtiger für das Finanzamt

Viel wichtiger ist die Kennzahl Wareneinsatzquote jedoch für das Finanzamt. Betriebe, die mit viel Bargeld hantieren, sind anfälliger für Steuerhinterziehung und Gewinnverschiebungen. Hier versucht das Finanzamt mit Richtwerten gegenzusteuern. Das Finanzamt setzt deswegen Richtwerte pro Gastronomie Betrieb auf. Einer dieser Richtwerte stellt auch die Wareneinsatzquote dar. Die Richtwerte nutzt das Finanzamt um zu prüfen, ob die Wareneinsatzquote sich innerhalb der Norm befindet. Fällt die Wareneinsatzquote zu hoch aus, ist dies ein Indiz für sehr viel Abfall, schlechte Ausbeute oder möglicherweise dem „Aufblähen“ der Kosten. Ebenso kann eine zu hohe Wareneinsatzquote ein Indiz sein für mögliche fehlende Umsätze. Auch wenn man selbst als Gastronom auf saubere Bücher achtet, sollte man seine Wareneinsatz Quote nicht aus dem Blick verlieren. Denn selbst wenn man selbst alles richtig macht, kann es durchaus auch bei Mitarbeitern zu Fehlern kommen.

Wareneinsatzquote – Richtwerte

Im folgenden findest du einige Richtwerte für die typische Wareneinsatzquote. Wichtig ist hier noch die Abgrenzung vom Rohgewinn. Das Finanzamt nutzt in der Regel Richtwerte für den Rohgewinn und Reingewinn. Beide Werte werden in Prozent angegeben. Beim Rohgewinn handelt es sich um den Umsatz abzüglich Wareneinsatzquote. Das heißt, wenn also eine durschnittliche Wareneinsatzquote für eine Bäckerei bei 29% liegt, dann bleibt ein Rohgewinn von 71% übrig.

Umsatz (100%) = Rohgewinn – Wareneinsatz

Das Finanzamt unterscheidet zudem auch noch einmal zwischen kleinen und großen Betrieben. Für große Betriebe ab einer gewissen Umsatzschwelle gelten teilweise noch einmal größere Bandbreiten für die Wareneinsatzquote.

Wareneinsatz Gastronomie

Wir man der Grafik entnehmen kann, schwank die Wareneinsatzquote für typische Gastronomiebetriebe gar nicht so stark. Das bedeutet, dass die Richtwerte sehr ähnlich sind.

Wenn man sich Betriebe wie ein Café, einen Imbiss, eine Bäckerei, eine Konditorei, eine Eisdiele oder ein Restaurant, Gaststätte ansieht, dann wird schnell klar, dass die typischen Wareneinsatzquote bei 27% – 31% im Durchschnitt liegt. Die Bandbreite im Min/ Max variiert noch zwischen 20% und 40%. Dies ist ein guter Richtwert und kann als Orientierung dienen. Mehr zum Kalkulationsprogramm Bäckerei findest du auch in einem anderen Artikel.

Im nächsten Schritt zeige ich dir, wie du den Rezeptrechner nutzen kannst um den Wareneinsatz für typische Rezepte zu berechnen.

Gründe für eine zu hohe Wareneinsatzquote erkennen

Bei der Wareneinsatzquote schaut man sich in der Regel den Gastronomie Betrieb in Summe an. Das heißt, man berechnet die Quote auf Basis der Gesamtkosten im Verhältnis zum Gesamtumsatz. Diese Berechnung gibt jedoch noch keinerlei Auskunft über die Wirtschaftlichkeit einzelner Rezepte. Wenn man feststellt, dass die Wareneinsatzquote für einen Betrieb in Gänze zu hoch ist, kann sich auch ein Blick auf die einzelnen Rezepte lohnen. Es kann nämlich gut sein, dass die Wareneinsatzquote pro Rezept stark schwankt. Möglicherweise gibt es Gerichte oder Speisen, die eine sehr hohe Wareneinsatzquote aufweisen, jedoch eigentlich gar nicht den gewünschten Umsatz bringen.

Es gibt einige Gründe, die zu einer zu hohen Wareneinsatzquote führen können:

  • zu geringer Verkaufspreis (Hast du einen zu geringen Verkaufspreis angesetzt)?
  • zu viel Abfall (Verkauft sich eine Speise oder Mahlzeit generell zu wenig oder muss ein zu großer Anteil von Rohstoffen entsorgt werden?)
  • Rohstoffpreisanstiege: Ist der Rohstoffpreis für einige Waren angestiegen und du hast das gar nicht gemerkt?
  • Hast du teure Verpackungsmaterialien?

Wareneinsatz Berechnen mit dem Rezeptrechner

Der Rezeptrechner kann dir dabei helfen, dich genauer mit dem Wareneinsatz deiner Rezepte auseinanderzusetzen. Grundsätzlich ist das gar keine einfache Sache, denn deine Rezepte bestehen aus einer Vielzahl unterschiedlicher Zutaten und Rohstoffe. Jeder Rohstoff hat einen unterschiedlichen Einkaufspreis. Zudem kann es sein, dass die Einkaufspreise auch noch schwanken (beispielsweise für Obst und Gemüse). Mit dem Rezeptrechner helfen wir dir, Zeit & Kosten zu sparen bei der Berechnung vom Wareneinsatz für deine Rezepte. Du kannst heute bereits deine Rezepte eingeben, Verwalten und die Kalkulation von Mengen, Nährwertangaben und Preisen vornehmen. Die Preise können aktuell noch nicht gespeichert werden, doch auch diese Funktion folgt in Kürze.

Und so funktioniert’s

1. Account erstellen

Um den Rezeptrechner zu nutzen, benötigst du zunächst einen kostenlosen Rezeptrechner Zugang. Über den folgenden Link kannst du die Registrierung vornehmen.

2. Rezepte eingeben

Im Anschluss kannst du über Rezeptrechner Online deine ersten Rezepte eingeben und die Nährwerte berechnen. Die Schritt für Schritt Anleitung erläutert, wie das geht.

3. Rezeptrechner PRO Business

Um Wareneinsatz und Preise zu kalkulieren für deine Rezepte im Gastronomie Betrieb, benötigst du eine Jahreslizenz für den Rezeptrechner PRO Business. Das upgrade kannst du direkt online durchführen. Im Anschluss kannst du dich in der neuen Rezeptdatenbank für den Rezeptrechner PRO Business anmelden.

4. Wareneinsatz & Preise berechnen

Hier hast du nun die Möglichkeit, den Wareneinsatz und die Preise für deine Rezepte zu kalkulieren (siehe auch Wareneinsatz berechnen). Öffne dafür für ein Rezept das € Symbol. Es öffnet sich ein Fenster, in dem man nun die Rohstoffe Preise pro Zutat bzw. pro Rohstoff hinterlegen kann. Es wird dann automatisch der Wareneinsatz pro Rezept, pro Mahlzeit und pro 100g ermittelt. Vermutlich kennst du den netto Verkaufspreis für deine Mahlzeit oder deine Speisen. Du kannst nun auch die Wareneinsatzquote berechnen, indem du den Wareneinsatz dividierst durch den netto Verkaufspreis. Beachte jedoch, dass dies nur der Realität entspricht, wenn du kaum Abfall hast. Wenn du viel Abfall oder Schwund erzeugst, kann deine tatsächliche Wareneinsatzquote deutlich höher liegen.

Mehr zu den verschiedenen Kalkulationen in der Gastronomie und wie der Rezeptrechner hier hilft, findest du in dem Artikel Kalkulation Gastronomie | Rechner. Den Rezeptrechner kannst du aber auch nutzen um beispielsweise die Preise pro 100g für verpackte Lebensmittel zu berechnen.

Preise kalkulieren

Preise kalkulieren

Wer ein Gewerbe in der Gastronomie oder im Catering Bereich betreibt, muss sich auch mit Preiskalkulationen auseinander setzen. In der Regel sind Gastronomen leidenschaftliche Köche und soziale Wesen. Rechnungswegen ist nicht unbedingt immer das Thema, welches man genau so gerne verfolgt. Und so sind auch Themen wie das Kalkulieren von Preisen für viele eher ein lästiges Thema. Doch wer erfolgreich ein Restaurant oder einen Betrieb in der Gemeinschaftsverpflegung betreiben möchte, sollte sich auch eine gute Lösung suchen um regelmäßig Kalkulationen für Preise durchführen zu können. Mit dem Rezeptrechner helfen wir dir, Zeit & Kosten zu sparen bei der Kalkulation für Rezepte. Dazu gehört das Kalkulieren von Preisen, Nährwerten, Mengen und Inhaltsstoffen.

Preise, Nährwerte & Mengen kalkulieren

Mit dem Rezeptrechner helfen wir Gastro Betrieben, Catering Firmen und Direktvermarktern Zeit & Kosten zu sparen bei Kalkulationen für Rezepte und der Lebensmittelkennzeichnung (Allergene, Nährwerte, Zutatenlisten deklarieren etc). Für verpackte Lebensmittel kannst du zudem auch eigene Lebensmitteletiketten im richtigen Layout erstellen. Mehr zum Rezeptrechner PRO Business erfährst du über den Button.

Preise kalkulieren Speisen

Preise kalkulieren für Speisen in Catering & Gastronomie

Die Anforderungen an die Preiskalkulation für Speisen können stark variieren je nach Gastro Betrieb. Im Catering Bereich wird man in der Regel Preise kalkulieren pro Portion oder pro Person. Dabei kann allerdings ein Preis aus mehreren Rezepten bestehen (z.B. wenn es sich um ein Buffet handelt). In der Gastronomie hingegen berechnet man Preise eher pro Mahlzeit (siehe auch Kalkulation Gastronomie Rechner). Die Mahlzeit wiederum kann aber auch aus verschiedenen Bestandteilen oder Rezeptkomponenten bestehen. Die Preiskalkulation in Catering und Gastro unterscheidet sich dabei auch vom klassischen Lebensmittel verkaufen, z.b. im Einzelhandel. Beim Verkauf der Lebensmittel im Einzelhandel spielt meistens die Preisanzeige je 100g eine wichtige Rolle. Diese ist bei verpackter Ware in der LMIV geregelt. Für lose Ware hingegen, ist das Kalkulieren der Preise primär getrieben durch den Betrieb selbst und dem Wunsch, wirtschaftlich zu handeln (siehe auch Catering Kalkulation).

Praxis: Preiskalkulation mit dem Rezeptrechner

Kostenlos Ausprobieren

Du kannst die Preiskalkulation auch komplett ohne Account ausprobieren. Öffne dazu den folgenden Link. Du siehst hier beispielhaft die Preiskalkulation für ein Rezept, in dem Falle ein Eiweißbrot. Auch in dieser kostenlosen Variante kannst du Zutaten ändern. Du kannst auch die Preise pro 100g, pro Portion und pro Rezept berechnen. Allerdings kannst du deine Rezepte hier nicht speichern oder später wieder aufrufen. Um die Preiskalkulation zudem uneingeschränkt nutzen zu können, braucht es einen Rezeptrechner PRO Business Zugang.

Preise für Rezepte kalkulieren mit PRO Business

Im nächsten Schritt zeige ich dir, wie du die Preiskalkulation für Rezepte mit dem Rezeptrechner PRO Business vornehmen kannst. Voraussetzung hierfür ist zunächst ein Rezeptrechner Account, der bereits auf PRO Business hochgestuft worden ist. Die Rezepteingabe kannst du aber auch noch komplett unabhängig vom PRO Business durchführen.

  1. Öffnen zunächst den Rezeptrechner Online. Du kannst hier nun deine Rezept eingeben und die Nährwerte kalkulieren. In der Anleitung wird Schritt für Schritt erklärt, wie das funktioniert. Speichere dein Rezept.
  2. Öffne im Anschluss die Rezeptrechner PRO Business Rezeptdatenbank über folgenden Link. Hier musst dich ggf. erneut anmelden. Du landest im Anschluss in der Rezeptdatenbank und siehst hier deine Rezepte gelistet.
  3. Klicke nun auf das € Symbol um die Preise für ein Rezept zu kalkulieren.
  4. Es öffnet sich die Preiskalkulation. Du kannst nun die Rohstoff Preise eingeben. Momentan kann man die Preise noch nicht speichern. Dieser Schritt folgt jedoch ebenfalls in Kürze. Bei Fragen schreibe mir eine Nachricht an [email protected]
  5. Abgesehen von den Rohstoffpreisen kannst du auch noch Kosten für Personal und Verpackungsmaterial berücksichtigen.
  6. Das Ergebnis ist ein Verkaufspreis pro 100g, pro Mahlzeit oder pro Rezept. Sofern du auch die Steuer schon berücksichtigt hast, kannst du diesen Preis nun aufrunden und auf der Speisekarte anzeigen.

Dies war nun der praktische Teil. Mit dem Rezeptrechner fokussieren wir auf die Anwendungen um Zeit & Kosten zu sparen bei der Speisenkalkulation und Kalkulation der Rezepte. Im nächsten Abschnitt geht’s noch einmal etwas mehr um die Theorie der Preiskalkulation.

Theorie: Preiskalkulation – Was gilt es zu beachten?

Die Preiskalkulation kann man grob in unterschiedliche Elemente unterteilen:

  • Wareneinsatz oder Materialaufwand
  • Verpackungskosten
  • Personalkosten
  • Gewinn / Marge
  • Mehrwertsteuer

Die einzelnen Komponenten der Preiskalkulation erläuterte ich im Folgenden etwas ausführlicher:

Wareneinsatz berechnen

Einige dieser Kosten (Material, Verpackung) sind variabel. Das bedeutet, dass die Kosten stetig mit wachsen. Gleichzeitig sind diese jedoch auch Kosten, die sofort wegfallen, wenn weniger produziert wird. Deswegen ist es wichtig, dass man diese Kosten im Blick behält und 1:1 in die Kalkulation der Verkaufspreise mit berücksichtigt.

Personalkosten berechnen

Die Personalkosten hingegen sind sprunghaft. Es handelt sich hierbei um Kosten für Mitarbeiter. Sofern du deine Mitarbeiter auf Stundenbasis bezahlst, hast du zwar ein bisschen Flexibilität, aber diese Kosten sind in der Regel deutlich weniger variabel. Deswegen ist es auch sehr wichtig, dass du einen guten Blick auf die Auslastung deines Personals hast. Idealerweise solltest du wissen, wieviel Portionen z.B. dein Koch in der Küche pro Stunde produzieren kann. Sofern nicht nur ein, sondern mehrere Mitarbeiter(innen) an der Herstellung der Speisen beteiligt sind, solltest du den Gesamt Aufwand der Mitarbeiter berücksichtigen. Am besten machst du dies anhand eines Rezepts. Beim Rezept weißt du, wieviel Menge du produzieren kannst. Für diese Zielmenge solltest du dann auch den gesamten Arbeitsaufwand von deinem Personal sowie die Stundenlöhne berücksichtigen. Die Gesamtkosten für das Personal können dann wiederum herunter gebrochen werden auf die Kosten für eine Portion (Catering) oder eine Mahlzeit (Gastronomie). Mehr hierzu findest du auch im Artikel Catering Kosten & Preise Rechner.

In der Regel wird für Personal und Wareneinsatz zunächst mit Netto Preisen kalkuliert. Sobald du die Gesamt Netto Kosten kennst, musst du noch einen Gewinn (eine Marge) einkalkulieren. Hier kannst du dich beispielsweise an Wettbewerbspreisen orientieren. Die Marge sollte so gewählt werden, dass du damit verbleibende monatliche Fixkosten (Miete, Energiekosten) bezahlen kannst und dein eigenes Gehalt ebenfalls noch übrig bleibt.

Personal Kosten & Preise kalkulieren

Steuer & Verkaufspreis kalkulieren

Zu guter letzt darfst du die Mehrwertsteuer nicht vergessen. Beachte, dass man in der Gastronomie mit unterschiedlichen Mehrwertsteuersätzen für Speisen und Getränke arbeiten muss.

Catering | Kalkulation

Catering | Kalkulation

Wer im Catering Bereich arbeitet, ist immer wieder aufs Neue mit Kalkulationen konfrontiert. Zum einen sind da die Kalkulationen für die Portionen und Mengen. Viele Caterer (insbesondere für Schulverpflegung, Kitas oder Altenheime, also Gemeinschaftsverpflegung) sind zudem verpflichtet Nährwerte und Broteinheiten anzugeben. Zu guter muss man im Catering natürlich auch Preise kalkulieren. Der Rezeptrechner eignet sich hervorragend für Catering Firmen um Kalkulationen für Preise, Mengen oder Nährwerte durchzuführen. In diesem Artikel erkläre ich dir die einzelnen Kalkulationen vom Rezeptrechner Programm am Beispiel von Caterer Rezepten. In dem Falle nehme ich ein Beispiel für ein Suppen Rezept. Ein Kalkulation Beispiel für eine Bäckerei habe ich in einem anderen Artikel bereits erläutert (siehe Kalkulation Programm Bäckerei).

Hol dir den Rezeptrechner!

Mit dem Rezeptrechner helfen wir Lebensmittelherstellern & Direktvermarktern Zeit & Kosten zu sparen bei Lebensmittelkennzeichnung und der Kalkulation für Rezepte (Nährwerte, Preise, Mengen). Hierfür braucht es einen Rezeptrechner PRO Business Zugang. Die Jahreslizenz kostet gerade einmal 139,99 €. Mehr dazu erfährst du über den Button. Die einzelnen Anwendungen kannst du hier auch kostenlos ausprobieren.

Catering Portionen Rechner

Catering Portionen & Mengen Rechner

Als Caterer hat man in der Regel ein Basis Rezept vorliegen, welches für eine bestimmte Menge vorgesehen ist. Doch die Aufträge im Catering können sehr unterschiedlich ausfallen. Jeder Auftrag kann für eine andere Anzahl Personen vorgesehen sein. Das bedeutet, dass man im Catering regelmäßig einen Portionen Rechner benötigt. So ein Catering Portionen Rechner ermöglicht die Berechnung der benötigten Rohstoffe pro Rezept, in Abhängigkeit der Zielmenge vom Auftrag. Dabei wird auch direkt die Ausbeute und der Reduktionsfaktor mit in die Kalkulation einkalkuliert. Warum ist das wichtig? Das erkläre ich weiter unten am Beispiel Suppe.

Catering Preise berechnen

Für jeden Catering Auftrag müssen natürlich auch Preise berechnet werden. Das Kalkulieren der Preise kann insbesondere im Catering eine Herausforderung darstellen. Es interessieren vor allem die Preise pro Person. Allerdings kann der Preis für eine Person sich aus mehreren Rezepturen zusammensetzen. Mit dem Rezeptrechner kann man die Preise super einfach für Catering Rezepte berechnen. Man hat die Möglichkeit Wareneinsatz pro 100g, pro Portion (Person) und pro Rezept zu kalkulieren.  Zudem besteht die Möglichkeit, auch Zusatzkosten mit in die Preis Kalkulation einfließen zu lassen. So können Personalkosten & Arbeitsaufwand berücksichtigt werden. Zudem kann man auch Verpackungsmaterial und Beilagen mit einkalkulieren. Zu guter letzt ist auch die Verkaufspreis Kalkulation (unter Berücksichtigung einer Gewinnspanne und Mehrwertsteuer) zu berechnen. Mehr zum Catering Preise Rechner findest du auch in diesem Artikel.

Preise kalkulieren Catering

Catering Allergene & Nährwerte

Auch im Catering ist die Angabe der Inhaltsstoffe sehr relevant. Insbesondere für die Schulverpflegung aber auch in Kitas oder im Altersheim wird zunehmend auch die Nährwertdeklaration oder sogar die Angabe der Broteinheiten für Diabetiker gefordert. Hinzu kommt, dass man auch für Catering Rezepte auf dem Speiseplan eine Liste aller Allergene & Zusatzstoffe angeben muss. Mit dem Rezeptrechner kannst du bereits heute die Kalkulation der Nährwerte (Inhaltsstoffe) und Broteinheiten durchführen. In Kürze wird auch die Allergenkennzeichnung automatisiert. Dann kann du auch schnell und einfach die Allergene & Zusatzstoffe kennzeichnen auf dem Speiseplan. Die Speisenkalkulation sowie das Erstellen einer Allergenen Liste spielt auch in der Gastronomie eine wichtige Rolle (z.B. bei der Speisekarte). Mehr zum Thema Kalkulation für Gastronomie findest du in einem anderen Artikel.

Doch wie sieht das in der Praxis aus? Im nächsten Schritt zeige ich dir, wie du den Rezeptrechner für Catering Kalkulationen nutzt.

Catering | Kalkulation mit dem Rezeptrechner

Beispiel Catering Kalkulation: Suppe

Stellen wir uns vor, ein Catering Unternehmen bekommt einen Auftrag um Suppe zu liefern. Das Rezept der Suppe liegt vor. Es besteht aus folgender Zutatenliste:

  • 500g Karotten
  • 500g Sellerie
  • 500g Kartoffeln
  • 500g Kohlrabi
  • 4 Liter Wasser

Das Rezept für die Suppe besteht also aus 2kg rohem Gemüse und 4 Liter Wasser. Das Gemüse wird klein geschnitten und mit dem Wasser in einem großen Topf gekocht bis das Gemüse gar ist. Im Anschluss wird die Suppe püriert. Das Rezept dient nur als Beispiel. Bitte nicht nachkochen, ich habe bewusst ein einfaches Rezept gewählt.

Rezepteingabe im Rezeptrechner

Los geht es immer mit der Eingabe vom Rezept, also der Zutatenliste im Rezeptrechner.

Öffne hierzu den Rezeptrechner Online. Über das Suchfeld oben kannst du nun nach der ersten Zutat (Karotten) suchen. Wähle eine passende Zutat aus. Scrolle nun nach unten und gib die Menge (500g) ein. Verfahre so mit allen verbleibenden Zutaten. Das Gesamtgewicht ergibt 6kg im Rohzustand. Die Suppe wird aber noch zubereitet. Idealerweise weißt du schon, wie groß das Gewicht der zubereiteten Suppe ist. In meinem Beispiel ergibt sich ein Gesamtgewicht nach Zubereitung von 4kg, das entspricht einem Reduktionsfaktor von 0,66 (4kg / 6kg). Diesen Reduktionsfaktor gebe ich an. Ebenso gebe ich an, dass das Rezept für 10 Portionen vorgesehen ist. Eine Portion wiegt 400g.

Catering Rezepte verwalten
Nährwerte & Inhaltsstoffe Kalkulieren mit dem Rezeptrechner

Durch die Rezepteingabe kannst du nun schon automatisch die Nährwerte und Inhaltstoffe kalkulieren. Nachdem du dein Rezept vollständig eingegeben hast, kannst du im oberen Bereich in der Nährwerttabelle die Angaben ablesen. Wechsle zwischen den 3 Reitern um die Nährwerte je Rezept, je 100g oder je Portion abzulesen. Ebenso werden die Broteinheiten direkt mit berechnet.

Speichere nun das Rezept.

Eine Schritt für Schritt Anleitung zur Nutzung vom Rezeptrechner Online findest du auch hier.

Catering Rezepte verwalten und kalkulieren
Mengen & Portionen Rechner für Catering

Nun soll die Catering Firma einen Auftrag für Suppe für 60 Personen annehmen. Das bedeutet wir benötigen 60 Portionen x 400g pro Portion. Dies entspricht also einer Zielmenge von 24 kg. Nun muss man verstehen, wie viel Rohstoff man benötigt um diese 24kg fertig zubereitete Suppe zu produzieren. Hier kommt der Mengen Rechner zum Einsatz. Hier benötigst du allerdings den Rezeptrechner PRO Business Zugang.

Öffne dazu im nächsten Schritt die neue Rezeptdatenbank für PRO Business Nutzer über folgenden Link. Das Basisrezept hast du ja schon im Rezeptrechner eingegeben. Dieses Basisrezept sieht eine Ausbeute von 10 Portionen vor, also 10 x 400g = 4kg. Um nun die Rohstoff Menge umzurechnen, kann man natürlich einen einfachen Dreisatz anwenden. Schneller & einfacher geht das mit dem Mengen & Portionen Rechner vom Rezeptrechner. Damit kannst du einfach direkt die Zielmenge (24kg) eingeben. Alternativ kannst du auch die Anzahl der Portionen eingeben.

Nachdem du die Zielmenge eingegeben hast, berechnet der Rezeptrechner automatisch die Rohstoffmenge hierfür.  Du hast noch einige Rohstoffe vorrätig? Dann kannst ganze Rohstoffe oder nur ein gewisses Gewicht von der Liste streichen. Im Ergebnis erstellt du auch automatisch eine Einkaufsliste zum ausdrucken.

Preise kalkulieren für Catering mit dem Rezeptrechner

In der Rezeptdatenbank für PRO Nutzer kannst du aber auch direkt deine Preise fürs Catering kalkulieren. Öffne hierzu den Preiskalkulator und gib die Preise für die einzelnen Rohstoffe ein. Aktuell kann man die Eingabe noch nicht speichern. Diese Funktion folgt ebenfalls in Kürze. Nachdem du die Preise eingegeben hast, wird automatisch der Wareneinsatz kalkuliert pro 100g, pro Portion und pro Rezept. Desweiteren kannst du Kosten für Personalaufwand im Catering und die Verkaufspreise kalkulieren.

Arbeitsanweisungen & Etiketten erstellen

Eine andere sehr praktische Funktion ist die Möglichkeit, auch direkt Arbeitsanweisungen (Rezeptblätter) zu erstellen. Das ist für Mitarbeiter in der Küche sehr hilfreich damit klar wird, was für ein Rezept alles benötigt wird. Wer verpackte Lebensmittel verkaufen möchte im Catering, braucht zudem Lebensmitteletiketten. Diese können ebenfalls mit dem Rezeptrechner erstellt werden. Du kannst dabei das Layout frei gestalten und direkt eine Etiketten Vorlage zum ausdrucken erstellen. Wir arbeiten zudem bereits an Schnittstellen für Etikettendrucker.

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